{"id":343244,"date":"2025-08-14T04:08:11","date_gmt":"2025-08-14T04:08:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/343244\/"},"modified":"2025-08-14T04:08:11","modified_gmt":"2025-08-14T04:08:11","slug":"kuenstlerin-barbara-beisinghoff-feiert-80-geburtstag-im-klingspormuseum-in-offenbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/343244\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstlerin Barbara Beisinghoff feiert 80. Geburtstag im Klingspormuseum in Offenbach"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.op-online.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.op-online.de\/offenbach\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_offenbach\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Offenbach<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 14.08.2025, 06:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/39304040-barbara-beisinghoff-im-klingspormuseum-130825-6fe.jpg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"Barbara Beisinghoff im Klingspormuseum 130825\"\/>Barbara Beisinghoff fachsimpelt mit Besuchern ihrer Feier zum 80. Geburtstag  im Klingspormuseum. \u00a9\u00a0Walter, Ingrid<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Sammler und K\u00fcnstler kommen, um Barbara Beisinghoff zum 80. Geburtstag zu gratulieren. Sie feierte den Tag im Klingspormuseum. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Offenbach \u2013 F\u00fcr zwei Tage, am Freitag und Samstag, hat die vielseitige K\u00fcnstlerin Barbara Beisinghoff das Klingspormuseum bespielt. Hier hat sie mit Sammlern und zahlreichen G\u00e4sten ihren achtzigj\u00e4hrigen Geburtstag gefeiert \u2013 oder vielmehr ein K\u00fcnstlerinnenleben, das sich wie ein ganzer Kosmos vor den G\u00e4sten ausbreitete. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u201eIch bin ins Papier hineingegangen\u201c, sagt Beisinghoff, wenn man sie nach ihrer Herangehensweise f\u00fcr die gro\u00dfen farbigen Bl\u00e4tter fragt, die bei der Ausstellung im Klingspormuseum zu sehen waren \u2013 und das k\u00f6nnte wie ein Motto \u00fcber ihrer Kunst stehen. Zarte, teils von ihr handgesch\u00f6pfte Bl\u00e4tter aus Flachs und Seidelbast, Radierungen, gro\u00dfformatige Leporellos und kostbare Kunstb\u00fccher, die das Spiel von Licht und Schatten offenbaren. Besonders sichtbar wurde dieses Motto bei den f\u00fcnf Bl\u00e4ttern, die sie direkt an den Fenstern positioniert hatte. \u201eIch habe die Ausstellung ganz nach dem Raum ausgerichtet\u201c, erz\u00e4hlt sie. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Wiederkehrend auf diesen Bl\u00e4ttern sind Wasserzeichen, urspr\u00fcnglich eingebrachte Markierungen, die die Urheberschaft sch\u00fctzen sollen, die Beisinghoff jedoch als Stilmittel einsetzt. Gegen Licht leuchten sie, bei schr\u00e4g einfallendem Licht wird ihre Plastizit\u00e4t sichtbar \u2013 daher nennt sie einen Zyklus \u201eLichtzeichen\u201c. Um sie ins Papier zu bannen, sammelt sie alle m\u00f6glichen filigranen Dinge, wie Bl\u00e4tter, Rinden, Stoffborten, Einf\u00e4delhilfen \u2013 und Worte, teils fremden Sprachen und Schriften entnommen, mit denen sie ihre Papiere bearbeitet. Daf\u00fcr reiste sie um die halbe Welt. Worte, Schrift- und Wasserzeichen verbinden ihre Arbeiten wiederum mit dem Klingspormuseum, dem sie seit vielen Jahren treu ist. Ihre Werke befinden sich in internationalen Museen, im National Museum Krakau, in The Library of the Congress und im Museum of Women in the Arts, Washington.<\/p>\n<p>Ihren 80. Geburtstag feiert K\u00fcnstlerin Barbara Beisinghoff im Offenbacher Klingspormuseum<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Als sie begann, sich mit der Geschichte von Papier zu besch\u00e4ftigen, stie\u00df sie auf ein Gedicht von Pater Imberdis aus dem 17. Jahrhundert \u201eDer Sang vom Papier\u201c, der sie inspirierte, best\u00e4rkte, sich weiterhin mit Papier als Bild- und Texttr\u00e4ger zu befassen  \u2013 und bis heute nicht loslie\u00df.  <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u00dcber 20 Jahre lang hat sie im Kreis Offenbach gelebt. Aus Dreieich und Buchschlag und der Umgebung waren am Wochenende auch zahlreiche G\u00e4ste und Sammler gekommen, denen sie das Wort erteilte, darunter beispielsweise Ute Ritschel, die seit vielen Jahren den Waldkunstpfad in Darmstadt und die zugeh\u00f6rige Biennale kuratiert. Wie vernetzt Beisinghoff als K\u00fcnstlerin tats\u00e4chlich weltweit ist, konnte man auch in der Ausstellung selbst sehen: Im Entree zum Museumssaal wurde man neben ihrem sommerlich gelben gro\u00dfen Blatt von gro\u00dfen plastisch runden Augen aus Pappmaschee bestaunt, einer Arbeit der New Yorker K\u00fcnstlerin Tatana Kellner, mit der Beisinghoff gearbeitet hat \u2013 und die durch ihre Zeit in New York eine Wegbegleiterin geworden ist. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Eine weitere Kollegin ist Desir\u00e9e Wickler aus Linz am Rhein. Sie zeigte ebenfalls eigene Werke im Klingspormuseum. \u201eIch arbeite mit Licht und Schatten\u201c, sagt sie \u2013 und man sp\u00fcrt die N\u00e4he zu Beisinghoff, deren Arbeit sie sehr sch\u00e4tzt. \u201eDie Verbindung zwischen uns ist das Papier, sind Licht und Schatten \u2013 und das Geschichten erz\u00e4hlen\u201c, sagt Beisinghoff, die voll freudiger Energie von Ausstellungsst\u00fcck zu Ausstellungsst\u00fcck, von Sammler zu Sammlerin wirbelte. \u201eIhre weltweiten Kontakte sind sicher ihrer Offenheit und der Art, wie sie auf die Welt zugeht, zu verdanken\u201c, sagt Dorothee Ader, Leiterin des Klingspormuseums, die sich \u00fcber die gelungene Zwischenausstellung vor dem Umbau zu den \u201eLove Stories\u201c um Goethe und Lili freut. <\/p>\n<p>Beisinghoff setzt sich regelm\u00e4\u00dfig mit feministischen Themen auseinander<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Aus Waldeck-Frankenberg war Jutta Biermann gekommen, die mit dem Ingenieurb\u00fcro Oppermann und Beisinghoff ein Relief in der Stadtmauer in Diemelstadt Rhoden als Kinderprojekt realisierte. Einige Sammler hatten Werke mitgebracht, wie Annette Heinz-Cochlovius aus Darmstadt \u2013 eine f\u00e4cherf\u00f6rmige Arbeit, auf der Stadtlandschaften, Frauenk\u00f6pfe und B\u00e4ume zu erkennen sind. \u201eSie spr\u00fcht vor Ideen\u201c, sagt Heinz-Cochlovius und zeigt begeistert noch ein anderes Werk, einen Briefumschlag aus Mull mit einem spannenden Bezug zu Charlotte Corday, die einst den radikalen Politiker und Journalisten Marat ermordete. Ein feministischer Akt, der wieder zu Beisinghoff f\u00fchrt, die sich immer wieder mit der weiblichen Sicht der Welt auseinandersetzt. Einen sch\u00f6nen Abschluss fand der Freitag mit einem Gast, der vor Ort zum Sammler wurde \u2013 und mit einem Konvolut von Radierungen nach Hause ging. (Ingrid Walter)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Offenbach Stand: 14.08.2025, 06:00 Uhr DruckenTeilen Barbara Beisinghoff fachsimpelt mit Besuchern ihrer Feier zum 80. 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