{"id":343293,"date":"2025-08-14T04:35:11","date_gmt":"2025-08-14T04:35:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/343293\/"},"modified":"2025-08-14T04:35:11","modified_gmt":"2025-08-14T04:35:11","slug":"vor-alaska-gipfel-us-regierung-setzt-einige-sanktionen-fuer-trump-putin-treffen-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/343293\/","title":{"rendered":"Vor Alaska-Gipfel. +++ US-Regierung setzt einige Sanktionen f\u00fcr Trump-Putin-Treffen aus"},"content":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident Trump bietet europ\u00e4ischen Politikern laut einem Medienbericht Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine an. Zugleich setzt Washington Teile der Russland-Sanktionen aus, um das Treffen mit Kremlchef Putin zu erm\u00f6glichen. Alle Entwicklungen im Liveticker.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Am Freitag treffen sich Donald Trump und Wladimir Putin zu Friedensgespr\u00e4chen in Alaska. Kurz vor dem Treffen droht Trump dem Kremlchef mit \u201esehr schwerwiegenden Konsequenzen\u201c, sollte sich dieser nicht auf eine Beendigung des Ukraine-Kriegs einlassen. Unterdessen r\u00fcckt Russland vor dem Gipfel in der Ukraine weiter vor. <\/p>\n<p><b>Alle Entwicklungen zum Ukraine-Gipfel in unserem Liveticker:<\/b><\/p>\n<p>01.31 Uhr \u2013 Trump stellt Sicherheitsgarantien f\u00fcr Ukraine in Aussicht<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump stellt europ\u00e4ischen Politikern laut einem Bericht von \u201ePolitico\u201c Sicherheitsgarantien der USA f\u00fcr die Ukraine in Aussicht. Zudem habe Trump dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj und Verb\u00fcndeten zugesichert, bei seinem Treffen mit Kreml-Chef Wladimir Putin in dieser Woche nicht \u00fcber eine Aufteilung des ukrainischen Staatsgebiets zu verhandeln. Dies meldet wie der US-Fernsehsender NBC. <\/p>\n<p>22:36 Uhr \u2013 US-Regierung setzt einige Sanktionen f\u00fcr Trump-Putin-Treffen aus<\/p>\n<p>Die US-Regierung setzt einige Russland-Sanktionen teilweise aus, damit das Treffen zwischen Pr\u00e4sident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin in Alaska am Freitag stattfinden kann. Die Pause gilt bis zum 20. August, wie das US-Finanzministerium mitteilte. <\/p>\n<p>Die US-Regierung hatte in den vergangenen Jahren Beh\u00f6rden und Unternehmen aus Russland mit Sanktionen belegt. Ein zentraler Grund war der russische Angriffskrieg in der Ukraine. Das k\u00f6nnte den Betroffenen die Reise nach Alaska erschweren. Das Finanzministerium stellte zugleich klar, dass kein blockiertes Eigentum freigegeben werde \u2013 und die Aussetzung ausdr\u00fccklich nur f\u00fcr Aktivit\u00e4ten rund um das Treffen in Alaska gelte. Namen wurden in der Mitteilung des Finanzministeriums nicht genannt.<\/p>\n<p>20:44 Uhr \u2013\u00a0Trump droht Putin mit \u201esehr schwerwiegenden Konsequenzen\u201c<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat Kremlchef Wladimir Putin mit \u201esehr schwerwiegenden Konsequenzen\u201c gedroht, sollte sich dieser nicht auf eine Beendigung des Ukraine-Kriegs einlassen. Darauf m\u00fcsse sich Putin einstellen, falls er bei seinem Treffen mit Trump am Freitag in Alaska keinem Ende des Krieges zustimme, antwortete Trump auf eine entsprechende Frage. Auf eine R\u00fcckfrage, ob er mit den Konsequenzen Z\u00f6lle meine, ging der Pr\u00e4sident nicht ein.<\/p>\n<p>Trump stellte zudem erneut ein Treffen zwischen dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj und Kremlchef Putin in Aussicht. Daran wolle er selbst ebenfalls teilnehmen, sofern Selenskyj und Putin dies w\u00fcnschten, sagte der US-Pr\u00e4sident. Allerdings wolle er zun\u00e4chst abwarten, wie sein f\u00fcr Freitag geplantes Zusammentreffen mit Putin in Alaska verlaufe &#8211; denn ebenso k\u00f6nnte es auch nicht zu einem weiteren Treffen kommen.<\/p>\n<p>18:34 Uhr \u2013\u00a0Deutschland hilft bei Finanzierung von Unterst\u00fctzungspaket<\/p>\n<p>Deutschland finanziert eines der aus US-Waffen und US-Munition bestehenden Unterst\u00fctzungspakete f\u00fcr die Ukraine mit. Dies teilten das Verteidigungsministerium und das Ausw\u00e4rtige Amt gemeinsam nach einer Videoschalte mehrerer europ\u00e4ischer Vertreter der \u201eKoalition der Willigen\u201c mit. Die Bundesrepublik sei neben anderen Nato-Alliierten bereit, eines der ersten Pakete im Gesamtwert von bis zu 500 Millionen US-Dollar<b> <\/b>zu finanzieren, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Die Nato werde die Umsetzung der Lieferungen koordinieren, teilten die beiden deutschen Ministerien nun mit. Die Finanzierung soll dann durch die europ\u00e4ischen Partner und Kanada erfolgen. Die Unterst\u00fctzungspakete sollen demnach milit\u00e4rische G\u00fcter umfassen, die entweder nicht von der europ\u00e4ischen Industrie produziert oder in dem beabsichtigten Umfang von den USA schneller geliefert werden k\u00f6nnen als von den anderen Nato-Partnern. Dazu geh\u00f6rten auch F\u00e4higkeiten zur Luftverteidigung.<\/p>\n<p>17:18 Uhr \u2013\u00a0Macron will Dreiertreffen mit Putin, Trump und Selenskyj in \u201eneutralem Land\u201c in Europa<\/p>\n<p>Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat sich f\u00fcr ein Dreiertreffen zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Kremlchef Wladimir Putin und dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj in Europa ausgesprochen. Trump wolle sich f\u00fcr eine solche Zusammenkunft einsetzen, sagte Macron in seiner Sommerresidenz in Bormes-les-Mimosas nach einer Videoschalte der Europ\u00e4er mit dem US-Pr\u00e4sidenten. \u201eWir w\u00fcnschen uns, dass das in Europa abgehalten wird, in einem neutralen Land, das von allen Seiten akzeptiert wird.\u201c<\/p>\n<p>17:09 Uhr \u2013\u00a0Von der Leyen lobt \u201esehr gutes Telefonat\u201c mit Trump<\/p>\n<p>Nach einem virtuellen Treffen der europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten der Ukraine mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat EU-Kommissionspr\u00e4sidentin von einem \u201esehr guten Telefonat\u201c gesprochen. \u201eHeute haben Europa, die USA und die Nato die gemeinsame Basis f\u00fcr die Ukraine gest\u00e4rkt\u201c, schrieb von der Leyen im Onlinedienst Bluesky. \u201eNiemand w\u00fcnscht sich Frieden mehr als wir, einen gerechten und dauerhaften Frieden\u201c, betonte sie.<\/p>\n<p>16:48 Uhr \u2013\u00a0Selenskyj erhofft sich sofortigen Waffenstillstand<\/p>\n<p>Vom bevorstehenden Alaska-Gipfel erhofft sich der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj einen sofortigen Waffenstillstand sowie robuste Sicherheitsgarantien f\u00fcr sein Land. Das sagte er laut \u00dcbersetzung des Kanzleramts in Berlin nach Beratungen mit europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs sowie US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Bei allen Verhandlungen, bei denen es um die Zukunft seines Landes gehe, m\u00fcsse die Ukraine mit am Tisch sitzen, betonte Selenskyj. Zudem d\u00fcrfe Russland kein Veto-Recht bei einem Nato-Beitritt der Ukraine einger\u00e4umt werden.<\/p>\n<p>16:26 Uhr \u2013\u00a0Merz: \u201eEs gibt Hoffnung auf Bewegung, es gibt Hoffnung auf einen Frieden in der Ukraine\u201c<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht das anstehende Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska hat als Austausch, bei dem \u201ewichtige Entscheidungen getroffen werden\u201c k\u00f6nnten. Das sagte Merz bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj im Kanzleramt. Zuvor hatten die beiden sich per Video mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump zusammengeschaltet. Man habe ein konstruktives Gespr\u00e4ch gef\u00fchrt. <\/p>\n<p>Als Europ\u00e4er tue man alles in der eigenen Kraft liegende, um die \u201eWeichen\u201c in die richtige Richtung zu stellen. Man wolle, dass Donald Trump \u201eam Freitag in Anchorage Erfolg hat\u201c, so Merz. Man habe Trump mit auf den Weg gegeben: \u201eIn Alaska m\u00fcssen grundlegende europ\u00e4ische und ukrainische Sicherheitsinteressen gewahrt bleiben.\u201c Trump k\u00f6nne sich in diesem Fall auf die \u201evolle Unterst\u00fctzung\u201c Europas verlassen. <\/p>\n<p>Trump werde nach dem Gespr\u00e4ch am Freitag zun\u00e4chst Selenskyj informieren, danach die europ\u00e4ischen Regierungschefs. \u201eEs gibt Hoffnung auf Bewegung, es gibt Hoffnung auf einen Frieden in der Ukraine\u201c, schloss Merz.<\/p>\n<p>Er stellte zudem mehrere Anforderungen an das Resultat des Gipfeltreffens: <\/p>\n<ul>\n<li>Die Ukraine m\u00fcsse mit am Tisch sitzen, wenn weiter verhandelt werde \u2013\u00a0bislang lehnt Russland dies ab.\n<\/li>\n<li>Die Ukraine sei bereit, \u00fcber Gebietsfragen zu verhandeln. Dabei m\u00fcsse allerdings die sogenannte Kontaktlinie der Ausgangspunkt sei. Russland hatte gefordert, die ukrainische Armee m\u00fcsse sich aus Gebieten im Donbass zur\u00fcckziehen, die sie bislang weiter h\u00e4lt.\n<\/li>\n<li>Merz f\u00fchrte weiter aus, es brauche f\u00fcr Kiew \u201erobuste Sicherheitsgarantien\u201c, auch m\u00fcssten die ukrainischen Streitkr\u00e4fte dazu imstande bleiben d\u00fcrfen, ihr Land zu verteidigen.\n<\/li>\n<li>Verhandlungen m\u00fcssten zudem Teil einer gemeinsamen transatlantischen Strategie sein.\n<\/li>\n<li>Es m\u00fcsse Konsequenzen geben, falls das Treffen nicht erfolgreich verlaufe: \u201eGibt es in Alaska keine Bewegung auf russischer Seite, dann m\u00fcssen die Vereinigten Staaten und Europa den Druck erh\u00f6hen\u201c, f\u00fchrte Merz aus. Trump kenne diese Position und teile sie \u201esehr weitgehend\u201c. <\/li>\n<\/ul>\n<p>15:36 Uhr \u2013\u00a0Fr\u00fcherer Trump-Berater warnt vor Kappen von Informationsfluss an Kiew<\/p>\n<p>Das Trump-Putin-Gipfeltreffen ist nach den Worten von Trumps fr\u00fcherem Nationalen Sicherheitsberater John Bolton gleichbedeutend mit einem \u201ePropagandasieg\u201c f\u00fcr den Kremlchef. \u201eEin international ge\u00e4chteter Staatschef, der einen Angriffskrieg gegen die Ukraine f\u00fchrt, darf sich jetzt neben dem US-Pr\u00e4sidenten ins Rampenlicht stellen\u201c, sagte Bolton in einem am Mittwoch ver\u00f6ffentlichten Interview der \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/ex-berater-bolton-trump-geht-es-bloss-um-friedens-nobelpreis-689b76e2f3b330071983fa4c\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/ex-berater-bolton-trump-geht-es-bloss-um-friedens-nobelpreis-689b76e2f3b330071983fa4c&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bild<\/a>\u201c-Zeitung. Statt eines Durchbruchs bei den Bem\u00fchungen um eine Waffenruhe in der Ukraine drohe ein \u201eneuer Tiefpunkt\u201c.<\/p>\n<p>Trump sieht das Treffen mit seinem russischen Kollegen laut Bolton \u201eals Baustein f\u00fcr den so lange ersehnten Friedens-Nobelpreis\u201c. Putin wiederum wolle \u201eTrump wieder st\u00e4rker auf seine Seite ziehen, die j\u00fcngsten Sanktionsdrohungen abwenden und das Verh\u00e4ltnis reparieren\u201c. Auch wolle er Trump von seinem Friedenswillen \u00fcberzeugen, ohne Zugest\u00e4ndnisse zu machen. Entscheidend sei aber, ob Washington auch den Fluss an Geheimdienstinformationen nach Kiew kappt. \u201eSchlimmstenfalls kann Trump daf\u00fcr sorgen, dass die Ukraine das ganze Land verliert\u201c, sagte Bolton der \u201eBild\u201c.<\/p>\n<p>15:19 Uhr \u2013 US-Finanzminister droht mit Z\u00f6llen, falls Treffen nicht \u201egut verlaufe\u201c<\/p>\n<p>US-Finanzminister Scott Bessent droht Russland mit Sanktionen oder Z\u00f6llen. Diese k\u00f6nnten ausgeweitet werden, sollte das Treffen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin nicht gut verlaufen, sagt Bessent dem Sender Bloomberg TV. Er fordert zudem die europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs auf, ebenfalls auf Sanktionen zu setzen. \u201eEr wird Pr\u00e4sident Putin klarmachen, dass alle Optionen auf dem Tisch liegen\u201c, sagt Bessent mit Blick auf das am Freitag geplante Gipfeltreffen.<\/p>\n<p>15 Uhr \u2013 Vor Ukraine-Gespr\u00e4chen: Trump bezeichnet EU-Staats- und Regierungschefs als \u201egro\u00dfartige Menschen\u201c<\/p>\n<p>Vor den von der Bundesregierung initiierten Ukraine-Gespr\u00e4chen hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump die europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs als \u201egro\u00dfartige Menschen\u201c bezeichnet. \u201eWerde in K\u00fcrze mit europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs sprechen\u201c, schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social. \u201eSie sind gro\u00dfartige Menschen, die einen Deal wollen.\u201c<\/p>\n<p>14:26 Uhr \u2013 Videokonferenz der EU-Ukraine-Unterst\u00fctzer<\/p>\n<p>F\u00fcr 14 Uhr ist zun\u00e4chst eine Videokonferenz der europ\u00e4ischen Ukraine-Unterst\u00fctzer mit EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa, Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte und Selenskyj geplant. Anschlie\u00dfend wollten die europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten und der ukrainische Pr\u00e4sident um 15 Uhr mit Trump und US-Vizepr\u00e4sident J.D. Vance konferieren. <\/p>\n<p>13:36 Uhr \u2013 Selenskyj sieht vor Gipfel keinen Friedenswillen bei Moskau<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj sieht vor dem USA-Russland-Gipfel keine Bereitschaft Moskaus, den Krieg in seinem Land zu beenden. Europa, die USA und die Ukraine m\u00fcssten Russland zu einem Frieden zwingen, dazu brauche es mehr Druck, teilte Selenskyj bei Telegram mit. <\/p>\n<p>13:26 Uhr \u2013 Russland: Putins Bedingungen unver\u00e4ndert<\/p>\n<p>Im Vorfeld des Putin-Trump-Gipfels bekr\u00e4ftigt Russland seinen Anspruch auf vier ukrainische Regionen. Russlands Haltung zur Beendigung des Krieges sei konstant, erkl\u00e4rt der Sprecher des Moskauer Au\u00dfenministeriums, Alexei Fadajew. Putin hatte damals den vollst\u00e4ndigen Abzug der ukrainischen Truppen aus vier Regionen des Landes gefordert, die Russland f\u00fcr sich beansprucht. Nicht alle werden vollst\u00e4ndig von russischen Truppen kontrolliert.<\/p>\n<p>13:21 Uhr \u2013 Wagenknecht kritisiert Selenskyj-Besuch <\/p>\n<p>BSW-Chefin Sahra Wagenknecht kritisiert die pers\u00f6nliche Teilnahme von Selenskyj an der virtuellen Ukraine-Konferenz in Berlin. Die Bundesregierung sollte \u201esich nicht so offensichtlich auf Selenskyjs Seite stellen\u201c, forderte Wagenknecht. Sie warf dem Pr\u00e4sidenten Kompromisslosigkeit vor. Dies habe in der ukrainischen Bev\u00f6lkerung immer weniger R\u00fcckhalt. Diese w\u00fcnsche sich mehrheitlich Frieden.<\/p>\n<p>\u201eDass Selenskyj beim Video-Gipfel an der Seite von Merz im Kanzleramt sitzt, hat mit Diplomatie wenig zu tun\u201c, meinte Wagenknecht. \u201eDer Kanzler f\u00fchrt damit seine Konferenz ad absurdum, Deutschland f\u00e4llt als Vermittler endg\u00fcltig aus.\u201c<\/p>\n<p>13:10 Uhr \u2013 Erste Bilder vom Treffen13:03 Uhr \u2013 \u201eEs gibt keine Hoffnung\u201c \u2013 Ukrainer und Russen pessimistisch vor Gipfel in Alaska<\/p>\n<p>Die Erwartungen an das Treffen zwischen Trump und Putin am Freitag sind gering &#8211; in der ukrainischen Bev\u00f6lkerung genauso wie in der russischen. Er werde den Krieg \u201einnerhalb von 24 Stunden\u201c beenden, hatte Trump im Wahlkampf geprahlt. Doch die drei Friedensgespr\u00e4che zwischen Kiew und Moskau, die bisher in der T\u00fcrkei stattfanden, scheiterten, Russland greift mit unverminderter H\u00e4rte an. <\/p>\n<p>Die Ukrainer st\u00f6rt vor allem, dass ihr Pr\u00e4sident Selenskyj nicht nach Alaska eingeladen ist. Soldat Dmytro und viele Landsleute bef\u00fcrchten, dass Trump und Putin \u00fcber ihre K\u00f6pfe hinweg ein Abkommen schlie\u00dfen, das sie zwingt, Gebiete an Russland abzutreten. Doch selbst wenn sich Kiew darauf einlassen w\u00fcrde, \u201ewird das nichts \u00e4ndern\u201c, f\u00fcrchtet Dmytro. \u201eDas wird den Krieg vielleicht unterbrechen, gibt aber Russland die Chance, sich neu zu formieren\u201c &#8211; und sp\u00e4ter erneut anzugreifen. In Moskau sagt Sergej, ein 28-j\u00e4hriger Autoteileh\u00e4ndler, er findet es gut, dass die beiden Pr\u00e4sidenten sich treffen. \u201eDoch der Konflikt ist festgefahren, er wird jetzt definitiv nicht enden.\u201c <\/p>\n<p>12:45 Uhr \u2013 Gr\u00f6\u00dfter russischer Gel\u00e4ndegewinn binnen 24 Stunden seit einem Jahr<\/p>\n<p>Die russischen Streitkr\u00e4fte haben in der Ukraine den gr\u00f6\u00dften Gel\u00e4ndegewinn binnen 24 Stunden seit mehr als einem Jahr erzielt. Wie die Auswertung von Daten des US-Instituts f\u00fcr Kriegsstudien (Institute for the Study of War) durch die Nachrichtenagentur AFP ergab, \u00fcbernahm oder beanspruchte die russische Armee im Laufe des Dienstags die Kontrolle \u00fcber ein Gebiet von 110 Quadratkilometern \u2013was seit Ende Mai 2024 nicht mehr geschehen war.<\/p>\n<p>12:40 Uhr \u2013 Polizei \u00fcberrumpelt von Selenskyj-Treffen<\/p>\n<p>Die Polizei erfuhr erst kurzfristig von dem Staatsbesuch. \u201eDass das f\u00fcr die Polizei Berlin aufgrund der Kurzfristigkeit und der extremen Gef\u00e4hrdungsstufe des Staatsgastes nat\u00fcrlich eine echte Mammutaufgabe mit jeder Menge Ma\u00dfnahmen darstellt, kann sich jeder denken\u201c, sagte der Berliner Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Stephan Weh. Er sprach von einem \u201eSuper-Gau\u201c. Angesichts der \u201eglobal politischen Lage\u201c sei die Kurzfristigkeit jedoch nachvollziehbar.<\/p>\n<p>F\u00fcr den ukrainischen Pr\u00e4sidenten gilt ebenso wie etwa f\u00fcr Regierungschefs aus den USA, Russland und Israel die h\u00f6chste Sicherheitsstufe. Bei seinem Besuch im Mai waren rund 2400 Polizisten im Einsatz. Im Regierungsviertel wurden Spezialeinheiten mit Scharfsch\u00fctzen postiert, etwa auf dem Dach des Bundeskanzleramtes. Auf der Spree waren Boote der Polizei unterwegs, Beamte sicherten auf Jetski die Umgebung des Geb\u00e4udes. \u201eEs wird zu kurzfristigen Sperrungen f\u00fcr Fahrzeuge aller Art und Fu\u00dfg\u00e4nger im gesamten Parlaments- und Regierungsviertel kommen\u201c, teilte die Polizei mit. Laut Gewerkschaft wurde jedoch \u201ealles in den Dienst gerufen, was irgendwie verf\u00fcgbar ist\u201c. <\/p>\n<p>12:33 Uhr \u2013 Das ist der Zeitplan<\/p>\n<p><b>14 Uhr: <\/b>Merz will enge europ\u00e4ische Verb\u00fcndete der Ukraine zun\u00e4chst im Lagezentrum des Kanzleramts zu einer Vorbesprechung der Folgeberatungen mit Trump zusammenschalten. Teilnehmen sollen die Staats- und Regierungschefs aus Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Italien, Polen und Finnland, EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa, Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte sowie Selenskyj.<\/p>\n<p><b>15 Uhr: <\/b>Bei der geplanten Video-Schalte mit Trump soll auch dessen Vizepr\u00e4sident J.D. Vance dabei sein. Im Anschluss will der Bundeskanzler die Ergebnisse in der sogenannten Koalition der Willigen unter Federf\u00fchrung von Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien nachbesprechen. Merz plant, die \u00d6ffentlichkeit nach der Schalte mit Trump in einer Pressekonferenz zu informieren. <\/p>\n<p><b>16 Uhr: <\/b>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj wird der Bundesregierung zufolge zusammen mit Kanzler Friedrich Merz eine Presseerkl\u00e4rung abgeben. Das Statement ist gegen 16.00 Uhr geplant, wie aus dem Terminplan des Bundeskanzleramts hervorgeht.<\/p>\n<p>11:46 Uhr \u2013 Russland nennt Konsultationen \u201eunbedeutend\u201c<\/p>\n<p>Das russische Au\u00dfenministerium hat unterdessen die von Europa verlangten Konsultationen als \u201eunbedeutend\u201c bezeichnet. So \u00e4u\u00dfert sich Ministeriumssprecher Alexei Fadejew bei einer Einordnung des f\u00fcr Freitag geplanten Gespr\u00e4chs von US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin. Die beiden Politiker wollten bei ihrem Treffen in Alaska \u00fcber \u201ealle aufgestauten Probleme\u201c in den bilateralen Beziehungen beraten.<\/p>\n<p>9:25 Uhr \u2013 Selenskyj kommt nach Berlin<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/wolodymyr-selenskyj\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/wolodymyr-selenskyj\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wolodymyr Selenskyj <\/a>will heute in Berlin pers\u00f6nlich an den Videoschalten zum Alaska-Gipfel \u00fcber die Zukunft seines Landes teilnehmen. Er werde am Mittag in der Hauptstadt erwartet.<\/p>\n<p>Initiiert wurden die Schalten mit europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs von Bundeskanzler <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/friedrich-merz\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/friedrich-merz\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Friedrich Merz<\/a> (CDU). Ziel ist es, eine gemeinsame Linie mit US-Pr\u00e4sident <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/donald-trump\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/donald-trump\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a> zu finden, bevor dieser am Freitag im US-Bundesstaat Alaska Kremlchef Wladimir Putin trifft. <\/p>\n<p>Die Europ\u00e4er und Selenskyj bef\u00fcrchten, dass sich Trump und Putin in Alaska auf Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland verst\u00e4ndigen k\u00f6nnten, die Kiew strikt ablehnt. Sie d\u00fcrften von Trump eine Zusage erreichen wollen, dass er mit Putin keinen Deal \u00fcber die K\u00f6pfe der Ukrainer und der Europ\u00e4er hinweg macht. <\/p>\n<p>Der deutsche Regierungssprecher Stefan Kornelius hatte erkl\u00e4rt, bei den Gespr\u00e4chen solle es um weitere Handlungsoptionen gehen, um Druck auf Moskau zu erzeugen. Zudem solle \u00fcber die Vorbereitung m\u00f6glicher Friedensverhandlungen und damit verbundene Fragen zu Gebietsanspr\u00fcchen und Sicherheiten gesprochen werden. Der britische Premierminister Keir Starmer forderte erneut Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine.<\/p>\n<p>dpa\/AFP\/saha\/ly\/coh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Trump bietet europ\u00e4ischen Politikern laut einem Medienbericht Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine an. 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