{"id":343435,"date":"2025-08-14T05:56:09","date_gmt":"2025-08-14T05:56:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/343435\/"},"modified":"2025-08-14T05:56:09","modified_gmt":"2025-08-14T05:56:09","slug":"durch-ausschlafen-am-wochenende-forscher-beschreiben-neue-form-der-schlafstoerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/343435\/","title":{"rendered":"Durch Ausschlafen am Wochenende: Forscher beschreiben neue Form der Schlafst\u00f6rung"},"content":{"rendered":"<p>                    Durch Ausschlafen am Wochenende<br \/>\n                Forscher beschreiben neue Form der Schlafst\u00f6rung<\/p>\n<p>\t\t\t\t              14.08.2025, 07:39 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Schlafst\u00f6rungen geh\u00f6ren zu den h\u00e4ufigsten Beschwerden in Deutschland. Unregelm\u00e4\u00dfige Schlafroutinen und Alkoholkonsum sind h\u00e4ufige Ursachen. So kann es, vor allem am Wochenende, zur sogenannten &#8222;sozialen Schlafapnoe&#8220; kommen, erkl\u00e4ren Forschende. <\/strong><\/p>\n<p>Mal l\u00e4nger aufbleiben, vielleicht ein Glas Wein oder Bier mehr und samstags oder sonntags richtig sch\u00f6n ausschlafen: F\u00fcr viele geh\u00f6rt das zum Wochenende einfach dazu. Doch genau dieser Lebensrhythmus k\u00f6nnte eine bislang untersch\u00e4tzte Gesundheitsgefahr bergen. Ein internationales Forschungsteam der Flinders University in Australien warnt vor einer neu identifizierten Form der Schlafst\u00f6rung &#8211; &#8222;Social Apnea&#8220;, die soziale Schlafapnoe.<\/p>\n<p>Eine Studie der Wissenschaftler mit Daten von mehr als 70.000 Menschen weltweit zeigt: Die Atemaussetzer, die f\u00fcr die sogenannte obstruktive Schlafapnoe (OSA) typisch sind, treten am Wochenende deutlich h\u00e4ufiger auf als unter der Woche. Vor allem sp\u00e4te Bettzeiten, Alkoholgenuss und unregelm\u00e4\u00dfige Schlafmuster treiben das Risiko in die H\u00f6he. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift &#8222;American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine&#8220; ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Was passiert bei einer Schlafapnoe?<\/p>\n<p>Bei einer obstruktiven Schlafapnoe (OSA) verengen oder verschlie\u00dfen sich die Atemwege im Schlaf wiederholt, wodurch der Schlaf unterbrochen wird. Das kann tags\u00fcber zu M\u00fcdigkeit, Konzentrationsproblemen, aber auch schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen f\u00fchren.<\/p>\n<p>So erh\u00f6ht die St\u00f6rung das Risiko f\u00fcr Herzkrankheiten, Diabetes, Depressionen, Demenz und Verkehrsunf\u00e4lle. Im schlimmsten Fall droht ein pl\u00f6tzlicher Herztod. Schlafapnoe gilt als weit verbreitete, aber oft unerkannte Volkskrankheit. Weltweit sind sch\u00e4tzungsweise eine Milliarde Menschen betroffen.<\/p>\n<p>&#8222;Schlafapnoe ist schon jetzt ein gro\u00dfes Problem f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit, aber unsere Ergebnisse legen nahe, dass ihr wahres Ausma\u00df bisher untersch\u00e4tzt wird&#8220;, sagte Hauptautorin Lucia Pinilla vom Forschungszentrum FHMRI Sleep Health. &#8222;Die meisten klinischen Diagnosetests werden an einem einzigen Abend durchgef\u00fchrt, normalerweise an einem Wochentag, wodurch der Wochenendeffekt, den wir jetzt als &#8217;soziale Apnoe&#8216; bezeichnen, nicht ber\u00fccksichtigt wird.&#8220;<\/p>\n<p>M\u00e4nner st\u00e4rker betroffen als Frauen<\/p>\n<p>Der direkte Vergleich von Tests an einem Samstag und einem Mittwoch brachte einen klaren Befund: Am Wochenende war das Risiko f\u00fcr eine moderate bis schwere Schlafapnoe um 18 Prozent h\u00f6her. Wer sich samstags 45 Minuten oder l\u00e4nger zus\u00e4tzlichen Schlaf g\u00f6nnte, steigerte das Risiko sogar um 47 Prozent.<\/p>\n<p>M\u00e4nner sind dabei mit einem Anstieg von 21 Prozent deutlich h\u00e4ufiger betroffen als Frauen mit 9 Prozent. Unter 60-J\u00e4hrige litten 24 Prozent h\u00e4ufiger unter der verst\u00e4rkten Atemst\u00f6rung, bei den \u00fcber 60-J\u00e4hrigen waren es nur 7 Prozent.<\/p>\n<p>&#8222;Wir wissen noch nicht genau, warum &#8211; aber Alkohol, leichterer Schlaf und weniger konsequente Nutzung von Schlafapnoe-Therapien d\u00fcrften eine Rolle spielen&#8220;, erkl\u00e4rte Co-Autor Danny Eckert. Sicher sei, dass Schlafstudien in einer einzigen Nacht in der Woche nicht ausreichten, um den OSA-Schweregrad bei einer Person klar festzulegen.<\/p>\n<p>Regelm\u00e4\u00dfiger Rhythmus als Schutz<\/p>\n<p>Gleichzeitig weisen die Forscher darauf hin, dass ihre Studie Grenzen habe: Die Teilnehmer kauften den Schlafsensor freiwillig &#8211; vermutlich waren sie gesundheitsbewusster als der Durchschnitt. M\u00e4nner waren \u00fcberrepr\u00e4sentiert, und wichtige Daten zu Lebensstilfaktoren wie Alkohol, Sport, Koffeinkonsum oder Rauchen fehlten.<\/p>\n<p>Um die &#8222;soziale Apnoe&#8220; zu vermeiden, empfehlen die Experten einen festen Schlafplan &#8211; auch am Wochenende. &#8222;Versuchen Sie, jeden Tag zur selben Zeit aufzustehen, gehen Sie ins Bett, wenn Sie m\u00fcde sind und halten Sie Ihre verordnete OSA-Therapie konsequent ein&#8220;, r\u00e4t Eckert. Sieben bis neun Stunden erholsamer Schlaf pro Nacht seien ideal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Durch Ausschlafen am Wochenende Forscher beschreiben neue Form der Schlafst\u00f6rung 14.08.2025, 07:39 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":343436,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[6789,752,13,14,15,12226,30664,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-343435","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-alkohol","9":"tag-bildung","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlaf","14":"tag-schlafstoerungen","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-welt","21":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115025581437098745","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/343435","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=343435"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/343435\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/343436"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=343435"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=343435"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=343435"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}