{"id":343947,"date":"2025-08-14T10:47:13","date_gmt":"2025-08-14T10:47:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/343947\/"},"modified":"2025-08-14T10:47:13","modified_gmt":"2025-08-14T10:47:13","slug":"mehr-elektroautos-fuer-hemelingen-vahr-und-osterholz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/343947\/","title":{"rendered":"Mehr Elektroautos f\u00fcr Hemelingen, Vahr und Osterholz"},"content":{"rendered":"<p>Im ersten Halbjahr dieses Jahres hat es einen Boom bei den Neuzulassungen von <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/thema\/elektroauto-q193692\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Elektroauto<\/a>s gegeben. Auch im Bremer S\u00fcdosten nutzen immer mehr Menschen und Betriebe die surrenden, effizienten Fahrzeuge. Das sind die Gr\u00fcnde.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Kraftfahrzeugbundesamts (KBA) sind zwischen Januar und Juni ann\u00e4hernd 248.000 reine Elektroautos in Deutschland neu zugelassen worden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 35 Prozent. In Bremen waren von 7.950 neu zugelassenen Autos im ersten Halbjahr des Jahres 1.500 reine Elektroautos. Das entspricht einem Anteil von ann\u00e4hernd 19 Prozent.<\/p>\n<p>Carsharing setzt auf Elektro<\/p>\n<p>Der Carsharing-Anbieter Cambio setzt auf den Elektroantrieb. Bis 2035 will der Anbieter seinen Fuhrpark nach und nach auf Elektroautos umstellen. &#8222;Wir kaufen immer mehr Elektroautos und erh\u00f6hen sukzessive den Anteil&#8220;, so Tim Bischoff von Cambio. Cambio betreibt im Bremer S\u00fcdosten 17 Standorte mit insgesamt 37 Fahrzeugen. Sieben davon seien mit einem Elektroantrieb ausgestattet. Ganz neu im Bremer S\u00fcdosten: An der Station Suhrfeld in Hastedt stehen seit dieser Woche zwei zus\u00e4tzliche elektrische Opel Corsa zur Leihe zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>\n    Damit Elektroautos fl\u00e4chendeckend an den Stationen eingesetzt werden, m\u00fcsse die Infrastruktur gegeben sein, so Bischoff. F\u00fcr Cambio bedeutet das, dass die <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/wirtschaft\/autoindustrie\/rheinmetall-serienproduktion-fuer-ladebordstein-system-gestartet-doc81uypltcmio8ouq21pq\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stationen mit Lades\u00e4ulen<\/a> ausgestattet sein m\u00fcssen. &#8222;Die Idee ist, dass wir \u00fcberall, wo wir Autos anbieten, auch Lades\u00e4ulen haben.&#8220; Cambio garantiere, dass Kunden immer ein Auto mit entsprechendem Ladestand bek\u00e4men. An der Stelle ein kleiner Haken. &#8222;Die Mieter m\u00fcssen nach dem Fahren das Ladekabel anschlie\u00dfen. Das ist f\u00fcr manche noch ungewohnt.&#8220; Letztlich sei das aber im Grunde nicht anders als ein Handyladekabel anzuschlie\u00dfen. \u00dcberhaupt dauere es etwas, bis sich die Menschen an die Technik gew\u00f6hnten. &#8222;Aber es gibt Leute, die sind total begeistert und wollen nur noch Elektroautos ausleihen.&#8220;\n<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Umbau der Flotte bei den Klein- und Mittelklassewagen bereits l\u00e4uft, wird es bei den Transportern und Minibussen noch etwas dauern. &#8222;Das sind spezielle Modelle, die nicht viel gefahren werden&#8220;, so Bischoff. Sprich: Eine h\u00f6here Investition zahlt sich deutlich sp\u00e4ter aus als bei einem vielgenutzten Kleinwagen. &#8222;Aber wir sind dran und sprechen mit den Herstellern.&#8220;<\/p>\n<p>Leasing gefragter als Kauf<\/p>\n<p>Eine steigende Nachfrage auch bei gewerblichen Kunden sp\u00fcrt Tanja Woltmann-Knigge vom Autohaus Woltmann in der F\u00f6hrenstra\u00dfe in Hemelingen. &#8222;Bei gro\u00dfen Betrieben mit einem gr\u00f6\u00dferen Fuhrpark ist die Nachfrage gr\u00f6\u00dfer als bei kleineren Betrieben&#8220;, hat sie beobachtet. Die Hersteller h\u00e4tten inzwischen eine breite Palette an Fahrzeugen f\u00fcr Unternehmen und Handwerksbetriebe auf den Markt gebracht. &#8222;Mit Ford haben wir beispielsweise einen Anbieter mit einem gro\u00dfen Angebot.&#8220; Ausschlaggebend sei eine gute Beratung, um die Handwerksbetriebe ins Boot zu holen. Insgesamt w\u00fcrden Fahrzeuge eher nicht mehr gekauft, sondern vorrangig geleast. Besonders gefragt sei derzeit der vollelektrische Ford Transit, nennt sie als Beispiel f\u00fcr ein Handwerksauto.<\/p>\n<p>\n    Insgesamt erlebt Woltmann-Knigge die Kunden aufgeschlossener, was das <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-hemelingen\/bremen-hemelinger-ausschuss-moechte-mehr-lademoeglichkeiten-fuer-e-autos-doc80bdsqv99401l4m80d79\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Thema Elektromobilit\u00e4t<\/a> angeht. &#8222;Die Stimmung ist offener, aber man muss nat\u00fcrlich auch immer schauen, wie der individuelle Bedarf ist.&#8220; Sprich: Nicht jedes Auto ist f\u00fcr jeden geeignet. Auch im Autohaus beobachte man den Effekt, dass derjenige, der einmal ein Elektroauto gefahren ist, auch dabei bleiben m\u00f6chte. &#8222;Die Fahreigenschaften sind einfach toll, es f\u00e4hrt sich unheimlich gut, viel direkter&#8220;, hebt Woltmann-Knigge den Spa\u00dffaktor hervor. &#8222;Die, die besonders \u00fcber E-Autos schimpfen, sind in der Regel noch keines gefahren.&#8220;\n<\/p>\n<p>Von eher verhaltener Nachfrage spricht Kris Stubbe vom Autohaus Wandscher, das in der Steubenstra\u00dfe eine Filiale unterh\u00e4lt. &#8222;Wir sind noch nicht auf dem Niveau, als es noch die F\u00f6rderung gab.&#8220; Bei Firmenwagen h\u00e4nge das Interesse von den Konditionen der Hersteller ab. Auch Stubbe sieht den Beratungsbedarf bei den Kunden. &#8222;Es sind die Klassiker: Infrastruktur, Ladegeschwindigkeit und Reichweite.&#8220; Dabei sei beispielsweise die Reichweite seitens der Hersteller im Prinzip ausreichend. Dennoch: Die Nachfrage nach Plugin-Hybriden sei gr\u00f6\u00dfer. Diese haben einen Elektroantrieb, einen eher kleinen Akku und zus\u00e4tzlich einen Benzinmotor. Die Idee: Auf kurzen Strecken treibt der Elektromotor an, ist die Batterie alle der Benzinmotor. Die Realit\u00e4t sieht allerdings h\u00e4ufig so aus, dass die Batterie selten geladen wird und die Autos als reine Verbrenner mit durch Batterie und zwei Motoren h\u00f6herem Gewicht und damit h\u00f6herem Verbrauch betrieben werden. &#8222;Sie ist ein Zwischenschritt&#8220;, sch\u00e4tzt Stubbe die Technik ein.<\/p>\n<p>Deutschland f\u00e4hrt hinterher<\/p>\n<p>Das Elektroautos praxistauglich sind, beweisen andere europ\u00e4ische L\u00e4nder: In Norwegen liegt der Anteil von Elektroautos bei den Neuzulassungen bei ann\u00e4hernd 90 Prozent, in D\u00e4nemark lag der Anteil 2024 bei etwa 50 Prozent, f\u00fcr 2025 wird mit ann\u00e4hernd 70 Prozent gerechnet. Schweden und die Niederlande lagen zuletzt bei fast 30 Prozent. Das Autobauerland Deutschland f\u00e4hrt mit einem Anteil von 13,5 Prozent bei den Neuzulassungen hinterher.<\/p>\n<p>Argumente f\u00fcr das Elektroauto sieht die Branche auch in Sachen Klimaschutz. Laut einer Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) verursacht ein Elektroauto \u00fcber seinen Lebenszyklus 73 Prozent weniger CO2 als Verbrenner. Gleichzeitig h\u00e4tten Verbrenner inzwischen nur noch einen geringen Preisvorteil gegen\u00fcber Elektroautos: Insbesondere, wer zuhause laden kann, fahre in der Regel g\u00fcnstiger als mit Benzin.<\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc81ue7pe7pwgnblkp4jq\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-hemelingen\/1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im ersten Halbjahr dieses Jahres hat es einen Boom bei den Neuzulassungen von Elektroautos gegeben. 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