{"id":344067,"date":"2025-08-14T11:53:11","date_gmt":"2025-08-14T11:53:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344067\/"},"modified":"2025-08-14T11:53:11","modified_gmt":"2025-08-14T11:53:11","slug":"zoelle-auf-eu-schweinefleischexporte-in-die-usa-gestiegen-ueberschaubare-auswirkungen-erwartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344067\/","title":{"rendered":"Z\u00f6lle auf EU-Schweinefleischexporte in die USA gestiegen \u2013 \u00dcberschaubare Auswirkungen erwartet"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"modal_image_zoom\" onclick=\"return auto_ajax(this);\" href=\"https:\/\/www.schweine.net\/images\/2025-bildmaterial\/header-usa-zoll.png\" title=\"Schweinefleischlieferungen aus der EU in die USA unterliegen nun h\u00f6heren Z\u00f6llen - die zu erwartenen Auswirkungen sind aber begrenzt \u00a9Canva\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/header-usa-zoll.png\" style=\"aspect-ratio:5\/3;\" alt=\"Schweinefleischlieferungen aus der EU in die USA unterliegen nun h\u00f6heren Z\u00f6llen - die zu erwartenen Auswirkungen sind aber begrenzt \u00a9Canva\" class=\"cms_image\"  data-ar=\"5\/3\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"txtImg\">Schweinefleischlieferungen aus der EU in die USA unterliegen nun h\u00f6heren Z\u00f6llen &#8211; die zu erwartenen Auswirkungen sind aber begrenzt \u00a9Canva<\/p>\n<p><strong>Im Rahmen des j\u00fcngst vereinbarten Handelsabkommens zwischen der Europ\u00e4ischen Union und den Vereinigten Staaten sind zum 7. August 2025 neue Zollregelungen in Kraft getreten, die auch f\u00fcr den Schweinefleischhandel relevant sind. Der urspr\u00fcnglich vorgesehene Starttermin am 1. August wurde verschoben, da auf US-Seite noch die erforderliche Executive Order zur Umsetzung fehlte. <\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Kern des Abkommens ist die Einf\u00fchrung eines einheitlichen, all-inclusive Zollsatzes von 15 % auf nahezu alle EU-Exporte in die USA. F\u00fcr viele Schweinefleischprodukte \u2013 insbesondere frisches und gefrorenes Fleisch \u2013 bedeutet dies eine Erh\u00f6hung der bisherigen Zolls\u00e4tze, die zumeist bei 0 % lagen, da sie \u00fcber tarif\u00e4re Kontingente (TRQs) eingef\u00fchrt wurden. Auch verarbeitete Schweinefleischprodukte unterliegen k\u00fcnftig dem 15 %-Satz.<\/p>\n<p>Den deutschen Schweinefleischexport betrifft diese Neuregelung kaum bzw. nur indirekt, denn die in die USA gelieferten Mengen sind verschwindend gering und wurden in den vergangenen Monaten zus\u00e4tzlich noch durch die MKS-bedingten Sperrungen belastet. F\u00fcr den Au\u00dfenhandel anderer EU-Staaten (wie z.B. D\u00e4nemark, Spanien, Italien oder die Niederlande) sind diese Zollerh\u00f6hungen schon eher relevant. Daher besch\u00e4ftigen sich europ\u00e4ische Schweinefleischexporteure aktuell mit der neuen Zollstruktur, um ihre Exportstrategien entsprechend anzupassen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>USA nur Geringabnehmer von europ\u00e4ischem Schweinefleisch<\/p>\n<p>Insgesamt d\u00fcrften die Auswirkungen auf den europ\u00e4ischen Schweinefleischsektor jedoch begrenzt bleiben, weil die Mengen an Schweinefleisch, die aus der EU in die USA exportiert werden, vergleichsweise \u00fcberschaubar sind. Mit 100.000 Tonnen machten die EU-Schweinefleischexporte in die USA im vergangenen Jahr nur etwa 2,5 % der Gesamtexporte in H\u00f6he von 4,2 Mio. Tonnen aus. Die Hauptziell\u00e4nder lagen dabei vielmehr im asiatischen Raum. Dar\u00fcber hinaus zeichnet sich auch bei internationalen Wettbewerbern eine Versch\u00e4rfung der Handelsbedingungen ab: So steigen etwa die Z\u00f6lle auf US-Schweinefleischexporte nach China von 57 % auf 87 %, nachdem China am 4. August 2025 fr\u00fchere Ausnahmeregeln aufgehoben hat. Dies k\u00f6nnte mittelfristig Chancen f\u00fcr europ\u00e4ische Anbieter auf dem chinesischen Markt er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schweinefleischlieferungen aus der EU in die USA unterliegen nun h\u00f6heren Z\u00f6llen &#8211; die zu erwartenen Auswirkungen sind aber&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":344068,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[83699,331,332,83700,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-344067","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aknews","9":"tag-aktuelle-nachrichten","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-app_news","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-union","15":"tag-europe","16":"tag-european-union","17":"tag-headlines","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115026985382637522","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344067","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=344067"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344067\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/344068"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=344067"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=344067"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=344067"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}