{"id":344073,"date":"2025-08-14T11:56:10","date_gmt":"2025-08-14T11:56:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344073\/"},"modified":"2025-08-14T11:56:10","modified_gmt":"2025-08-14T11:56:10","slug":"bonn-studie-bei-jedem-zweiten-haushalt-liegt-glasfaser-internet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344073\/","title":{"rendered":"Bonn | Studie: Bei jedem zweiten Haushalt liegt Glasfaser-Internet"},"content":{"rendered":"<p>Bonn (dpa) &#8211; Der Ausbau von schnellem und stabilem Glasfaser-Internet kommt in Deutschland einer Studie zufolge schneller voran als gedacht. Glasfaser lag im Juni bereits bei 52,8 Prozent der Wohnungen, Firmen und Beh\u00f6rden, wie der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) in Bonn mitteilte. Das sind knapp zehn Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor und doppelt so viel wie Mitte 2022. F\u00fcr Ende 2025 prognostiziert Studienautor Jens B\u00f6cker einen Anteil von 60 Prozent oder sogar etwas mehr.<\/p>\n<p>Die aus dem Amt geschiedene Ampel-Bundesregierung hatte das Ziel ausgegeben, Ende 2025 bei mindestens 50 Prozent zu liegen &#8211; diese Vorgabe wurde schon jetzt erreicht. Glasfaser gilt als die beste Technologie, um den steigenden Bedarf an Datenmassen zu decken. Fernsehkabel sind in der Daten\u00fcbertragung zwar ebenfalls recht schnell, sie sind aber schwankungsanf\u00e4llig. Internet \u00fcber Telefonleitungen (VDSL) ist ein Auslaufmodell mit relativ niedrigem \u00dcbertragungstempo.<\/p>\n<p>Altes Ziel f\u00fcr 2030 wird wohl verfehlt<\/p>\n<p>Die alte Bundesregierung hatte das Ziel ausgegeben, eine fl\u00e4chendeckende Versorgung im Jahr 2030 zu erreichen &#8211; das wurde als 100-Prozent-Abdeckung verstanden. Dieses Ziel wird der Breko-Marktanalyse zufolge verfehlt, der Glasfaser-Anteil wird dann voraussichtlich bei 82 bis 92 Prozent liegen. \u00abDie letzten Meter sind die schwierigsten und teuersten\u00bb, sagt Branchenfachmann B\u00f6cker. \u00abDa ist punktuell eine F\u00f6rderung sinnvoll, um den fl\u00e4chendeckenden Ausbau sicherzustellen.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Die neue Bundesregierung aus CDU\/CSU und SPD hat sich zwar zum Ziel des fl\u00e4chendeckenden Glasfaser-Ausbaus bekannt, in ihrem Koalitionsvertrag daf\u00fcr aber keine Jahreszahl als Frist genannt. Bei den Werten geht es um das sogenannte Homes Passed &#8211; das hei\u00dft, dass Glasfaser mindestens in der Stra\u00dfe vor dem Haus liegt.<\/p>\n<p>Bei einem Teil davon enden die Kabel dort, etwa weil die Hauseigent\u00fcmer bislang keine Verlegung bis in ihr Geb\u00e4ude m\u00f6chten. Bei gut einem Viertel der Wohnungen, Firmen und Beh\u00f6rden geht die Glasfaser bis zum Geb\u00e4ude (\u00abHomes Connected\u00bb, 27,3 Prozent), Tendenz steigend. Der Breko fordert von der Politik Investitionsanreize und Planungssicherheit ein, damit die Glasfaser-Unternehmen R\u00fcckenwind bekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bonn (dpa) &#8211; Der Ausbau von schnellem und stabilem Glasfaser-Internet kommt in Deutschland einer Studie zufolge schneller voran&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":344074,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[1741,3364,29,30,198,1209,3795],"class_list":{"0":"post-344073","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-bonn","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-internet","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-telekommunikation"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115026997020859367","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344073","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=344073"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344073\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/344074"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=344073"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=344073"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=344073"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}