{"id":344091,"date":"2025-08-14T12:06:10","date_gmt":"2025-08-14T12:06:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344091\/"},"modified":"2025-08-14T12:06:10","modified_gmt":"2025-08-14T12:06:10","slug":"36-musikfest-bremen-wieder-zu-gast-im-landkreis-cloppenburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344091\/","title":{"rendered":"36. Musikfest Bremen wieder zu Gast im Landkreis Cloppenburg"},"content":{"rendered":"<p>Konzerte mit hochkar\u00e4tigen Besetzungen in Bar\u00dfel, Cloppenburg und L\u00f6ningen<\/p>\n<p>Landkreis Cloppenburg. Das 36. Musikfest Bremen unter der k\u00fcnstlerischen Leitung von Prof. Thomas Albert findet vom 16. August bis zum 6. September statt. Im Rahmen seiner Konzerte au\u00dferhalb der Hansestadt setzt das Festival die 2018 begonnene Zusammenarbeit mit dem Landkreis Cloppenburg fort und macht mit drei Konzerten Station in Bar\u00dfel (17. August), Cloppenburg (20. August) und L\u00f6ningen (3. September). Die programmatische Bandbreite reicht von Wolfgang Amadeus Mozart \u00fcber Antonio Vivaldi bis zu Luigi Cherubini und Ludwig van Beethoven.<\/p>\n<p>Genauere Hintergr\u00fcnde zur Zusammenarbeit und den damit verbundenen Konzerten erl\u00e4uterten bei einem gemeinsamen Pressegespr\u00e4ch im Kreishaus Cloppenburg Landrat Johann Wimberg und Musikfest-Intendant Prof. Thomas Albert. Landrat Johann Wimberg er\u00f6ffnete die Gespr\u00e4chsrunde und erl\u00e4uterte Hintergr\u00fcnde zur fortgesetzten Zusammenarbeit. \u201eDas Musikfest Bremen mit seiner k\u00fcnstlerischen Exzellenz und internationalen Klangvielfalt bereichert wieder mit drei Konzerten im Landkreis Cloppenburg das Oldenburger M\u00fcnsterland mit kultureller Spitzenklasse. Musik verbindet bekanntlich Menschen \u00fcber Grenzen hinweg \u2013 und genau das macht dieses Festival auch f\u00fcr uns so wertvoll. Wir profitieren dabei von der Ausstrahlung des Musikfestes Bremen, als gro\u00dfe kulturelle Marke im Norden Deutschlands. Als Landkreis ist es uns ein Anliegen, kulturelle Angebote in der Fl\u00e4che zu f\u00f6rdern und einem breiten Publikum zug\u00e4nglich zu machen\u201c, so Landrat Johann Wimberg: \u201eDeshalb arbeiten wir mit dem Musikfest Bremen bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammen, um ganz gezielt ein Kulturangebot der Spitzenklasse ins Oldenburger M\u00fcnsterland zu holen. Besonders freut es mich, dass damit erneut in den drei Alten \u00c4mtern Cloppenburg, Friesoythe und L\u00f6ningen herausragende musikalische Erlebnisse geboten werden \u2013 ein starkes Zeichen f\u00fcr kulturelle Teilhabe und regionale Vielfalt.\u201c<\/p>\n<p>Prof. Albert bedankte sich f\u00fcr die erneute Zusammenarbeit und stellte danach die Konzerte im Einzelnen vor. Das erste Konzert findet am Sonntag, 17. August, um 19.30 Uhr in der Kirche Ss. Cosmas und Damian in Bar\u00dfel unter dem Titel \u201eKosmos Mozart\u201c statt. \u201eMit diesem Programm beleuchten wir konzentriert das Schaffen des ber\u00fchmten Salzburger Komponisten mit zwei Sinfonien und einem Klavierkonzert. Daf\u00fcr reist das renommierte Originalklang-Ensemble Il Pomo d\u2019Oro mit seinem Leiter Maxim Emelyanychev an. Sie haben 2023 mit einer schon jetzt vielbeachteten Gesamteinspielung aller 41 Sinfonien Mozarts begonnen, bei der sie pro Aufnahme dramaturgisch spannend eine fr\u00fche und eine sp\u00e4te Sinfonie einander gegen\u00fcberstellen. So auch in Bar\u00dfel, wo die 11. Sinfonie des 14-j\u00e4hrigen Mozart auf die ber\u00fchmte \u201aPrager\u2018 Sinfonie mit ihrer leidenschaftlichen Dramatik trifft\u201c, so Albert. Daneben erklingt das Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll KV 466 mit seinen charakteristischen Interaktionen zwischen Solist und Orchester. Daf\u00fcr wechselt Maxim Emelyanychev als ebenso exzellenter Pianist vom Dirigentenpult an die Kopie eines Walter-Hammerfl\u00fcgels von 1792.<\/p>\n<p>Das zweite Konzert am Mittwoch, 20. August, um 19.30 in der St.-Andreas-Kirche in Cloppenburg lenkt den Blick nach Venedig auf das Schaffen von Antonio Vivaldi mit dem \u00f6sterreichischen Countertenor Alois M\u00fchlbacher und dem Ensemble Pallidor unter der Leitung von Franz Farnberger. \u201eSchon als Sopransolist bei den St. Florianer S\u00e4ngerknaben war Alois M\u00fchlbacher ein Ph\u00e4nomen, als nunmehr fast 30-j\u00e4hriger Countertenor ist er l\u00e4ngst europaweit gefragt. Seine stimmlichen Vorz\u00fcge sind wie geschaffen f\u00fcr Vivaldis 9-teilge Psalm-Vertonung \u201aNisi Dominus\u2018, die geradezu ein Feuerwerk aus kontrastierenden Emotionen und Stimmungen ist. In weiteren ausgew\u00e4hlten Arien Vivaldis aus den Opern \u201aAgrippa\u2018 und \u201aIl Farnace\u2018 kann Alois M\u00fchlbacher mit seiner unverwechselbaren Stimme Affekte wie Melancholie, Hoffnung, Zorn, Sehnsucht und Verzweiflung ausdrucksvoll zur Geltung bringen. Mit einer Auswahl an virtuosen Instrumentalkonzerten komplettiert das Ensemble Pallidor diesen breitgef\u00e4cherten Blick auf das Schaffen Vivaldis\u201c, erkl\u00e4rte Albert.<\/p>\n<p>Das dritte Konzert am Mittwoch, 3. September, um 19.30 Uhr wandelt in St. Vitus in L\u00f6ningen auf den Spuren Napoleons. Als die Kirche zwischen 1809 und 1813 als bis heute gr\u00f6\u00dfte pfeilerlose Saalkirche Deutschlands gebaut wurde, wurde die Region als Teil des Herzogtums Oldenburg von Napoleon annektiert und es entstand das D\u00e9partement de l\u2019Ems superieur (Ober-Ems-Departement). \u201eDaran erinnern der belgische Dirigent Philippe Herreweghe, der bei uns 2021 den Musikfest-Preis erhalten hat, und das Orchestre des Champs-Elys\u00e9es und das Collegium Vocale Gent mit einem Programm, das der \u00c4ra Napoleons musikalisch nachsp\u00fcrt\u201c, erl\u00e4uterte Albert. Ludwig van Beethoven hatte seine bahnbrechende dritte Sinfonie, die \u201eEroica\u201c, urspr\u00fcnglich Napoleon gewidmet. 1804, nachdem sich Napoleon in Paris selbst zum Kaiser ernannt hatte, zog er diese Widmung voller Wut zur\u00fcck. Beethoven selbst hielt wiederum Luigi Cherubini f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften lebenden Komponisten. Dessen 1816 kurz nach Napoleons Verbannung entstandenes Requiem in c-Moll wurde wiederum auch 1827 bei Beethovens Beerdigung aufgef\u00fchrt. \u201ePhilippe Herreweghe hat zuletzt 2017 in L\u00f6ningen mit Monteverdis Marienvesper begeistert. Wenn er nun mit diesem Programm nach St. Vitus zur\u00fcckkehrt, verspricht seine Sicht auf diese beiden Meisterwerke auch wieder \u00fcberraschende Details, die man so bisher noch nicht geh\u00f6rt hat\u201c, war sich Albert sicher.<\/p>\n<p>Kurzinfo-\u00dcbersicht:<\/p>\n<p>TICKETS: Karten sind beim Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 \/ 33 66 99, Mo-Fr 12- 18 Uhr, Sa 11-14 Uhr) sowie in allen Nordwest Ticket-Vorverkaufsstellen und im Webshop unter www.musikfest-bremen.de erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>DAS MUSIKFEST BREMEN F\u00dcR JUNGE MENSCHEN Bis 18-Ticket (nach Verf\u00fcgbarkeit):<\/p>\n<p>Kinder und Jugendliche bis einschlie\u00dflich 18 Jahre zahlen f\u00fcr jede Veranstaltung 6 Euro.<\/p>\n<p>Last Minute (nach Verf\u00fcgbarkeit):<\/p>\n<p>Sch\u00fcler*innen, Studierende, Freiwilligendienstleistende und Auszubildende bis 30 Jahre erhalten ab 30 Minuten vor Konzertbeginn an der Abendkasse Tickets zum Preis von 12 Euro.<\/p>\n<p>Text und Foto: LK Cloppenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Konzerte mit hochkar\u00e4tigen Besetzungen in Bar\u00dfel, Cloppenburg und L\u00f6ningen Landkreis Cloppenburg. 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