{"id":344260,"date":"2025-08-14T13:35:27","date_gmt":"2025-08-14T13:35:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344260\/"},"modified":"2025-08-14T13:35:27","modified_gmt":"2025-08-14T13:35:27","slug":"badeverbot-im-rhein-in-duesseldorf-erlassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344260\/","title":{"rendered":"Badeverbot im Rhein in D\u00fcsseldorf erlassen"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Kaum war am Donnerstag das strikte Rhein-Badeverbot in Kraft getreten, das <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"D\u00fcsseldorf\" data-rtr-id=\"5e212f4557c84475d0db1cba0a489aff1e052512\" data-rtr-score=\"73.71515245799627\" data-rtr-etype=\"location\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/duesseldorf\" title=\"D\u00fcsseldorf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00fcsseldorf<\/a> als erste deutsche Anliegerkommune erlassen hat, gab es eine traurige Nachricht, die drastisch vor Augen f\u00fchrt, wie gef\u00e4hrlich es ist, in Deutschlands wichtigster Bundeswasserstra\u00dfe zu baden: Die Polizei teilte mit, in Voerde sei der im Rhein treibende Leichnam eines 47 Jahre alten Manns gefunden worden, der am Montag mit einem seiner beiden S\u00f6hne in die Flussstr\u00f6mung geraten war. W\u00e4hrend sich der Junge ans Ufer retten konnte, wurde der Mann fortgezogen und ging unter. Erst mehr als 100 Kilometer flussabw\u00e4rts entdeckte ein Sportbootf\u00fchrer nun den leblosen K\u00f6rper.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Beh\u00f6rden und Rettungsdienste warnen seit Jahren dringend vor dem Baden im Rhein \u2013 nicht nur, weil durch Schiffe unkalkulierbarer Wellenschlag und unerwartete Sogeffekte entstehen. Hinzu kommen die nat\u00fcr\u00adlichen, t\u00fcckischen Str\u00f6mungsverh\u00e4ltnisse unter der nur scheinbar ruhigen Wasseroberfl\u00e4che. Selbst f\u00fcr ge\u00fcbte Schwimmer ist der Rhein gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">In D\u00fcsseldorf setzte die Verwaltung bisher auf gro\u00dfe, mehrsprachige Warnschilder und eine Aufkl\u00e4rungskampagne in den sozialen Medien. Doch das hatte keinen sp\u00fcrbaren \u00adEffekt. Als es in der nordrhein-west\u00adf\u00e4lischen Landeshauptstadt vor wenigen Wochen zu einer Serie von Badeunf\u00e4llen mit f\u00fcnf Toten binnen weniger Tage kam, wurde der Ruf nach einem Badeverbot immer lauter. Weil das Baden im Rhein bundes- und landesrechtlich grunds\u00e4tzlich erlaubt ist, lie\u00df sich die Verwaltung sicherheitshalber vom nordrhein-westf\u00e4lischen Innenministerium best\u00e4tigen, dass sie f\u00fcr ihr Stadtgebiet t\u00e4tig werden kann.<\/p>\n<p>Waten im Wasser teils erlaubt<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Wer sich auf D\u00fcsseldorfer Stadt\u00adgebiet nicht an das Badeverbot h\u00e4lt, muss mit einem Bu\u00dfgeld von bis zu 1000 Euro rechnen. Weniger als 180 Euro \u2013 womit in D\u00fcsseldorf Wildpinkler belegt werden \u2013 sollen aber nicht f\u00e4llig werden, um einen \u201eAbschreckungseffekt\u201c zu erzielen. Die T\u00fccke liegt auch dieses Mal freilich im Definitions- und Ausnahmedetail. Als Baden im Sinne der Verordnung gilt das \u201eplanm\u00e4\u00dfige Verweilen mit dem K\u00f6rper in mehr als jeweils kn\u00f6chel\u00adtiefem Wasser des Rheins\u201c.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Das Badeverbot umfasst s\u00e4mtliche Erholungs-, Sport- und Freizeitzwecke, \u201einsbesondere das Schwimmen, Waten oder Spielen im Wasser\u201c. Ausdr\u00fccklich erlaubt bleibt das Waten all jenen, die beim An- und Ablegen mit ihrem Wasserfahrzeug hantieren oder Angel\u00adsport betreiben. Ausgenommen sind zudem alle von der Stadt erlaubten Veranstaltungen wie das traditionelle Neujahrsschwimmen und selbstredend \u00dcbungs- und Rettungseins\u00e4tze von Wasserrettungsdiensten.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Da das Problem Rhein-Baden nicht an der Stadtgrenze ende, hoffe man auf die Unterst\u00fctzung der Landespolizei, des Innenministeriums und des f\u00fcr die Wasserstra\u00dfen zust\u00e4ndigen Bundes, hei\u00dft es aus der Stadtver\u00adwaltung. Derweil pr\u00fcfen oder planen mehrere benachbarte Rheinanlieger wie K\u00f6ln, Neuss, Krefeld und Duisburg ein Badeverbot.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kaum war am Donnerstag das strikte Rhein-Badeverbot in Kraft getreten, das D\u00fcsseldorf als erste deutsche Anliegerkommune erlassen hat,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":344261,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,30,1209],"class_list":{"0":"post-344260","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duesseldorf","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115027386485610436","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344260","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=344260"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344260\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/344261"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=344260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=344260"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=344260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}