{"id":344312,"date":"2025-08-14T14:03:10","date_gmt":"2025-08-14T14:03:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344312\/"},"modified":"2025-08-14T14:03:10","modified_gmt":"2025-08-14T14:03:10","slug":"putin-aeussert-sich-vor-alaska-gipfel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344312\/","title":{"rendered":"Putin \u00e4u\u00dfert sich vor Alaska-Gipfel"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 14.08.2025 15:03 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Einen Tag vor dem Gipfeltreffen in Alaska \u00e4u\u00dfert sich Moskau positiv zu den US-Bem\u00fchungen. Auf Trumps Drohungen des Vortages reagiert Kremlchef Putin nicht.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRusslands Staatschef Wladimir Putin hat sich laut einer Mitteilung des Kremls positiv zu den Bem\u00fchungen der USA zur Beendigung des Krieges gegen die Ukraine ge\u00e4u\u00dfert: &#8222;Die US-Regierung (&#8230;) unternimmt meiner Ansicht nach ganz energische und aufrichtige Anstrengungen, um die K\u00e4mpfe zu beenden, aus der Krise herauszukommen und zu Vereinbarungen zu gelangen, die alle beteiligten Parteien zufriedenstellen&#8220;, wird Putin zitiert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDiese Bem\u00fchungen k\u00f6nnten auch langfristige Bedingungen f\u00fcr Frieden in Europa und der Welt insgesamt schaffen, &#8222;wenn wir in den n\u00e4chsten Phasen zu Vereinbarungen im Bereich der Kontrolle strategischer Offensivwaffen \u00fcbergehen&#8220;, sagte der Kremlchef demnach. Mit strategischen Offensivwaffen sind interkontinentale Atomwaffen gemeint. Der Bereich der nuklearen R\u00fcstung ist zwischen Russland und den USA fast nicht mehr geregelt, weil Vertr\u00e4ge ausgelaufen sind oder aufgek\u00fcndigt wurden.<\/p>\n<p>    Kreml gibt Details zum Alaska-Treffen bekannt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs war die erste \u00c4u\u00dferung Putins seitdem US-Pr\u00e4sident Donald Trump am Vortag mit den anderen westlichen Verb\u00fcndeten der Ukraine gesprochen haben. Nach Angaben des Kremls werden sich Putin und Trump am Freitag gegen 11.30 Uhr (Ortszeit, 21.30 Uhr MESZ) auf einem US-St\u00fctzpunkt in Alaska treffen. Vorgesehen sei ein Einzeltreffen von Trump und Putin, nur begleitet von \u00dcbersetzern. Zudem solle es ein Arbeitsfr\u00fchst\u00fcck der beiden Pr\u00e4sidenten zusammen mit ihren Verhandlungsdelegationen geben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer au\u00dfenpolitische Berater Putins, Juri Uschakow, sagte russischen Nachrichtenagenturen, dass nach den Gespr\u00e4chen eine gemeinsame Pressekonferenz von Putin und Trump geplant sei. Zur russischen Delegation werden neben Uschakow auch Au\u00dfenminister Sergej Lawrow, Verteidigungsminister Andrej Beloussow, Finanzminister Anton Siluanow und der f\u00fcr die US-Verhandlungen zust\u00e4ndige Kirill Dmitrijew geh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWer neben Trump von US-amerikanischer Seite teilnimmt, ist noch nicht bekannt.<\/p>\n<p>    Auch wirtschaftliche Beziehungen auf der Agenda<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Es ist vermutlich f\u00fcr alle offensichtlich, dass das zentrale Thema die Beilegung der Ukraine-Krise sein wird&#8220;, sagte Uschakow. Au\u00dferdem wollen Putin und Trump laut Uschakow auch \u00fcber das &#8222;riesige ungenutzte Potenzial&#8220; der russisch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen sowie &#8222;dringende internationale und regionale Themen&#8220; beraten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUschakow ging nicht auf die Drohungen von Trump ein, sollte sich Russland einer Einigung auf ein Ende der K\u00e4mpfe verweigern. Der US-Pr\u00e4sident hatte am Mittwoch <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/trump-ukraine-russland-104.html\" title=\"Trump warnt Putin vor  &quot;schwerwiegenden Konsequenzen&quot;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mit &#8222;schwerwiegenden Konsequenzen&#8220; gedroht<\/a>, sollte Putin keinem Frieden zustimmen. Er lie\u00df offen, worum es sich dabei handele.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Gipfel auf dem US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt Elmendorf-Richardson nahe der Stadt Anchorage im US-Bundesstaat Alaska ist das erste Treffen zwischen einem amtierenden US-Pr\u00e4sidenten und einem russischen Pr\u00e4sidenten seit 2021.<\/p>\n<p>    Verb\u00fcndete loten Sicherheitsgarantien f\u00fcr Ukraine aus<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU-Kommission hat die Bereitschaft von US-Pr\u00e4sident Trump begr\u00fc\u00dft, sich an Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine zu beteiligen. Das erkl\u00e4rte ein Sprecher der Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde. Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron hatte am Mittwoch erkl\u00e4rt, Trump habe gegen\u00fcber europ\u00e4ischen Politikern eine entsprechende Bereitschaft signalisiert. Auch das US-Medium Politico hatte \u00fcber ein dementsprechendes Angebot Trumps berichtet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nM\u00f6gliche Sicherheitsgarantien habe Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj eigenen Angaben zufolge auch mit dem britischen Premier Keir Starmer in London diskutiert, wo der Ukrainer am Donnerstagmorgen empfangen worden war. Details nannte er nicht. Alles h\u00e4nge davon ab, ob es den USA wirklich gelinge, &#8222;Russland dazu zu bewegen, das T\u00f6ten zu beenden und sich auf echte, substanzielle Diplomatie einzulassen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Ukraine kann nach Angaben von Selenskyj au\u00dferdem auf weitere Unterst\u00fctzung von europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten bauen, die den Kauf von US-Waffen f\u00fcr insgesamt 1,5 Milliarden Dollar zugesagt h\u00e4tte. Das Geld stamme von den Niederlanden, Deutschland sowie von D\u00e4nemark, Norwegen und Schweden, schrieb Selenskyj auf der Plattform X. Der Mechanismus &#8222;st\u00e4rkt unsere Verteidigung wirklich&#8220;. Berlin steuert eigenen Angaben zufolge ein Drittel, also 500 Millionen Dollar (knapp 430 Millionen Euro) bei.<\/p>\n<p>    K\u00e4mpfe gehen trotz Friedensbem\u00fchungen weiter<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach den Beratungen der westlichen Verb\u00fcndeten der Ukraine am Mittwoch ist das erkl\u00e4rte Ziel das Erreichen einer Waffenruhe in der von Russland 2022 angegriffenen Ukraine. Kiew wird bei den Verhandlungen jedoch nicht vertreten sein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnterdessen geht der russische Angriffskrieg unvermindert weiter. Truppen h\u00e4tten die D\u00f6rfer Iskra und Schtscherbyniwka in der Region Donezk eingenommen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Die russische Armee hatte in den vergangenen Wochen einige Gel\u00e4ndegewinne gemeldet. Aus Cherson wurden mindestens zwei Tote gemeldet. Auch die Ukraine griff weiter mit Drohnen an, russische Beh\u00f6rden meldeten mindestens 13 Verletzte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 14.08.2025 15:03 Uhr Einen Tag vor dem Gipfeltreffen in Alaska \u00e4u\u00dfert sich Moskau positiv zu den US-Bem\u00fchungen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":344313,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,5020,14,15,111,12,10,8,9,11,113,317,103,104],"class_list":{"0":"post-344312","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-kreml","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-putin","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-trump","19":"tag-ukraine","20":"tag-welt","21":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115027496577511162","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344312","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=344312"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344312\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/344313"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=344312"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=344312"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=344312"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}