{"id":344462,"date":"2025-08-14T15:22:11","date_gmt":"2025-08-14T15:22:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344462\/"},"modified":"2025-08-14T15:22:11","modified_gmt":"2025-08-14T15:22:11","slug":"immer-wieder-aerger-mit-der-bafin-investoren-verlieren-offenbar-geduld-mit-n26-gruendern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344462\/","title":{"rendered":"Immer wieder \u00c4rger mit der Bafin: Investoren verlieren offenbar Geduld mit N26-Gr\u00fcndern"},"content":{"rendered":"<p>                    Immer wieder \u00c4rger mit der Bafin<br \/>\n                Investoren verlieren offenbar Geduld mit N26-Gr\u00fcndern<\/p>\n<p>\t\t\t\t              14.08.2025, 16:26 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Berliner Smartphonebank N26 steht erneut in der Kritik der Bafin. Investoren dr\u00e4ngen laut \u00fcbereinstimmenden Berichten auf einen Chefwechsel. Doch nicht nur der \u00c4rger mit der Finanzaufsicht stimmt pessimistisch.<\/strong><\/p>\n<p>Die beiden Gr\u00fcnder und Co-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Berliner Smartphonebank N26 Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal stehen mehreren Medienberichten zufolge kurz vor der Abl\u00f6sung. Laut dem &#8222;Manager Magazin&#8220; dringen einflussreiche Investoren des Startups auf einen Abschied. Ihr Kredit sei aufgebraucht, zitiert die Zeitung einen Insider. <\/p>\n<p>Ein m\u00f6glicher Chefwechsel ist demnach ma\u00dfgeblich auf die erneute Kritik der Finanzaufsicht Bafin zur\u00fcckzuf\u00fchren. Stalf und Tayenthal sprechen Finanzkreisen zufolge aktuell mit dem Aufsichtsrat und Investoren \u00fcber einen m\u00f6glichen R\u00fcckzug aus dem Tagesgesch\u00e4ft. Laut \u00fcbereinstimmender Medienberichte k\u00f6nnte Tayenthal noch so lange als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer im Amt bleiben, bis die Nachfolge gekl\u00e4rt ist. Stalf k\u00f6nnte in den Aufsichtsrat ziehen.<\/p>\n<p>Von November 2021 bis Juni 2024 hatte die Bafin das Wachstum von N26 in Deutschland begrenzt. Die Finanzaufsicht hatte zuvor festgestellt, dass das Unternehmen zu schnell gewachsen war und dabei nicht genug gegen einen Missbrauch einzelner N26-Konten durch Geldw\u00e4sche und Finanzbetrug unternommen hatte. Die Smartphonebank durfte deswegen monatlich nur noch 50.000 Neukunden aufnehmen. <\/p>\n<p>Inzwischen soll die Bafin erneut mit N26 nicht zufrieden ein. Laut einem &#8222;Handelsblatt&#8220;-Bericht ist die Beh\u00f6rde wieder auf zahlreiche Kritikpunkte gesto\u00dfen. Zum einen traut die Bafin N26 nicht zu, weiteres Kundenwachstum angemessen zu managen. Au\u00dferdem soll die Bank Vorgaben zur Reduktion von Betrugsf\u00e4llen nicht eingehalten haben. Ferner sieht die Bafin Schw\u00e4chen bei der Fr\u00fcherkennung von Risiken.<\/p>\n<p>Ein N26-Sprecher wollte sich nicht konkret zu einem m\u00f6glichen Chefwechsel \u00e4u\u00dfern: &#8222;Es ist falsch zu behaupten, dass die Gr\u00fcnder auf Druck von Investoren vor der Abl\u00f6sung stehen&#8220;, zitiert ihn das &#8222;Handelsblatt&#8220;. Die Zeitung berichtet zudem, die Beh\u00f6rde habe N26 mit weiteren Ma\u00dfnahmen gedroht. Demnach k\u00f6nnten zwei Gesch\u00e4ftsleiter von N26 verwarnt werden.<\/p>\n<p>Doch nicht nur der \u00c4rger mit der Bafin stimmt Investoren pessimistisch. Auch die wirtschaftliche Lage macht einer Reihe von Eigent\u00fcmern laut dem &#8222;Manager Magazin&#8220; Sorge. W\u00e4hrend N26 nur begrenzt Kunden aufnehmen durfte, ist die Konkurrenz, etwa Trade Republic und Revolut, in der Zwischenzeit stark gewachsen. <\/p>\n<p>Geld verdient N26 an mehreren Stellen. Dazu geh\u00f6ren Geb\u00fchren, die beim Einsatz der N26-Kreditkarte f\u00e4llig werden oder Abo-Geb\u00fchren f\u00fcr Premium-Konten, die etwa Versicherungsprodukte enthalten. Ums\u00e4tze erzielt N26 au\u00dferdem mit Zinsen f\u00fcr Dispo-Kredite. Zudem investiert N26 Kundeneinlagen in zinsbringende Anlagen.<\/p>\n<p>Die Smartphonebank ist in 24 L\u00e4ndern in Europa aktiv. Kernm\u00e4rkte sind Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und \u00d6sterreich. Das Unternehmen besch\u00e4ftigt weltweit rund 1500 Menschen, davon rund 1000 in Berlin. Die Neobank wurde 2013 gegr\u00fcndet, sie ist eines der wertvollsten Finanz-Startups in Deutschland. Bei der j\u00fcngsten Finanzierungsrunde 2021 wurde N26 mit 7,7 Milliarden Euro bewertet. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Immer wieder \u00c4rger mit der Bafin Investoren verlieren offenbar Geduld mit N26-Gr\u00fcndern 14.08.2025, 16:26 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":344463,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[304,96257,175,170,169,29,96256,30,171,174,4332,173,172,55],"class_list":{"0":"post-344462","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-banken","9":"tag-bundesanstalt-fuer-finanzdienstleistungsaufsicht","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-deutschland","14":"tag-fintechs","15":"tag-germany","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-smartphones","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte","21":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115027807233615389","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344462","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=344462"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344462\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/344463"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=344462"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=344462"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=344462"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}