{"id":344615,"date":"2025-08-14T16:54:13","date_gmt":"2025-08-14T16:54:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344615\/"},"modified":"2025-08-14T16:54:13","modified_gmt":"2025-08-14T16:54:13","slug":"gruene-personal-abbau-sorgt-in-parteizentrale-offenbar-fuer-entsetzen-das-ist-ein-fuck-up-scheiss-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344615\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne: Personal-Abbau sorgt in Parteizentrale offenbar f\u00fcr Entsetzen \u2013 \u201eDas ist ein Fuck-up-Schei\u00df-Tag\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Stimmenverlust bei der Bundestagswahl m\u00fcssen die Gr\u00fcnen sparen. Laut einem Bericht sollen befristete Vertr\u00e4ge von dutzenden Mitarbeitern in der Berliner Bundesgesch\u00e4ftsstelle nicht verl\u00e4ngert werden. Der Personalabbau erwischt viele kalt.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Gr\u00fcnen suchen nach ihrer Niederlage bei der Bundestagswahl noch ihre Rolle in der Opposition. Doch auch intern muss sich die Ex-Regierungspartei neu aufstellen. Aus aktuell 150 Mitarbeitern in der Bundesgesch\u00e4ftsstelle sollen zum Jahreswechsel 120 werden. Zu Spitzenzeiten des Wahlkampfs waren es etwa 190.<\/p>\n<p>Wie das \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/die-gruenen-personelle-einschnitte-sorgen-fuer-unmut-in-der-parteizentrale\/100147159.html\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/die-gruenen-personelle-einschnitte-sorgen-fuer-unmut-in-der-parteizentrale\/100147159.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">Handelsblatt<\/a>\u201c berichtet, rief der Bundesvorstand am 23. Juli w\u00e4hrend der Sommerpause in seiner Parteizentrale in Berlin-Mitte zu einer au\u00dferordentlichen Mitarbeiterversammlung. Dann wurde dem versammelten Personal verk\u00fcndet, dass zahlreiche befristete Vertr\u00e4ge in der Bundesgesch\u00e4ftsstelle nicht verl\u00e4ngert werden. Sogar noch h\u00e4rtere Einschnitte waren offenbar denkbar. Der nun angestrebte Personalabbau sei noch die beste Option. <\/p>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen sparen\u201c, soll <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article689040a95bfd36554e9e6606\/ARD-Sommerinterview-Felix-Banaszak-kommt-bei-Frage-nach-Vaterlandsliebe-ins-Straucheln.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article689040a95bfd36554e9e6606\/ARD-Sommerinterview-Felix-Banaszak-kommt-bei-Frage-nach-Vaterlandsliebe-ins-Straucheln.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gr\u00fcnen-Chef Felix Banaszak<\/a> in der Versammlung gesagt haben. Ein um einen Prozentpunkt gesunkenes Wahlergebnis l\u00e4sst das Budget einer Partei in etwa um eine Million Euro schrumpfen. Bei der Europawahl 2024 kamen die Gr\u00fcnen auf 11,9 Prozent (2019: 20,5 Prozent). Bei der Bundestagswahl waren es 11,6 Prozent (2021: 14,8 Prozent).<\/p>\n<p>Die Stimmung soll w\u00e4hrend der Versammlung aufgeheizt gewesen sein. \u201eDas ist ein Fuck-up-Schei\u00df-Tag\u201c, wird Schatzmeisterin Manuela Rottmann zitiert. Eine betroffene Mitarbeiterin soll vom \u201eUntergang der Partei\u201c gesprochen haben, andere nannten das Vorgehen des Vorstands demnach \u201eintransparent, unehrlich und in Teilen schlicht verlogen\u201c. Seit der Verk\u00fcndung ist der Unmut in der Gr\u00fcnen-Zentrale offenbar gro\u00df \u2013 es habe \u00fcberdurchschnittlich viele Krankmeldungen gegeben.<\/p>\n<p>Vor allem die Kommunikation der Parteivorsitzenden in den vergangenen Monaten st\u00f6\u00dft den entt\u00e4uschten Mitarbeitern sauer auf. So sei nach der verlorenen Bundestagswahl nicht klar vermittelt worden, dass es f\u00fcr die meisten befristet Angestellten keine Zukunft mehr in der Bundesgesch\u00e4ftsstelle gibt. Vielmehr sei die Personalplanung als Prozess dargestellt worden.<\/p>\n<p>Dabei ist es bei den Parteien \u00fcblich, vor Wahlk\u00e4mpfen \u2013 h\u00e4ufig befristet \u2013 Personal aufzubauen, das im Anschluss wieder gehen muss \u2013 vor allem dann, wenn die Ergebnisse schlechter ausfallen als in der vorangegangenen Wahl. Da nach der Europawahl die Bundestagswahl nicht weit weg war, blieb die Gesch\u00e4ftsstelle der Gr\u00fcnen weiter in erweiterter Personalbesetzung. <\/p>\n<p>Die meisten Vertr\u00e4ge wurden laut \u201eHandelsblatt\u201c bis Ende 2025 befristet. Nach der vorgezogenen Bundestagswahl und dem Ausscheiden aus der Regierung stand die Frage nach dem personellen Umbruch nun fr\u00fcher auf der Agenda der Gr\u00fcnen.<\/p>\n<p>\u201eEin Wahlkampf zur Bundestagswahl erfordert erhebliche personelle Kapazit\u00e4ten, das trifft erst recht auf eine vorgezogene Neuwahl zu\u201c, erkl\u00e4rt eine Gr\u00fcnen-Sprecherin auf WELT-Anfrage. \u201eEs ist \u00fcblich, nach der Wahl eine auf das Ergebnis abgestimmte Aufstellung der Organisation vorzunehmen. <\/p>\n<p>Verschiedene Aufgabenbereiche entfallen oder treten hinzu, sodass die Ver\u00e4nderungen auch das Personal der Bundesgesch\u00e4ftsstelle betreffen.\u201c Zu Details der Personalpolitik \u00e4u\u00dfere sich die Partei auf WELT-Anfrage grunds\u00e4tzlich nicht.<\/p>\n<p>saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Stimmenverlust bei der Bundestagswahl m\u00fcssen die Gr\u00fcnen sparen. 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