{"id":344901,"date":"2025-08-14T19:32:10","date_gmt":"2025-08-14T19:32:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344901\/"},"modified":"2025-08-14T19:32:10","modified_gmt":"2025-08-14T19:32:10","slug":"google-sms-app-zensuriert-nacktbilder-aber-nicht-videos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344901\/","title":{"rendered":"Google SMS-App zensuriert Nacktbilder, aber nicht Videos"},"content":{"rendered":"<p>Verwischte Nacktbilder und Warnhinweise vor solchen Darstellungen sind neue Funktionen in Messages, der SMS-App Googles f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Android\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Android<\/a>-Handys. Sie werden mit dem aktuellen Update der Anwendung ausgerollt. Google betont, dass keine Inhalte hochgeladen w\u00fcrden; die notwendige Bilderkennung erfolgt demnach ausschlie\u00dflich auf dem jeweiligen Ger\u00e4t selbst.<\/p>\n<p>Die automatischen Warnungen gibt es sowohl bei Empfang als auch vor Versand oder Weiterleitung einschl\u00e4giger Standbilder. Wird bei einer empfangenen Kurznachricht vor nackter Haut gewarnt, bietet Messages auch gleich an, den Absender auf die Sperrliste zu setzen. F\u00fcr Videos funktioniert der Filter laut Google nicht.<\/p>\n<p>Die umstrittene Funktion kennen Apple-Nutzer seit Jahren. Mitte 2023 hat Apple einen Filter, der zun\u00e4chst in der Nachrichten-App iMessage Dienst versah, auf weitere Teile des Betriebssystems sowie Videos erweitert.<\/p>\n<p>SafetyCore kann gel\u00f6scht werden<\/p>\n<p>Die neue Filterfunktion ist nur verf\u00fcgbar, wenn Messages in ein Google-Konto eingeloggt ist. Erwachsene, die den Filter nutzen m\u00f6chten, m\u00fcssen ihn in den Einstellungen der Messages-App aktivieren. F\u00fcr Jugendliche ohne elterliche Aufsicht (13 bis 17 Jahre) ist der Filter automatisch eingeschaltet, kann vom Anwender aber ausgeschaltet werden. J\u00fcngere Nutzer unter Elternaufsicht haben diese M\u00f6glichkeit nicht, dort hat der Aufseher \u00fcber die Anwendung Family Link die Kontrolle.<\/p>\n<p>Die Nacktbilderkennung \u00fcbernimmt eine <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Android-System-SafetyCore-Nacktfoto-Warner-landet-auf-Smartphones-10297577.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Android-App namens SafetyCore<\/a> (ab Android 9), die \u00fcber kein aufrufbares User Interface verf\u00fcgt. SafetyCore kann laut Versuchen der Redaktion \u00fcber die Android-Einstellungen problemlos gel\u00f6scht werden, um Speicherplatz freizugeben. Dann verweigert Messages, wenig \u00fcberraschend, die Aktivierung des Nacktbildfilters. Selbstredend k\u00f6nnen Android-Anwender auch andere SMS-Programme verwenden; Googles Messages-App ist nur eine von vielen M\u00f6glichkeiten. Der Datenkonzern weist darauf hin, dass sein Algorithmus nicht unbedingt fehlerfrei ist. Er mag bisweilen Nacktdarstellungen unerkannt durchgehen lassen, oder umgekehrt Pr\u00fcderie-konforme Bilder irrt\u00fcmlich verwischen und vor ihnen warnen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:ds@heise.de\" title=\"Daniel AJ Sokolov\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ds<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Verwischte Nacktbilder und Warnhinweise vor solchen Darstellungen sind neue Funktionen in Messages, der SMS-App Googles f\u00fcr Android-Handys. Sie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":344902,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[5356,29,30,4149,1273,96332,190,189,4451,194,191,193,192,63],"class_list":{"0":"post-344901","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-android","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-google","12":"tag-mobiles","13":"tag-nacktbilder","14":"tag-science","15":"tag-science-technology","16":"tag-sms","17":"tag-technik","18":"tag-technology","19":"tag-wissenschaft","20":"tag-wissenschaft-technik","21":"tag-zensur"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115028790117871714","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344901","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=344901"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344901\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/344902"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=344901"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=344901"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=344901"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}