{"id":344995,"date":"2025-08-14T20:23:10","date_gmt":"2025-08-14T20:23:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344995\/"},"modified":"2025-08-14T20:23:10","modified_gmt":"2025-08-14T20:23:10","slug":"wie-feministische-wohnkonzepte-bezahlbares-und-gerechtes-wohnen-ermoeglichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/344995\/","title":{"rendered":"Wie feministische Wohnkonzepte bezahlbares und gerechtes Wohnen erm\u00f6glichen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nDienberg sieht durchaus Modellcharakter in Projekten wie Leika. Wenn es es mit der aktuellen Entwicklung bei steigenden Baukosten und Kapitalmarktzinsen so weitergehe und es keine durchgreifende \u00c4nderung bei der Wohnungsbauf\u00f6rderung gebe, &#8222;dann wird es automatisch auf mehr Genossenschaften&#8220; hinauslaufen.\n<\/p>\n<p>1 min<\/p>\n<p class=\"cssProgramHintDate\">\n<p>MDR FERNSEHEN<\/p>\n<p>Di<br \/>\n12.08.2025<\/p>\n<p>10:09Uhr<\/p>\n<p>01:14 min<\/p>\n<p class=\"avLink\" data-ctrl-colinfos373fb15c-2d3a-4ac3-a418-d57824e2df7e-entry=\"{'id':'e1'}\">\n<p>Link des Videos<\/p>\n<p>https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/app-aktuell\/video-946168.html<\/p>\n<p class=\"avRights\">Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/app-aktuell\/video-946168.html\" class=\"moreBtn\" title=\"Leipzig Baub\u00fcrgermeister Thomas Dienberg zum Wohnprojekt Leika\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\nVideo<br \/>\n<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/app-aktuell\/video-946168.html\" tabindex=\"-1\" class=\"linkAll\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p class=\"text\">\nDas sei &#8222;ein St\u00fcckweit verr\u00fcckt&#8220;, sagt Dienberg. &#8222;Aber ich glaube, es werden sich am Ende ganz viele sagen: Wo sollen wir wohnen? Wer k\u00fcmmert sich darum, wenn wir das nicht selber tun?&#8220;<\/p>\n<p>Genau darum geht es den Genossenschaftlerinnen und Genossenschaftlern von Leika. Sie wollen bezahlbares Wohnen im Herzen des Stadtviertels mit einer Stadtteilkantine f\u00fcr alle. Das Ganze nachhaltig gestaltet, mit regionalen und \u00f6kologischen Baustoffen gebaut \u2013 gemeinschaftlich und eben auch feministisch orientiert.\n<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"text\">Wir verstehen unter feministischem Wohnen, dass es ein soziales Miteinander ist, das F\u00fcrsorge \u00fcber die Kleinfamilie hinaus denkt. <\/p>\n<p>Charlotte Eifler<br \/>\nGr\u00fcndungsmitglied Leika<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>1 min<\/p>\n<p class=\"cssProgramHintDate\">\n<p>MDR FERNSEHEN<\/p>\n<p>Di<br \/>\n12.08.2025<\/p>\n<p>10:08Uhr<\/p>\n<p>00:43 min<\/p>\n<p class=\"avLink\" data-ctrl-colinfosea45c71b-f95d-4046-aa92-8d39cd01a2ac-entry=\"{'id':'e1'}\">\n<p>Link des Videos<\/p>\n<p>https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/app-aktuell\/video-946166.html<\/p>\n<p class=\"avRights\">Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/app-aktuell\/video-946166.html\" class=\"moreBtn\" title=\"Charlotte Eifler zum Leika-Projekt in Leipzig\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\nVideo<br \/>\n<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/app-aktuell\/video-946166.html\" tabindex=\"-1\" class=\"linkAll\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p class=\"text\">\nWas das bedeutet, erkl\u00e4rt Charlotte Eifler. Die 39-j\u00e4hrige K\u00fcnstlerin und Dozentin ist von Anfang an beim Leika-Projekt dabei gewesen. Unter feministischem Wohnen, sagt sie, verstehe die Leika-Gruppe ein soziales Miteinander, das F\u00fcrsorge \u00fcber die Kleinfamilie hinaus denkt. &#8222;Wir verstehen es auch als eine architektonische L\u00f6sung, also als Wohnformtypen, die es erm\u00f6glichen, alternative Lebensmodelle zu realisieren&#8220;, so Eifler. Vor allem gehe es darum, alleinerziehenden Frauen zu erm\u00f6glichen, in Wohngemeinschaften zu leben.<\/p>\n<p>Konkret veranschaulicht das der Architekt des Projekts, Juri Kuther. Ihm zufolge wird Haus modular aufgebaut. Soziale Wohnbausteine nennt man das bei Leika. Einer davon sei ganz speziell, n\u00e4mlich eine 60 Quadratmeter-Dreiraumwohnung. Kuther erkl\u00e4rt: &#8222;Das ist eine Wohnung, in der ich alleinerziehend wohnen kann. In der ich auch ein eigenes kleines Schlafzimmer habe. In der ich nicht als Letzte im Wohnzimmer auf dem Futon ins Bett gehe.&#8220;\n<\/p>\n<p>1 min<\/p>\n<p class=\"cssProgramHintDate\">\n<p>MDR FERNSEHEN<\/p>\n<p>Di<br \/>\n12.08.2025<\/p>\n<p>10:09Uhr<\/p>\n<p>00:57 min<\/p>\n<p class=\"avLink\" data-ctrl-colinfos8ccf08fe-57c8-4cdd-a65e-7368a2eeac93-entry=\"{'id':'e1'}\">\n<p>Link des Videos<\/p>\n<p>https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/app-aktuell\/video-946170.html<\/p>\n<p class=\"avRights\">Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/app-aktuell\/video-946170.html\" class=\"moreBtn\" title=\"Architekt Juri Kuther zum Leipziger Leika-Projekt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\nVideo<br \/>\n<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/app-aktuell\/video-946170.html\" tabindex=\"-1\" class=\"linkAll\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p class=\"text\">\nEin eigenes Zimmer f\u00fcr das Kind und f\u00fcr die Alleinerziehende. Das sei der Gruppe wichtig gewesen, so Kuther. Denn eine Dreiraumwohnung nach sozialem Wohnbauschl\u00fcssel sei immer 75 Quadratmeter gro\u00df. Selbst wenn sie subventioniert w\u00fcrden, seien diese Wohnungen noch immer zu teuer f\u00fcr eine alleinerziehende Person, erkl\u00e4rt der Architekt. Das f\u00fchre dazu, dass Alleinerziehende h\u00e4ufig auf zu wenig Raum in Zweiraumwohnungen lebten.<\/p>\n<p>&#8222;60 Quadratmeter f\u00fcr zwei Personen ist ein super Schl\u00fcssel \u2013 auch \u00f6konomisch und \u00f6kologisch. Aber da fehlte bis jetzt immer das dritte Zimmer.&#8220; Das wurde nun also \u2013 auf Wunsch der Leika-Gruppe \u2013 gezielt entworfen.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDas Land Sachsen und die Stadt Leipzig f\u00f6rdern das Projekt mit mehreren Millionen Euro. Die H\u00e4lfte der Wohnungen werden Sozialwohnungen f\u00fcr 6,50 Euro Kaltmiete. Das besondere: Die Preisbindung bleibt, anders als sonst \u00fcblich, auch nach 15 Jahren bestehen. Das finanzieren die anderen Mieterinnen mit ihrer Kaltmiete von 12 Euro mit.\n<\/p>\n<p><a name=\"Ein\">Wohnungskrise<\/a> trifft Frauen h\u00e4rter<\/p>\n<p class=\"text\">\nEin Blick auf die gesellschaftliche Ausgangslage macht schnell deutlich, warum solche \u00dcberlegungen wichtig sind. Die Wohnungskrise trifft eine H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung h\u00e4rter als die andere: Frauen. Sie stehen bei Einkommen, Verm\u00f6gen und Erbe schlechter da als M\u00e4nner. Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge verdienten Frauen 2024 pro Stunde 4,10 Euro weniger als M\u00e4nner. Und das, obwohl der Gender Pay Gap \u2013 also die geschlechtsspezifische Lohnl\u00fccke \u2013 zuletzt auf im Schnitt 16 Prozent gesunken ist. Im Osten ist die Lohnl\u00fccke mit f\u00fcnf Prozent dabei geringer als im Westen mit 17 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dienberg sieht durchaus Modellcharakter in Projekten wie Leika. 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