{"id":345058,"date":"2025-08-14T20:54:10","date_gmt":"2025-08-14T20:54:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/345058\/"},"modified":"2025-08-14T20:54:10","modified_gmt":"2025-08-14T20:54:10","slug":"emissionswerte-muessen-sinken-klimawandel-bedroht-rentierbestand-massiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/345058\/","title":{"rendered":"Emissionswerte m\u00fcssen sinken: Klimawandel bedroht Rentierbestand massiv"},"content":{"rendered":"<p>                    Emissionswerte m\u00fcssen sinken<br \/>\n                Klimawandel bedroht Rentierbestand massiv<\/p>\n<p>\t\t\t\t              14.08.2025, 20:52 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Welche Auswirkungen die voranschreitende Erderw\u00e4rmung auf den Bestand der Rentiere hat, berechnet ein Forschungsteam &#8211; und gibt eine klare und erschreckende Prognose ab. <\/strong><\/p>\n<p>Rentiere sind durch den Klimawandel stark gef\u00e4hrdet. Es gibt bereits fast zwei Drittel weniger Rentiere als noch vor 30 Jahren. Zudem k\u00f6nnte die heutige Population bis zum Ende des Jahrhunderts um 58 Prozent reduziert werden, wie aus einer in der <a href=\"https:\/\/www.science.org\/doi\/10.1126\/sciadv.adu0175\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fachzeitschrift &#8222;Science Advances&#8220; ver\u00f6ffentlichten Studie<\/a> hervorgeht. M\u00f6glich ist dieser gro\u00dfe k\u00fcnftige Verlust, wenn die Menge an Treibhausgas-Emissionen so hoch wie aktuell bleibt.<\/p>\n<p>Laut den Ergebnissen des internationalen Forschungsteams unter Leitung der Universit\u00e4ten im d\u00e4nischen Kopenhagen und im australischen Adelaide w\u00e4re der R\u00fcckgang der Rentierbest\u00e4nde in einzelnen Regionen besonders drastisch: Bleibt der Emissionswert gleich hoch, k\u00f6nnte es 84 Prozent weniger Rentiere in Nordamerika bis zum Jahr 2100 geben.<\/p>\n<p>Selbst bei einem Emissionsszenario mit moderaten Annahmen k\u00f6nnte die Rentierpopulation in Nordamerika noch um bis zu 42 Prozent schrumpfen. Der S\u00fcden Asiens k\u00f6nnte seine Rentierbest\u00e4nde komplett verlieren.<\/p>\n<p>Rentierbestand w\u00fcrde unter sichere \u00dcberlebensgrenze fallen<\/p>\n<p>Die Forschenden haben anhand von Fossilien, genetischen Daten und aufwendigen Modellen die Bestandsentwicklung der Art \u00fcber 21.000 Jahre rekonstruiert und in die Zukunft projiziert. Der Rentierbestand weltweit w\u00fcrde demnach weit unter die sichere \u00dcberlebensgrenze sinken.<\/p>\n<p>Das Team um Hauptautorin Elisabetta Canteri erl\u00e4utert laut Mitteilung: &#8222;Unsere Ergebnisse zeigen, dass dringend mehr in die Bewirtschaftung und den Schutz der Rentierpopulationen investiert werden muss.&#8220; Dies sei nicht nur f\u00fcr den Erhalt der Art und ihrer Rolle im arktischen \u00d6kosystem entscheidend, sondern auch f\u00fcr die kulturelle, wirtschaftliche und emotionale Lebensgrundlage vieler indigener Gemeinschaften.<\/p>\n<p>Die Forschenden betonen, dass die prognostizierten R\u00fcckg\u00e4nge in Nordamerika und weiten Teilen des Verbreitungsgebietes in den letzten 21.000 Jahren beispiellos w\u00e4ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Emissionswerte m\u00fcssen sinken Klimawandel bedroht Rentierbestand massiv 14.08.2025, 20:52 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. Mehr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":345059,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[5252,752,951,13,952,14,15,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-345058","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-artenschutz","9":"tag-bildung","10":"tag-erderwaermung","11":"tag-headlines","12":"tag-klimawandel","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-welt","21":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115029112557205081","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/345058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=345058"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/345058\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/345059"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=345058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=345058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=345058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}