{"id":345705,"date":"2025-08-15T02:57:27","date_gmt":"2025-08-15T02:57:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/345705\/"},"modified":"2025-08-15T02:57:27","modified_gmt":"2025-08-15T02:57:27","slug":"behrens-mahnt-zum-schulstart-zu-vorsicht-im-strassenverkehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/345705\/","title":{"rendered":"Behrens mahnt zum Schulstart zu Vorsicht im Stra\u00dfenverkehr"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Hannover<\/strong> &#8211; Besonders fr\u00fchmorgens herrscht vor nieders\u00e4chsischen Schulen gesch\u00e4ftiges Treiben. Kinder mit bunten Ranzen laufen \u00fcber den B\u00fcrgersteig, Eltern bringen ihre Z\u00f6glinge mit dem Auto zur Schule. Wenn es nach der Landesregierung geht, sollen motorisierte Fahrzeuge vor Schulen jedoch ein seltener Anblick werden. Unter anderem mit Elternhaltestellen will das Land zum Schulbeginn daf\u00fcr sorgen, dass die j\u00fcngsten Verkehrsteilnehmer gut und sicher ankommen.<\/p>\n<p>Onay: \u201eWer Kinder liebt, parkt nicht direkt vor dem Schultor\u201c<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Innenministerin Daniela Behrens (SPD) und Hannovers Oberb\u00fcrgermeister Belit Onay (Gr\u00fcne) riefen zu besonderer Vorsicht im Stra\u00dfenverkehr auf. Sie begleiteten Grundsch\u00fcler von einer neu eingerichteten Elternhaltestelle bis zur Friedrich-Ebert-Schule. Dort k\u00f6nnen Kinder gefahrlos aus dem Auto steigen und den Rest zu Fu\u00df gehen. So sollen Staus und gef\u00e4hrliche Situationen vor Schulen vermieden werden.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Ministerin Behrens sagte: \u201eF\u00fcr die neu eingerichtete Elternhaltestelle bin ich sehr dankbar. Davon k\u00f6nnen wir in Niedersachsen nicht genug haben.\u201c Oberb\u00fcrgermeister Onay sagte: \u201eWer Kinder liebt, parkt nicht direkt vor dem Schultor \u2013 sondern gibt ihnen Raum zum Ankommen, Platz zum Wachsen und Vertrauen in die eigenen Beine.\u201c<\/p>\n<p>82.000 Kinder werden am Samstag eingeschult<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Bei der Aktion \u201eKleine F\u00fc\u00dfe \u2013 sicherer Schulweg: zur Schule m\u00f6glichst zu Fu\u00df\u201c weisen seit 25 Jahren gelbe Markierungen auf Gehwegen den Kindern sichere Wege zur Schule. Besonders wichtig ist das f\u00fcr die rund 82.000 Kinder, die am kommenden Samstag eingeschult werden. Ministerin Behrens sagte: \u201eDen Schulweg wollen Kinder h\u00e4ufig eigenst\u00e4ndig bestreiten. Diese Selbstst\u00e4ndigkeit f\u00f6rdert das Selbstvertrauen und das Zurechtfinden unserer j\u00fcngsten Verkehrsteilnehmenden im Stra\u00dfenverkehr.\u201c<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Wiebke Scheidl, stellvertretende Vorsitzende des Landeselternrates, appellierte an die Vorbildfunktion der Eltern: \u201eUnsere Kinder lernen durch Beobachtung \u2013 und sie sehen genau hin.\u201c Wenn Eltern und Erziehungsberechtigte zu Fu\u00df oder mit dem Rad unterwegs sind, wenn sie anhalten, Blickkontakt suchen und R\u00fccksicht nehmen, dann vermittelten sie mehr als Verkehrsregeln. \u201eWir zeigen, wie ein respektvolles Miteinander auf der Stra\u00dfe funktioniert\u201c, sagte Scheidl.<\/p>\n<p>53 Kinder starben bundesweit im Stra\u00dfenverkehr im Jahr 2024<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">2024 wurden nach Angaben des Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes Hannover und der Landesunfallkasse Niedersachsen knapp 8.600 meldepflichtige Unf\u00e4lle auf dem Schulweg im Land registriert, die H\u00e4lfte davon mit dem Fahrrad. Drei Kinder starben dabei.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Polizei, Verkehrsverb\u00e4nde und Kommunen setzen daher auf mehr Lotsendienste, sichere Infrastruktur und Schulwegtraining. Autofahrerinnen und Autofahrer sollen in den kommenden Wochen verst\u00e4rkt kontrolliert werden, etwa bei Geschwindigkeit, Ablenkung und Kindersicherung.<\/p>\n<p>Gef\u00e4hrlichste Zeit von 7.00 bis 8.00 Uhr im Stra\u00dfenverkehr<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Bundesweit wurde statistisch gesehen im vergangenen Jahr alle 19 Minuten ein Kind im Stra\u00dfenverkehr verletzt oder kam ums Leben. Insgesamt verungl\u00fcckten laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2024 rund 27.260 Kinder unter 15 Jahren bei Verkehrsunf\u00e4llen. Damit blieb die Zahl im Vergleich zum Vorjahr fast gleich (2023: 27.240).<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Zahl der gestorbenen Kinder stieg 2024 gegen\u00fcber 2023 jedoch von 44 auf 53. Nach Angaben der Statistiker verungl\u00fcckten die 6- bis 14-J\u00e4hrigen montags bis freitags besonders h\u00e4ufig in der Zeit von 7.00 bis 8.00 Uhr im Stra\u00dfenverkehr. \u201eDies ist die \u00fcbliche Zeit, zu der sich die Kinder auf dem Weg zur Schule befinden\u201c, hie\u00df es.\u00a0<\/p>\n<p>Tipps f\u00fcr einen sicheren Schulweg<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Eltern k\u00f6nnen laut dem Landesinnenministerium einen sicheren Schulweg f\u00f6rdern, indem sie ihn gemeinsam mit ihren Kindern mehrmals vorab abgehen und ihnen die Bedeutung der gelben Markierungen auf den Gehwegen erkl\u00e4ren. Kinder sollten demnach m\u00f6glichst zu Fu\u00df gehen oder an einer Elternhaltestelle aussteigen, um gef\u00e4hrliche Verkehrssituationen zu vermeiden. Au\u00dferdem sei es wichtig, gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr den Schulweg einzuplanen, um Zeitdruck und Stress zu verringern.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Polizei ruft Autofahrer auf, besonders im Umfeld von Schulen die Geschwindigkeit zu verringern, bremsbereit zu sein und Halteverbote zu beachten. Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bringen m\u00fcssen, sollten sie auf der Gehwegseite aussteigen lassen sowie passende Kindersitze und Anschnallgurte nutzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hannover &#8211; Besonders fr\u00fchmorgens herrscht vor nieders\u00e4chsischen Schulen gesch\u00e4ftiges Treiben. 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