{"id":345749,"date":"2025-08-15T03:21:10","date_gmt":"2025-08-15T03:21:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/345749\/"},"modified":"2025-08-15T03:21:10","modified_gmt":"2025-08-15T03:21:10","slug":"berlin-brandenburg-palmen-statt-tannen-keine-leichte-zeit-fuer-weihnachtsbaeume","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/345749\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Palmen statt Tannen? Keine leichte Zeit f\u00fcr Weihnachtsb\u00e4ume"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Palmen statt Tannen? Keine leichte Zeit f\u00fcr Weihnachtsb\u00e4ume<\/p>\n<p>\t\t\t\t              15.08.2025, 05:03 Uhr<\/p>\n<p><strong>Erst Trockenheit, dann Frost, dann wochenlanger Regen \u2013 dieses Jahr ist f\u00fcr die Weihnachtsbaumzucht in Brandenburg eine Herausforderung. Selbst die Baumartenwahl steht auf dem Pr\u00fcfstand.<\/strong><\/p>\n<p>Oberkr\u00e4mer (dpa\/bb) &#8211; Hitze, Frost und Starkregen: F\u00fcr den Anbau von Weihnachtsb\u00e4umen ist das Jahr dem Inhaber des Kr\u00e4merwaldhofs in Brandenburg zufolge bislang eine &#8222;reinste Katastrophe&#8220;. Besonders belastend war die Trockenheit von Ende M\u00e4rz bis Ende Juni, wie Vincent K\u00f6hler sagte. &#8222;Das hat vor allem unsere Neupflanzungen im Herbst und Fr\u00fchling getroffen.&#8220; Man habe zwar bew\u00e4ssert, &#8222;aber das k\u00f6nnen wir nicht dauerhaft machen und nur bei den jungen B\u00e4umen&#8220;. Ausf\u00e4lle von bis zu 40 Prozent seien inzwischen Normalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich habe es im Mai und Juni starken Sp\u00e4tfrost gegeben. &#8222;Dadurch sind einige junge Triebe zur\u00fcckgefroren, das sieht man auch an den B\u00e4umen.&#8220; Danach folgten sechs Wochen Dauerregen. &#8222;Der hat wiederum alle N\u00e4hrstoffe aus dem Boden gesp\u00fclt. Wir mussten d\u00fcngen \u2013 D\u00fcnger ist sehr teuer geworden. Auch die Baumpflege ist vermehrt n\u00f6tig, auch das ist teuer.&#8220;<\/p>\n<p>Palmen als Weihnachtsb\u00e4ume?<\/p>\n<p>Auf rund f\u00fcnf Hektar wachsen auf dem Kr\u00e4merwaldhof auch die klassischen Nordmanntannen. Die meisten B\u00e4ume wachsen etwa sechs bis sieben Jahre, bis sie als Weihnachtsb\u00e4ume in den Wohnzimmern landen. Wie viele Betriebe orientiert sich der Hof zunehmend an hitzeresistenteren Arten wie Douglasien, so K\u00f6hler. &#8222;Wir machen hier schon Sp\u00e4\u00dfe, dass es sich bald mehr lohnt, in der Brandenburger Streusandb\u00fcchse Palmen anzupflanzen und die als Weihnachtsb\u00e4ume zu vertreiben.&#8220;<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr kostete ein Meter Weihnachtsbaum vom Hof rund 23,50 Euro. F\u00fcr dieses Jahr st\u00fcnden die Preise noch nicht fest, ein Anstieg sei aber m\u00f6glich. Bis zur Ernte im Winter m\u00fcssten die B\u00e4ume nun noch einige hei\u00dfe Sommertage \u00fcberstehen. &#8222;Jetzt stehen die Tannen erstmal bei 35 Grad Celsius auf dem Acker und denken noch nicht so wirklich an Weihnachten.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Palmen statt Tannen? 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