{"id":345807,"date":"2025-08-15T03:56:10","date_gmt":"2025-08-15T03:56:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/345807\/"},"modified":"2025-08-15T03:56:10","modified_gmt":"2025-08-15T03:56:10","slug":"mueller-spielt-jetzt-soccer-vancouver-abenteuer-beginnt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/345807\/","title":{"rendered":"M\u00fcller spielt jetzt \u00abSoccer\u00bb: Vancouver-Abenteuer beginnt"},"content":{"rendered":"<p>Vancouver (dpa) &#8211; Um einen Thomas M\u00fcller muss man sich keine Sorgen machen &#8211; auch nicht bei dessen erstem Mal in Kanada. \u00abF\u00fcr mich ging es immer darum, ich selbst zu sein. Das werde ich auch hier sein\u00bb, sagte der 35-Jahre alte Ex-Nationalspieler, als er in der kanadischen Metropole offiziell als neuer Fu\u00dfball-Star der Vancouver Whitecaps vorgestellt wurde. Die Vereinslegende des FC Bayern M\u00fcnchen ist auch auf Englisch ein Unterhaltungsprofi, Witze rei\u00dft der Weltmeister von 2014 bei seiner Pressekonferenz vor zahlreichen Sponsoren und Edel-Fans so selbstverst\u00e4ndlich und oft, wie es das deutsche Publikum seit Jahren gewohnt ist. \u00abIch war gewohnt, Fu\u00dfball zu spielen. Jetzt spiele ich Soccer\u00bb, scherzte er gleich zu Beginn.<\/p>\n<p>M\u00fcller kann Scherze und Lebensweisheiten auch auf Englisch<\/p>\n<p>Und dennoch steckt in vielen der S\u00e4tze M\u00fcllers auch die \u00fcbliche Portion Lebensweisheit und Analyse, f\u00fcr die er eben auch bekannt ist. Er wisse, wie man staubsaugt und eine Wohnung putze, antwortet er auf die Frage nach den gr\u00f6\u00dften Herausforderungen, nun, da er erstmals ohne das vertraute Umfeld und im Ausland lebe. \u00abIch war schon immer in meinem Leben sehr neugierig und habe es immer geliebt, auch mit Menschen nicht nur zu arbeiten, sondern auch Zeit zu verbringen, und deswegen f\u00fchle ich da \u00fcberhaupt nichts Fremdes, sondern ich werde mich sehr schnell hier heimisch f\u00fchlen, denke ich\u00bb, sagte er.\u00a0<\/p>\n<p>Zugang zu echtem L\u00e4berk\u00e4s&#8216; habe er ja auch, meinte er mit Blick auf das von einer Deutschen gef\u00fchrte Catering-Unternehmen, dass zur Begr\u00fc\u00dfung und Freude der Kanadier f\u00fcr ein Buffet mit Brezeln und anderen bayerischen K\u00f6stlichkeiten sorgte. \u00abMan muss dazu sagen, die bayerische K\u00fcche ist jetzt nicht unbedingt f\u00fcr den Leistungssport kreiert worden, zumindest nicht f\u00fcr den modernen\u00bb, scherzte M\u00fcller. \u00abUnd trotzdem kann man es immer mal wieder genie\u00dfen, und deswegen bin ich froh, dass ich auch hier eine Anlaufstelle habe und nicht extra von Deutschland was schicken lassen muss.\u00bb<\/p>\n<p>M\u00fcllers Abenteuer hat begonnen<\/p>\n<p>Am Flughafen wurde M\u00fcller von einer Abordnung des Musqueam-Stammes mit einem traditionellen Trommel-Marsch begr\u00fc\u00dft &#8211; bei der Pressekonferenz bekam er eine Adler-Feder und ein handgefertigtes Stirnband des Squamish-Stammes, und das alles vor etwa 200 Leuten. \u00abHier ist mehr los als an jedem Wahlabend. Kein kanadischer Politiker ist auch nur ann\u00e4hernd so gro\u00df wie er\u00bb, sagte ein kanadischer Kameramann.\u00a0<\/p>\n<p>M\u00fcller startet in Kanada also in das Abenteuer, das er gesucht hat &#8211; ohne dabei aus den Augen zu verlieren, was ihm die meiste Freude bringt. Ein Abenteuer sei \u00abnur spannend, wenn man um Titel spielen kann\u00bb, sagte der Rekordspieler des FC Bayern, der sich von seiner Nummer 25 trennt und in Vancouver zuk\u00fcnftig wie bei der Nationalmannschaft mit der Nummer 13 auf dem R\u00fccken auflaufen wird: \u00abEs gibt eine Chance darauf, nicht nur dieses, sondern auch n\u00e4chstes Jahr.\u00bb<\/p>\n<p>Whitecaps-Manager: \u00abEs geht ihm wirklich um Fu\u00dfball\u00bb<\/p>\n<p>Die Whitecaps sind Tabellenzweiter in der Western Conferencer der Major League Soccer und voll auf Kurs Playoffs, in der getrennt davon ausgespielten Canadian Championship steht das Team im Halbfinale und \u00abist auf dem Weg, zum vierten Mal in Serie kanadischer Meister zu werden, das gab es noch nie\u00bb, wie Axel Schuster stolz betonte. Der deutsche Manager mit einer Vergangenheit beim FC Schalke 04 und dem FSV Mainz 05 ist seit bald sechs Jahren als Sportdirektor in der Verantwortung und findet Stadt, Team und Fans h\u00e4tten sich den gr\u00f6\u00dften Transfer ihrer Geschichte und die damit verbundene Aufmerksamkeit \u00abverdient\u00bb.\u00a0<\/p>\n<p>Wichtig ist Schuster aber auch: \u00abWir haben Thomas nicht wegen der Aufmerksamkeit verpflichtet. Sondern weil er dem Team weiterhelfen wird.\u00bb Schon im ersten Videocall zwischen Schuster, M\u00fcller und Trainer Jesper S\u00f6rensen sei es lange und intensiv um M\u00fcllers Rolle im Team gegangen. \u00abIch habe schnell gemerkt, es geht ihm nicht ums Geld, es geht im um Fu\u00dfball\u00bb, sagte Schuster der Deutschen Presse-Agentur. \u00abEs st\u00f6rt ihn nicht, dass wir ein kleiner Club sind. Es st\u00f6rt ihn nicht, dass wir auf Kunstrasen spielen. Ihm geht es wirklich um Fu\u00dfball und unsere Idee davon.\u00bb<\/p>\n<p>M\u00fcller mag S\u00f6rensen &#8211; schon am ersten Tag des Kennenlernens ist der Umgang so vertraut, dass der Deutsche dem D\u00e4nen eine kraftvolle Schultermassage auf der B\u00fchne verpasst. M\u00fcller f\u00fchlt sich wohl in seiner neuen Umgebung. \u00abMeine ganze Karriere lang habe ich es immer gut geschafft, mich auf meine Umfelder relativ schnell einzustellen. Meine Mannschaften, auch wenn ich immer bei Bayern geblieben bin, meine Mitspieler haben sich ver\u00e4ndert\u00bb, erkl\u00e4rte er. \u00abDer Spielstil des Fu\u00dfballs hat sich ver\u00e4ndert, und ich habe immer wieder meine Nischen gefunden, wichtig f\u00fcr Teams zu sein, und darum geht es eigentlich.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vancouver (dpa) &#8211; Um einen Thomas M\u00fcller muss man sich keine Sorgen machen &#8211; auch nicht bei dessen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":345808,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[96519,772,3364,29,5282,30,53,16075,8970,1209,18760],"class_list":{"0":"post-345807","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-mller","9":"tag-bayern","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-fuball","13":"tag-germany","14":"tag-kanada","15":"tag-mls","16":"tag-muenster","17":"tag-nordrhein-westfalen","18":"tag-vancouver"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115030772010208378","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/345807","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=345807"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/345807\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/345808"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=345807"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=345807"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=345807"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}