{"id":346002,"date":"2025-08-15T05:46:41","date_gmt":"2025-08-15T05:46:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/346002\/"},"modified":"2025-08-15T05:46:41","modified_gmt":"2025-08-15T05:46:41","slug":"zuwachs-bei-getreideernte-in-niedersachsen-erwartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/346002\/","title":{"rendered":"Zuwachs bei Getreideernte in Niedersachsen erwartet"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Hannover<\/strong> &#8211; Die Bedingungen sind ideal, fast rund um die Uhr bringen Landwirte derzeit die Getreideernte in Niedersachsen ins Trockene. \u201eF\u00fcr das Getreide ist das jetzt das perfekte Wetter. Sonne und Trockenheit kamen gerade noch rechtzeitig, sodass die Qualit\u00e4ten in den meisten F\u00e4llen nicht gelitten haben\u201c, sagt Konrad Westphale, stellvertretender Vorsitzender des Pflanzenausschusses im Landvolk Niedersachsen.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Wintergerste liegt mit guten Ergebnissen schon in den Scheunen. Trotz einer um knapp 2.000 Hektar kleineren Anbaufl\u00e4che von nun 148.000 Hektar verzeichnet die Kultur ein Ertragsplus von fast neun Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr, wie es hie\u00df.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Auch beim Winterraps zeigt sich ein weitgehend positives Bild. \u201eZu gut 97 Prozent ist der Winterraps in Niedersachsen bereits geerntet\u201c, so Westphale. Die Ertr\u00e4ge liegen knapp \u00fcber dem Vorjahreswert, w\u00e4hrend die Anbaufl\u00e4che leicht auf knapp 97.000 Hektar gestiegen ist \u2013 gegen\u00fcber 95.000 ha im Vorjahr.<\/p>\n<p>Schwierige Kostendeckung<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Besonders intensiv werde derzeit der Winterweizen gedroschen, etwa drei Viertel der Fl\u00e4chen seien abgeerntet. Dabei liege der Ertrag rund zehn Prozent \u00fcber dem Vorjahr. Die Anbaufl\u00e4che sei sogar um 34 Prozent auf 365.582 Hektar gestiegen und liege somit wieder etwa auf dem Niveau von 2023. \u201eDas n\u00fctzt dem Landwirt aber nichts, wenn die Preise zu gering sind, um die Kosten zu decken\u201c, erkl\u00e4rt Westphale.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Trotz der guten Zahlen bleibe das Bild regional uneinheitlich. Gro\u00dfe Unterschiede bei den Ertr\u00e4gen und der Qualit\u00e4t best\u00e4tigten, wie stark lokale Wetter- und Bodenverh\u00e4ltnisse ins Gewicht fallen.\u00a0<\/p>\n<p>Gute Aussichten im ganzen Land<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Im ganzen Bundesgebiet wird in diesem Jahr mit deutlich mehr Getreide gerechnet. Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) prognostiziert eine Erntemenge von rund 43 Millionen Tonnen, ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie DRV-Marktexperte Guido Seedler sagte.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">\u201eVor allem gr\u00f6\u00dfere Anbaufl\u00e4chen und h\u00f6here Hektarertr\u00e4ge haben zum guten Mengenergebnis beigetragen\u201c, hie\u00df es. Beim Winterweizen, der f\u00fcr knapp die H\u00e4lfte der gesamten Erntemenge steht, liegt der prognostizierte Zuwachs gar bei knapp einem Viertel. Auch beim Winterraps gehen die Fachleute des DRV von um sieben Prozent steigenden Erntemengen in H\u00f6he von 3,9 Millionen Tonnen aus.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Angesichts des sehr trockenen Fr\u00fchjahrs und der darauffolgenden regnerischen Wochen sei das Erntejahr sehr herausfordernd gewesen. Zu den Ernteverlierern geh\u00f6rten Regionen mit leichten, sandigen B\u00f6den, die weniger Wasser speichern k\u00f6nnen.\u00a0<\/p>\n<p>Keine gro\u00dfen Auswirkungen f\u00fcr Brotpreis<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Anders als im Vorjahr d\u00fcrfte die Getreide-Produktionsmenge in diesem Jahr \u00fcber dem Verbrauch liegen. An den Brotpreisen, die Verbraucher an der Ladentheke zahlen, \u00e4ndere sich damit allerdings nicht viel, betonte Seedler. \u201eDie Rohstoffkosten sind f\u00fcr den Endpreis von relativ geringer Bedeutung.\u201c Bei einem durchschnittlichen Brot liege der Mehlkostenanteil bei lediglich etwa 8 Cent. In deutlich h\u00f6herem Ma\u00dfe beeinflussten Kosten f\u00fcr Energie oder B\u00fcrokratie den Brotpreis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hannover &#8211; Die Bedingungen sind ideal, fast rund um die Uhr bringen Landwirte derzeit die Getreideernte in Niedersachsen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":346003,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[36814,3364,29,30,46,1411,828],"class_list":{"0":"post-346002","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-agrar","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-hannover","13":"tag-niedersachsen","14":"tag-preis"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115031204558874032","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/346002","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=346002"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/346002\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/346003"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=346002"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=346002"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=346002"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}