{"id":346109,"date":"2025-08-15T06:46:18","date_gmt":"2025-08-15T06:46:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/346109\/"},"modified":"2025-08-15T06:46:18","modified_gmt":"2025-08-15T06:46:18","slug":"pol-bi-cold-case-raubmord-im-jahr-1990-in-bielefeld-52-jaehriger-mit-backstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/346109\/","title":{"rendered":"POL-BI: Cold Case &#8222;Raubmord im Jahr 1990 in Bielefeld&#8220; &#8211; 52-J\u00e4hriger mit Backstein &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">15.08.2025 \u2013 08:30<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Polizei Bielefeld\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/nr\/12522\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polizei Bielefeld<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox-pseudo event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/b7e7e373-02a1-461f-b188-b5fb335d28f5\/Tatort.jpg.jpg\" data-description=\"Tatort\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"689ed3ea270000fd2c34d82d\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/pol-bi-cold-case-raubmord-im-jahr-1990-in-bielefeld-52-j-hriger-mit-backstein-erschlagen-belohnung-a.jpeg\"   alt=\"POL-BI: Cold Case &quot;Raubmord im Jahr 1990 in Bielefeld&quot; - 52-J\u00e4hriger mit Backstein erschlagen - Belohnung ausgelobt\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Bielefeld\" title=\"News aus Bielefeld \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bielefeld<\/a> (ots)<\/p>\n<p> SI \/ Bielefeld \/ Mitte &#8211; Die Ermittlungsgruppe Cold Case der Bielefelder Polizei befasst sich derzeit mit dem Mord an Erhard B\u00fcker aus dem Jahr 1990. Der Leichnam des 52-J\u00e4hrigen war im Fr\u00fchjahr 1990 von Kindern auf einem Spielplatz im Ostmannturmviertel in der Bielefelder Innenstadt entdeckt worden. <\/p>\n<p> Im Rahmen der kriminaltechnischen Untersuchung haben sich weitere Ermittlungsans\u00e4tze ergeben. Die Ermittler gehen davon aus, dass aufgrund dessen der T\u00e4ter nach 35 Jahre \u00fcberf\u00fchrt werden kann. Es soll eine DNA-Reihenuntersuchung erfolgen und man erhofft sich aufgrund einer nunmehr ausgesetzten Belohnung neue Hinweise aus der Bev\u00f6lkerung. Als m\u00f6glicher Anreiz f\u00fcr Hinweisgeber wurde von Seiten der Staatsanwaltschaft 3.000 Euro ausgelobt. <\/p>\n<p> T\u00f6dlicher Raub\u00fcberfall in der Bielefelder Homosexuellen-Szene <\/p>\n<p> Nach dem Leichenfund am Mittwoch, 21.03.1990, gegen 14:00 Uhr, fanden die Ermittler schnell heraus, dass sich der Get\u00f6tete regelm\u00e4\u00dfig im Bielefelder Bahnhofsumfeld bewegt und dort aktiv nach gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten gesucht haben soll. Am Vorabend der Tat hielt er sich in der damaligen Gastst\u00e4tte &#8222;Sperlingsgasse&#8220; in Bahnhofsn\u00e4he auf, die er kurz nach 23:00 Uhr allein verlassen haben soll. Gegen Mitternacht wollen Zeugen ihn noch einmal auf dem Bahnhofsvorplatz gesehen haben. <\/p>\n<p> Wann, wo und wie genau er auf seinen M\u00f6rder traf, ist bis heute unbekannt. Mit diesem d\u00fcrfte er sich aber nach dem Erstkontakt in Erwartung sexueller Handlungen auf den Spielplatz begeben haben. Dort wurde er brutal erschlagen. Bei der Tat wurde seine Geldb\u00f6rse geraubt, in der sich etwa 200 D-Mark und seine EC-Karte befunden haben sollen. <\/p>\n<p> Im Rahmen einer Obduktion wurde festgestellt, dass Herr B\u00fcker durch massive, stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf get\u00f6tet wurde. <\/p>\n<p> Die Ermittlungen ab 1994: <\/p>\n<p> Umfangreiche Ermittlungen der Mordkommission &#8222;B\u00fcker&#8220; f\u00fchrten damals nicht zur Kl\u00e4rung der Tat. Es wurden \u00fcber 100 m\u00f6gliche Kontaktpersonen vernommen und deren Alibis \u00fcberpr\u00fcft. Auch mehreren Hinweisen aus der Bev\u00f6lkerung gingen die Ermittler nach. Der entscheidende Tipp war aber seinerzeit nicht dabei. Im Jahr 2003 wurden erstmals Asservate aus diesem Verfahren im Hinblick auf DNA-Spuren untersucht. Tats\u00e4chlich konnte am Leichnam eine fremde Anhaftung festgestellt werden, die damals aber noch wenig aussagekr\u00e4ftig und f\u00fcr eine maschinelle Recherche nicht geeignet war. <\/p>\n<p> Aktuelle Untersuchungen: <\/p>\n<p> Durch die EG Cold Case des PP Bielefeld wurde im Sommer 2024 die erneute Untersuchung des Spurenmaterials nach neuesten wissenschaftlichen Standards in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse liegen jetzt vor. Markus Mertens, Erster Kriminalhauptkommissar und Leiter der Ermittlungsgruppe, erkl\u00e4rt dazu: &#8222;Die Untersuchungen waren erfolgreich. Das detektierte Zellmaterial stimmt mit den bereits im Jahr 2003 gesicherten DNA-Spuren vom Tatort \u00fcberein, versetzt uns aber jetzt in die Lage, den Spurenleger sicher identifizieren zu k\u00f6nnen.&#8220; <\/p>\n<p> Die weitere Vorgehensweise &#8211; DNA-Reihenanalyse <\/p>\n<p> Klarheit soll nun die Durchf\u00fchrung einer DNA-Reihenuntersuchung erbringen, die bereits durch einen Richter des Bielefelder Amtsgerichts angeordnet wurde. &#8222;Wir werden die etwa 100 bekannten Kontaktpersonen des Opfers noch einmal aufsuchen, um Vergleichsspeichelproben zu erhalten. Diese sollen dann in einem weiteren Schritt mit den Tatortspuren aus diesem Verfahren abgeglichen werden. Anschlie\u00dfend werden die Speichelproben vernichtet. Gespeichert wird nichts &#8211; es sei denn, es kommt zu einem Treffer&#8220;, fasst der Leiter der Ermittlungsgruppe zusammen. <\/p>\n<p> Den Ermittlern stellt sich wie immer auch diese Frage: <\/p>\n<p> Es ist nicht auszuschlie\u00dfen, dass der T\u00e4ter sich ebenfalls regelm\u00e4\u00dfig im Milieu der m\u00e4nnlichen Prostituierten um den Bielefelder Bahnhof herum bewegte. Denkbar w\u00e4re deshalb auch eine Tatmotivation, die aus tiefer Abneigung gegen diese Szene resultiert. M\u00f6glicherweise hat der T\u00e4ter \u00fcber die Jahre auch sein Schweigen gebrochen und mit anderen Personen \u00fcber die Tat gesprochen. Wer kann dazu Angaben machen? <\/p>\n<p> Die Belohnung <\/p>\n<p> Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat eine Belohnung von 3.000 Euro f\u00fcr Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung, Ergreifung und rechtskr\u00e4ftigen Verurteilung des Tatverd\u00e4chtigen f\u00fchren. Die Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt. Die Belohnung ist ausschlie\u00dflich f\u00fcr Privatpersonen und nicht f\u00fcr Personen, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen geh\u00f6rt, bestimmt. <\/p>\n<p> Von privater Seite wurde dar\u00fcber hinaus eine Belohnung von 4.000 Euro ausgelobt. <\/p>\n<p> F\u00fcr Hinweise melden Sie sich bitte: <\/p>\n<p> Polizeipr\u00e4sidium Bielefeld \/ Ermittlungsgruppe Cold Cases \/ 0521\/545-0 <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">[Kontakt\u00fcberschrift]<\/p>\n<p class=\"contact-text\">[Kontaktinformation]<\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Polizei Bielefeld, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"15.08.2025 \u2013 08:30 Polizei Bielefeld Bielefeld (ots) SI \/ Bielefeld \/ Mitte &#8211; Die Ermittlungsgruppe Cold Case der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":346110,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[1605,3364,29,30,177,1209,176,121,178,180,179,181],"class_list":{"0":"post-346109","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-bielefeld","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-kriminalitt","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-nrw","15":"tag-polizei","16":"tag-presse","17":"tag-pressemeldung","18":"tag-pressemitteilung","19":"tag-pressemitteilungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115031440357893235","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/346109","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=346109"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/346109\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/346110"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=346109"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=346109"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=346109"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}