{"id":346367,"date":"2025-08-15T09:08:10","date_gmt":"2025-08-15T09:08:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/346367\/"},"modified":"2025-08-15T09:08:10","modified_gmt":"2025-08-15T09:08:10","slug":"strom-durch-wind-und-sonne-thyssenkrupp-chef-energiewende-ja-aber-nicht-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/346367\/","title":{"rendered":"Strom durch Wind und Sonne: Thyssenkrupp-Chef: Energiewende ja, aber nicht in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>                    Strom durch Wind und Sonne<br \/>\n                Thyssenkrupp-Chef: Energiewende ja, aber nicht in Deutschland<\/p>\n<p>\t\t\t\t              15.08.2025, 10:14 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Wenn die deutsche Industrie \u00fcberleben will, muss der Strompreis drastisch sinken, ist sich Thyssenkrupp-Chef L\u00f3pez sicher. Mit erneuerbaren Energien lasse sich das nicht bewerkstelligen.<\/strong><\/p>\n<p>Der Chef des Industriekonzerns Thyssenkrupp, Miguel L\u00f3pez, hat die deutsche Energiepolitik der vergangenen Jahre scharf kritisiert. Eine Energiewende mit Wind und Sonne in Deutschland sei &#8222;schlichtweg nicht sinnvoll&#8220;, sagte er dem &#8222;Focus&#8220;. &#8222;In Europa gibt es genau zwei Regionen, die wettbewerbsf\u00e4hig gr\u00fcnen Strom produzieren k\u00f6nnen: Skandinavien und die iberische Halbinsel. Von dort m\u00fcssen wir den \u00d6ko-Strom in gro\u00dfen Mengen importieren. Nur dann k\u00f6nnen wir im Energiebereich wettbewerbsf\u00e4hig werden.&#8220;<\/p>\n<p>Der Strompreis in Deutschland m\u00fcsse langfristig auf drei Cent sinken, &#8222;wenn unsere Industrie \u00fcberleben will&#8220;, forderte L\u00f3pez. Auf die Frage, ob er mit Abwanderung drohe, sollte der Strompreis nicht deutlich sinken, antwortet der Thyssenkrupp-Chef: &#8222;Das ergibt sich von allein, da muss ich gar nicht drohen. Welche energieintensiven Unternehmen k\u00f6nnen denn das aktuelle Preisniveau durchhalten?&#8220;<\/p>\n<p>Thyssenkrupp hatte am Donnerstag seine Umsatzerwartung f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr deutlich nach unten geschraubt. Der Konzern erkl\u00e4rte, das &#8222;schwache Marktumfeld in wichtigen Kundenindustrien wie der Automobilindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau und der Bauwirtschaft&#8220; seien f\u00fcr Thyssenkrupp deutlich zu sp\u00fcren. Problematisch ist vor allem das Stahlgesch\u00e4ft. Der Konzern strebt einen Verkauf der seit Jahren kriselnden Sparte an.<\/p>\n<p>Staatsbeteiligung an TKMS nicht ausgeschlossen<\/p>\n<p>Zum Schutz vor unfairer Konkurrenz forderte L\u00f3pez Einfuhrz\u00f6lle f\u00fcr Stahl. Mit Blick auf den hohen US-Zoll auf Stahlimporte &#8211; er betr\u00e4gt f\u00fcr die meisten L\u00e4nder 50 Prozent &#8211; sagte er: &#8222;Wir beobachten, dass sich Kapazit\u00e4ten aus dem au\u00dfereurop\u00e4ischen Ausland &#8211; vor allem aus Asien, aber auch aus Brasilien &#8211; in Richtung Europa verlagern.&#8220; Dieser Effekt sei gef\u00e4hrlich. &#8222;Deshalb sollten wir die Regeln der US-Regierung f\u00fcr den Stahl auf EU-Ebene eins zu eins \u00fcbernehmen&#8220;, forderte L\u00f3pez.<\/p>\n<p>Ein Gewinnbringer im Konzern ist die Marinesparte TKMS. Thyssenkrupp will 49 Prozent der Sparte noch in diesem Jahr an die B\u00f6rse bringen. L\u00f3pez zeigte sich offen auch f\u00fcr eine Beteiligung des Staates. &#8222;Ich m\u00f6chte das f\u00fcr die Zukunft nicht ausschlie\u00dfen&#8220;, sagte er dem &#8222;Focus&#8220;. Im Moment sei es aber nicht geplant. Thyssenkrupp wolle &#8222;das neue Unternehmen TKMS langfristig mehrheitlich f\u00fchren&#8220;, versicherte der Konzernchef.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Strom durch Wind und Sonne Thyssenkrupp-Chef: Energiewende ja, aber nicht in Deutschland 15.08.2025, 10:14 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":346368,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,1520,9700,30,54,171,174,779,173,172,55],"class_list":{"0":"post-346367","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-energiewende","13":"tag-erneuerbare-energien","14":"tag-germany","15":"tag-industrie","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-thyssenkrupp","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte","21":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115031998876418348","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/346367","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=346367"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/346367\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/346368"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=346367"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=346367"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=346367"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}