{"id":346639,"date":"2025-08-15T11:38:10","date_gmt":"2025-08-15T11:38:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/346639\/"},"modified":"2025-08-15T11:38:10","modified_gmt":"2025-08-15T11:38:10","slug":"das-fahrradverbot-im-treptower-park-ist-amtlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/346639\/","title":{"rendered":"Das Fahrradverbot im Treptower Park ist amtlich"},"content":{"rendered":"<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Es ist ja nun nicht so, dass sich Berlin nicht darum k\u00fcmmern w\u00fcrde, dem <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/berlin-versinkt-jetzt-im-baustellen-chaos-experte-erklaert-warum-li.2340144\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Verkehrschaos<\/a> in dieser Stadt entgegenzuwirken. Auch wenn es meist den Anschein hat, als w\u00fcrde die Stadt alles daf\u00fcr tun, dass Autofahren zu einer Art irrsinnigem Parcours durch Baustellen und Stra\u00dfenf\u00fchrungen wird.<\/p>\n<p>3000 Wegweiser auf rund 422 Kilometern<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Nein, die Stadt bietet auch zahlreiche M\u00f6glichkeiten, sich mit einem Fahrrad durch diesen Parcours zu bewegen. Und nun genug gemeckert. Das dicke Ding kommt n\u00e4mlich weiter unten in dieser Kolumne noch. <\/p>\n<p>Ich probiere regelm\u00e4\u00dfig die Radstrecken aus, die gr\u00fcn gekennzeichnet durch die Stadt zu bekannten Orten und Pl\u00e4tzen f\u00fchren und die, das muss man sagen, in ihrer Stra\u00dfenf\u00fchrung wirklich so angelegt sind, dass man die gro\u00dfen und sehr befahrenen Stra\u00dfen umgehen kann. \u201eRadwegweisung\u201c hei\u00dft das im sch\u00f6nsten Beamtendeutsch. Funfact: \u201eDas Radwegenetz in Berlin umfasst rund 3000 Wegweiser auf rund 422 Kilometern\u201c, wie Infravelo stolz verk\u00fcndet. Das ist das Unternehmen, das die Schilder betreut, pflegt und so weiter, und mich mit einem seiner \u201eRadwegweiser\u201c durch Kreuzberg und <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/neukoelln\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Neuk\u00f6lln<\/a> an <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/rummelsburger-bucht-in-berlin-wohnen-hier-bald-nur-noch-wohlhabende-li.2223847\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die Rummelsburger Bucht<\/a> lotste.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Was mir dort zum ersten Mal ins Auge gefallen ist, ist das komplette Fahrradverbot im <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/ein-tag-im-treptower-park-wo-moechtegern-sugardaddys-auf-nervige-muetter-treffen-li.2237809\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Treptower Park<\/a>. Ich stand komplett ungl\u00e4ubig vor einem Schild an einem der vielen Zug\u00e4nge zum Parkgel\u00e4nde, auf dem ein Piktogramm ein durchgestrichenes Rad zeigte. Wir reden von einem Park, dessen Wege in der Regel so breit sind, dass man sie mit einem Traktor befahren k\u00f6nnte. Was \u00fcbrigens nicht verboten wurde. Wohl aber das Fahren mit dem Rad. Selten kam mir diese Stadt bl\u00f6der vor. Wenn nicht in einem Park, wo sonst k\u00f6nnte man sch\u00f6n mit dem Rad an der frischen Luft sein?<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Vor rund acht Jahren hatte eine Abgeordnete der Linken eine Anfrage an das zust\u00e4ndige Bezirksamt gestellt. Die Antwort: \u201eDas Bezirksamt hat bereits vor 10 Jahren gepr\u00fcft, auf welchen Wegen in welchen Gr\u00fcnanlagen das Radfahren erlaubt werden kann. Im Rahmen der Abw\u00e4gung wurde damals entschieden, dass das Radfahren im Treptower Park nicht erlaubt werden kann. Ausnahme ist der Verbindungsweg, der unter 2. genannt wurde. Daran \u00e4ndert auch die Breite der Wege nach der Sanierung des Parkes nichts.<br \/>Die Wege im Treptower Park sollen den zahlreichen fu\u00dfl\u00e4ufigen Besuchern vorbehalten bleiben.\u201c <\/p>\n<p>Wenn Ihnen dazu noch etwas einf\u00e4llt, dann melden Sie sich gerne beim Bezirksamt Treptow, ich bin weiterhin sprachlos.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist ja nun nicht so, dass sich Berlin nicht darum k\u00fcmmern w\u00fcrde, dem Verkehrschaos in dieser Stadt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":346640,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30],"class_list":{"0":"post-346639","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115032588784517665","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/346639","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=346639"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/346639\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/346640"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=346639"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=346639"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=346639"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}