{"id":346724,"date":"2025-08-15T12:23:10","date_gmt":"2025-08-15T12:23:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/346724\/"},"modified":"2025-08-15T12:23:10","modified_gmt":"2025-08-15T12:23:10","slug":"das-denkmal-ist-teilzerstoert-bundeswehr-soldaten-errichten-stellung-auf-grabhuegel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/346724\/","title":{"rendered":"&#8222;Das Denkmal ist teilzerst\u00f6rt&#8220;: Bundeswehr-Soldaten errichten Stellung auf Grabh\u00fcgel"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Das Denkmal ist teilzerst\u00f6rt&#8220;<br \/>\n                Bundeswehr-Soldaten errichten Stellung auf Grabh\u00fcgel<\/p>\n<p>\t\t\t\t              15.08.2025, 13:31 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>An einem mehrere Tausend Jahre alten Grabh\u00fcgel in Schleswig-Holstein wird sonst geforscht. Eine Bundeswehrtruppe wei\u00df das nicht und errichtet dort eine Stellung, rammt Pfl\u00f6cke in den Boden und vergr\u00e4bt Sands\u00e4cke. Das hat Folgen.<\/strong><\/p>\n<p>Bundeswehr-Soldaten haben bei einer \u00dcbung in Schleswig-Holstein durch den Bau einer Stellung im Wald einen Grabh\u00fcgel aus der Jungsteinzeit zum Teil zerst\u00f6rt. Arch\u00e4ologen hielten die vor kurzem entdeckten Spuren der Bundeswehr-\u00dcbung bei Ahrensb\u00f6k zun\u00e4chst f\u00fcr das Werk von Raubgr\u00e4ber.<\/p>\n<p>Doch bei der Dokumentation dieser vermeintlichen Raubgrabung stie\u00df das Team um den Gebietsdezernenten Christoph Unglaub vom Arch\u00e4ologischen Landesamt auf zahlreiche, mitten auf dem Denkmal vergrabene Sands\u00e4cke. Der Arch\u00e4ologe war erleichtert: &#8222;Bei Raubgr\u00e4bern h\u00e4tte ich das dumpfe Gef\u00fchl gehabt, dass die weitermachen&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p>Die Bundeswehr r\u00e4umte den Vorfall auf Anfrage bereits ein. &#8222;Die Bundeswehr nutzt derartige Sands\u00e4cke zum Bau von Gefechtsstellungen im Gel\u00e4nde zum Schutz der Truppe&#8220;, sagte Fregattenkapit\u00e4n Frank Martin, Sprecher der Bundeswehr in Schleswig-Holstein. &#8222;Im konkreten Fall befand sich eine \u00fcbende Truppe im Juni diesen Jahres im Raum Ahrensb\u00f6k in der einsatzvorbereitenden Ausbildung, die auch den Bau von Gefechtsstellungen beinhaltetet.&#8220;<\/p>\n<p>Das Landeskommando geht davon aus, dass die Soldaten auf dem Grabh\u00fcgel aufgrund der Anh\u00f6he im Gel\u00e4nde eine Stellung gebaut hatten. Davon zeugen senkrecht in den Boden getriebene Pfl\u00f6cke und dicke \u00c4ste als Befestigung an den Seiten. &#8222;Das Denkmal ist teilzerst\u00f6rt&#8220;, sagte Unglaub. Er geht nach dem Fund eines krakelierten Feuersteins von einem Grabh\u00fcgel aus der Jungsteinzeit aus, 4000 bis 5000 Jahre alt. Diese Steine seien damals ins Feuer gelegt worden.<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr die Soldatinnen und Soldaten war dieser Grabh\u00fcgel aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden leider nicht als historischer Grabh\u00fcgel erkennbar&#8220;, sagte Martin. Die Bundeswehr bedauere diesen Umstand sehr und lege viel Wert auf den Erhalt, die Pflege und den Schutz von derartigen historischen Orten. &#8222;Vor diesem Hintergrund werden wir unsere inneren Abl\u00e4ufe und Vorbereitungen f\u00fcr einsatzvorbereitende \u00dcbungen noch einmal nachhaltig betrachten, um k\u00fcnftig konkret den Schutz von historischen Grabh\u00fcgeln zu gew\u00e4hrleisten.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Das Denkmal ist teilzerst\u00f6rt&#8220; Bundeswehr-Soldaten errichten Stellung auf Grabh\u00fcgel 15.08.2025, 13:31 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":346725,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,6425,685,3364,29,30,13,451,14,15,16,12],"class_list":{"0":"post-346724","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-archaeologie","11":"tag-bundeswehr","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-militaer","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-politik","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115032765627073733","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/346724","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=346724"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/346724\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/346725"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=346724"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=346724"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=346724"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}