{"id":346736,"date":"2025-08-15T12:31:21","date_gmt":"2025-08-15T12:31:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/346736\/"},"modified":"2025-08-15T12:31:21","modified_gmt":"2025-08-15T12:31:21","slug":"pionierarbeit-fuer-raumfahrtmissionen-und-mond-oder-marsbesiedlung-wirtschaft-wissenschaft-2025-aktuelles-hannover-de-presse-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/346736\/","title":{"rendered":"Pionier\u00adarbeit f\u00fcr Raum\u00adfahrt\u00admissionen und Mond- oder Mars\u00adbesiedlung | Wirtschaft &#038; Wissenschaft 2025 | Aktuelles | Hannover.de | Presse &#038; Medien"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Vision einer Besiedlung von Mond oder Mars m\u00fcssen Fertigungsmethoden entwickelt werden, die es m\u00f6glich machen, G\u00fcter f\u00fcr den t\u00e4glichen Bedarf vor Ort und mit den zur Verf\u00fcgung stehenden Ressourcen zu produzieren. Trotz der enormen Herausforderungen beim Fertigen unter den Umgebungsbedingungen des Weltraums, bietet der 3D-Druck daf\u00fcr vielversprechende M\u00f6glichkeiten. Bisher war die effiziente Herstellung von Metallteilen und deren Reparatur in der Schwerelosigkeit jedoch aufgrund der komplexen Pulverhandhabung eine Herausforderung.<\/p>\n<p class=\"emark\">Forschenden der Leibniz Universit\u00e4t Hannover ist es gemeinsam mit Partnern der Otto-von-Guericke-Universit\u00e4t Magdeburg erstmals gelungen, Werkst\u00fccke mit dem auf der Erde bew\u00e4hrten Verfahren des Laserauftragschwei\u00dfen mit Metallpulver unter Weltraumbedingungen herzustellen. Hierbei wird das Metallpulver mittels eines Lasers zun\u00e4chst aufgeschmolzen und anschlie\u00dfend Schritt f\u00fcr Schritt auf ein Substrat aufgetragen, um so das Bauteil schichtweise aufzubauen. Auf Raumfahrtmissionen k\u00f6nnten so beispielsweise verschlissene Teile repariert und teure Ersatzteile eingespart werden \u2013 ein wesentlicher Vorteil.<\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" class=\"fullwidth image-zoomable\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/5c251a74f7d9-Einstein-Elevator_SP_02-Teaser.jpg\" alt=\"Apparatur\" data-copyright-text=\"S\u00f6ren Pinsdorf\/LUH\" data-large-image=\"https:\/\/www.hannover.de\/var\/storage\/images\/_aliases\/full\/3\/6\/6\/2\/29522663-1-ger-DE\/5c251a74f7d9-Einstein-Elevator_SP_02-Teaser.jpg\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                            \u00a9                                 S\u00f6ren Pinsdorf\/LUH<\/p>\n<p>Blick in die ge\u00f6ffnete Versuchskammer. Auf der runden Tr\u00e4gerplatte in der Mitte sind mehrere in Schwerlosigkeit hergestellte kleine Metallzylinder zu sehen.<\/p>\n<p>Die komplexen Bedingungen einer Weltraummission hat der Forschungsverbund wirklichkeitsnah im Einstein-Elevator simuliert. Diese weltweit einzigartige Anlage am Hannover Institute of Technology (HITec) der LUH bietet die M\u00f6glichkeit, verschiedenste Schwerebedingungen zu simulieren \u2013 von Mikrogravitation bis zu den intensiven Kr\u00e4ften eines Raketenstarts. F\u00fcr das aktuelle Projekt wurde der Versuchsaufbau in einer abgeschlossenen Gondel aufgebaut, in der s\u00e4mtliche Komponenten an die speziellen Voraussetzungen der Schwerelosigkeit, darunter der Pulverf\u00f6rderer und das Lasersystem, angepasst wurden. Verarbeitet wurden Titan- und Nickellegierungen, die in der Luft- und Raumfahrt weit verbreitet sind.<\/p>\n<p>In einem n\u00e4chsten Schritt wollen sich die Forschenden in Kooperation mit dem Laser Zentrum Hannover (LZH) der Verarbeitung von Mondregolith als Ausgangsmaterial widmen. Gelingt das Verfahren mit diesem grauen Staub, der auf dem Mond weit verbreitet ist, w\u00e4re das ein entscheidender Schritt hin zu einer k\u00fcnftigen Fertigung auf dem Mond oder sogar dem Mars.<\/p>\n<p>Die Arbeit entstand im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG-Nr. 456663377) gef\u00f6rderten Projekts \u201eLaserbasierte additive Fertigung von Metallteilen aus Pulvern in Schwerelosigkeit\u201c.<\/p>\n<p>Videos        <\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" class=\"fullwidth\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Leibniz-Universit\u00e4t-Hannover.jpg\" alt=\"Ansicht eines alten Geb\u00e4udes\" data-copyright-text=\"\u00a9 Leibniz Universit\u00e4t Hannover (Quelle)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                            \u00a9                                 Leibniz Universit\u00e4t Hannover (Quelle)<\/p>\n<p>                                    Leibniz Universit\u00e4t auf wissen.hannover.de<\/p>\n<p>\n                                                                Videos der Leibniz Universit\u00e4t Hannover auf der Mediathek der Initiative Wissenschaft Hannover.<\/p>\n<p>                                    <a href=\"https:\/\/wissen.hannover.de\/Einrichtungen\/Leibniz-Universit%C3%A4t-Hannover\" class=\"content__read-more\" aria-label=\"Leibniz Universit\u00e4t auf wissen.hannover.de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        lesen<br \/>\n                    <\/a><\/p>\n<p class=\"emark\">(Ver\u00f6ffentlicht: 14. Juli 2025)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr die Vision einer Besiedlung von Mond oder Mars m\u00fcssen Fertigungsmethoden entwickelt werden, die es m\u00f6glich machen, G\u00fcter&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":346737,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[3364,29,30,46,1411],"class_list":{"0":"post-346736","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-hannover","12":"tag-niedersachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115032797075109125","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/346736","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=346736"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/346736\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/346737"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=346736"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=346736"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=346736"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}