{"id":346971,"date":"2025-08-15T14:40:17","date_gmt":"2025-08-15T14:40:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/346971\/"},"modified":"2025-08-15T14:40:17","modified_gmt":"2025-08-15T14:40:17","slug":"wes-landschaftsarchitektur-in-moenchengladbach-parken-wird-park-architektur-und-architekten-news-meldungen-nachrichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/346971\/","title":{"rendered":"WES LandschaftsArchitektur in M\u00f6nchengladbach \/ Parken wird Park &#8211; Architektur und Architekten &#8211; News \/ Meldungen \/ Nachrichten"},"content":{"rendered":"<p>In M\u00f6nchengladbach wollte sich die Stadt ihr Postkartenmotiv zur\u00fcckholen. Lange Zeit diente der innerst\u00e4dtische Freiraum zwischen Geropark und ehemaliger Abtei als PKW-Stellfl\u00e4che, nun wurde die Parkanlage nach Pl\u00e4nen von  <a href=\"https:\/\/www.baunetz.de\/architekten\/WES_LandschaftsArchitektur_31287.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WES LandschaftsArchitektur<\/a> (Hamburg\/D\u00fcsseldorf) erweitert: mit neuen Wasserfl\u00e4chen, Liegewiesen und einem Sitzm\u00f6bel, das an den Verlauf der historischen Stadtmauer erinnert.<\/p>\n<p>Der Geropark ist seit Jahrhunderten Teil der Innenstadt und gewisserma\u00dfen ein Nebenprodukt der einstigen Abteigr\u00fcndung. Nachdem diese um das Jahr 1000 von Erzbischof Gero von K\u00f6ln ausgerufen wurde, hatte man rund 300 Jahre sp\u00e4ter mit dem Bau der Stadtmauer begonnen, deren Fragmente noch heute sichtbar sind. Rund um die Anlage entwickelte sich ein Stadtpark mit \u00fcppigem Baumbestand und einem Weiher.<\/p>\n<p>2017 gab die Stadtverwaltung M\u00f6nchengladbach ein Entwicklungskonzept bekannt, mit dem sie die \u0084Lebendigkeit der Innenstadt\u0093 f\u00f6rdern wollte. Die Aufwertung des Geroparks war das gr\u00f6\u00dfte der insgesamt 14 Projekte in den sogenannten \u0084Handlungsfeldern gr\u00fcn\u0093. 2019 beauftragte man WES mit der Planung des Vorhabens und erarbeitete gemeinsam mit dem Quartiersmanagement einen Masterplan.<\/p>\n<p>Anstelle des Parkplatzes vermittelt nun der Geroplatz zwischen Abteiberg und Parkfl\u00e4che und dient beiden Anlagen als Hauptzugang. Kopfsteinpflaster und trib\u00fcnenartige Sitzb\u00e4nke aus Beton ersetzen den einstigen Schotterbelag und fassen das im Zuge des Umbaus erweiterte Becken des Geroweihers. Dieser verf\u00fcgt nun \u00fcber knapp 1.200 Quadratmeter mehr Wasserfl\u00e4che, die durch eine begehbare Furt vom urspr\u00fcnglichen Weiher getrennt liegt.\u00a0<\/p>\n<p>Im bereits bestehenden Teil des Parks wurde etwa der Uferbereich modelliert, um einerseits dem Hochwasserschutz zu dienen und andererseits den Verkehrsl\u00e4rm der s\u00fcdlich gelegenen Hittastra\u00dfe abmildern. Die leicht ver\u00e4nderte Wegef\u00fchrung will zudem Barrieren abbauen und schafft eine Fl\u00e4che, die zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt noch mit einem Gastronomie-Pavillon best\u00fcckt werden soll. Der Baumbestand wurde weitgehend erhalten. Spiel- und Sportpl\u00e4tze wurden teils mit neuen Ger\u00e4ten und Oberfl\u00e4chen versehen. Teil der Umgestaltung war zudem die Aufwertung der Unterf\u00fchrung an der Hittastra\u00dfe, die dank neuem Lichtkonzept nicht l\u00e4nger als \u0084Angstraum\u0093 wahrgenommen werden soll.<\/p>\n<p>Auch im Park unterst\u00fctzen beleuchtete Sitzm\u00f6bel das sichere Spazieren bei Nacht. Dabei fahren die geschwungenen Betonb\u00e4nke die Konturen der ehemaligen Stadtmauer nach und kn\u00fcpfen an ihre noch \u00fcbrigen Fragmente an. Rund 8,9 Millionen Euro soll der Umbau laut Medienberichten gekostet haben. Ein Gro\u00dfteil stammt aus \u00f6ffentlichen F\u00f6rdergeldern. Kampfmittelfunde sollen die Kosten dabei deutlich erh\u00f6ht haben. Gut 50.000 Quadratmeter Fl\u00e4che fasst der Geropark samt Geroplatz nun. Ein \u0084angemessenes Umfeld\u0093 f\u00fcr die historische Abtei, wie die Stadtverwaltung findet \u0096 und auch ein passendes Motiv f\u00fcr die M\u00f6nchengladbacher Postkarten. (tg)<\/p>\n<p>Fotos: <a href=\"https:\/\/www.guidoerbring.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Guido Erbring<\/a> <\/p>\n<p>Dieses Objekt &amp; Umgebung auf BauNetz-Maps anzeigen:<br \/>&#13;<br \/>\n                                    &#13;<br \/>\n                                            <a href=\"https:\/\/www.baunetz-maps.de\/quelle\/meldungen?cid=10014965\" title=\"Dieses Objekt &amp; Umgebung auf BauNetz-Maps anzeigen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#13;<br \/>\n                                                <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"BauNetz-Maps\" width=\"400\" height=\"200\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/deutschland_400x200.png\" \/>&#13;<br \/>\n                                            <\/a>&#13;<br \/>\n                                    &#13;<br \/>\n                                &#13;\n                                <\/p>\n<p class=\"bold\">Zu den Baunetz Architekt*innen:<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.baunetz-architekten.de\/wes-landschaftsarchitektur\/31287\" class=\"lightgrey underline\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WES LandschaftsArchitektur<\/a><br \/>&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t&#13;\n\t\t\t\t\t\t<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\tKommentare:<br \/>&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.baunetz.de\/meldungen\/Meldungen-WES_LandschaftsArchitektur_in_Moenchengladbach_10014965.html?backurl=https%3A%2F%2Fwww.baunetz.de%2Fmeldungen%2Findex.html&amp;action=kommentieren\" class=\"lightgrey underline unvisible_print\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meldung kommentieren<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;\n\t\t\t\t\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In M\u00f6nchengladbach wollte sich die Stadt ihr Postkartenmotiv zur\u00fcckholen. 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