{"id":347001,"date":"2025-08-15T14:57:14","date_gmt":"2025-08-15T14:57:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/347001\/"},"modified":"2025-08-15T14:57:14","modified_gmt":"2025-08-15T14:57:14","slug":"so-sichern-die-usa-putins-einreise-trotz-sanktionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/347001\/","title":{"rendered":"So sichern die USA Putins Einreise trotz Sanktionen"},"content":{"rendered":"<p>USA mit rechtlichem Kniff:Trotz Sanktion: Warum Putin nach Alaska darf<\/p>\n<p class=\"i8d9m7i c1bdz7f4\">Keine Festnahme, keine H\u00fcrden: F\u00fcr den Alaska-Gipfel schufen die USA eigens einen sicheren Rechtsrahmen f\u00fcr Putin. Das sei ein Gewinn f\u00fcr den Kremlchef, erkl\u00e4rt eine Expertin.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"low\" alt=\"Trump &amp; Putin: &quot;Trump hat Faible f\u00fcr starke M\u00e4nner&quot;\" class=\"pei0kpe\"\/>Schaltgespr\u00e4ch mit Cathryn Cl\u00fcver Ashbrook (Politikwissenschaftlerin, Bertelsmann Stiftung) zum anstehenden Treffen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin in Alaska, phoenix der tag am 14.08.2514.08.2025 | 5:49 minKurz vor dem geplanten Gipfeltreffen zwischen <a data-testid=\"richtext-link\" class=\"b7kurox _nl_\" id=\"4ccafc9e\" href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/thema\/donald-trump-742.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> und <a data-testid=\"richtext-link\" class=\"b7kurox _nl_\" id=\"8add5de2\" href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/thema\/wladimir-putin-178.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a> in Alaska haben die Vereinigten Staaten gezielt den rechtlichen Rahmen angepasst, um dem russischen Pr\u00e4sidenten die problemlose Einreise zu erm\u00f6glichen. Die Politikwissenschaftlerin Cathryn Cl\u00fcver Ashbrook von der Bertelsmann Stiftung erkl\u00e4rte am Donnerstag im <a data-testid=\"richtext-link\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/us-perspektive-auf-treffen-in-alaska-interview-mit-cathryn-cluever-ashbrook-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"b7kurox\">Deutschlandfunk<\/a>, dass es &#8222;keine Konsequenzen&#8220; haben werde, wenn Putin US-amerikanischen Boden betrete: <\/p>\n<blockquote class=\"bosa0j6\">\n<p class=\"tley63f hhhtovw\">Das k\u00f6nnen wir ausschlie\u00dfen, denn daf\u00fcr ist in der Tat vor anderthalb Tagen alles Juristische auf der amerikanischen Seite festgelegt worden, dass ihm das nicht passiert.<\/p>\n<p>\u201e<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"abqjgdv m1lnp037\">Cathryn Cl\u00fcver Ashbrook, Bertelsmann Stiftung<\/p>\n<p>Ein entsprechendes <a data-testid=\"richtext-link\" href=\"https:\/\/ofac.treasury.gov\/media\/934566\/download?inline\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"b7kurox\">Dokument<\/a> stellte das US-Finanzministerium am Mittwoch aus. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich die Politikwissenschaftlerin im Phoenix-Interview: &#8222;Der Internationale Strafgerichtshof m\u00f6chte Wladimir Putin verfolgen.&#8220; Die Amerikaner mussten &#8222;ihre Sanktionsgesetzgebung juristisch aushebeln, damit Wladimir Putin \u00fcberhaupt amerikanisches Staatsgebiet betreten kann.&#8220;<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"low\" alt=\"USA, Anchorage: Ein Wandgem\u00e4lte zeigt einen Eisb\u00e4ren und die Aufschrift \u00abAlaska\u00bb vor einem Treffen zwischen US-Pr\u00e4sident Trump und dem russischen Pr\u00e4sidenten Putin.\" class=\"pei0kpe\"\/>Am Abend verhandeln US-Pr\u00e4sident Trump und Kremlchef Putin in Alaska \u00fcber die Zukunft der Ukraine. Das Gipfeltreffen der Pr\u00e4sidenten ist weltpolitisch von hoher Bedeutung.15.08.2025 | 1:39 min<\/p>\n<p>Russland-Sanktionen bis 20. August ausgesetzt<\/p>\n<p>Die USA erkennen den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) zwar nicht an und sind deshalb nicht verpflichtet, auf dessen Haftbefehl gegen Putin zu reagieren. Dennoch bestanden Russland-Sanktionen, die f\u00fcr die Dauer des Gipfels bis zum 20. August ausgesetzt wurden.<\/p>\n<p>Hintergrund ist, dass die <a data-testid=\"richtext-link\" class=\"b7kurox _nl_\" id=\"58e582a2\" href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/thema\/usa-news-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> seit dem <a data-testid=\"richtext-link\" class=\"b7kurox _nl_\" id=\"fe7f71e6\" href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/thema\/ukraine-198.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine-Krieg<\/a> 2022 eine Vielzahl russischer Beh\u00f6rden, Unternehmen und Personen mit Strafma\u00dfnahmen belegt hatten. Dazu geh\u00f6rten Reisebeschr\u00e4nkungen und das Einfrieren von Verm\u00f6genswerten. <\/p>\n<p>F\u00fcr den Alaska-Gipfel erteilte das US-Finanzministerium eine Ausnahmegenehmigung. Dabei geht es nur um Regularien, deren Aussetzung f\u00fcr die Organisation des Treffens direkt n\u00f6tig ist \u2013 etwa bei den Themen Einreise, Unterkunft, Veranstaltungslogistik und Sicherheit. Eingefrorene Verm\u00f6genswerte bleiben blockiert, alle \u00fcbrigen Sanktionen in Kraft.<\/p>\n<p>Ohne die tempor\u00e4re Aussetzung dieser Ma\u00dfnahmen durch die zust\u00e4ndigen US-Beh\u00f6rden w\u00e4re ein offizieller Besuch nicht m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p>&#8222;Good faith negotiations&#8220; &#8211; Verhandlungen in gutem Glauben<\/p>\n<p>F\u00fcr Putin kommt noch ein weiterer Vorteil hinzu: Von Alaska aus liegt Russland ungew\u00f6hnlich nah: Zwischen beiden K\u00fcsten liegen weniger als 90 Kilometer. Der russische Pr\u00e4sident kann dementsprechend dorthin reisen, ohne den Luftraum anderer Staaten zu \u00fcberqueren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"low\" alt=\"Oberst Markus Reisner\" class=\"pei0kpe\"\/>Die Russen h\u00e4tten wichtige Versorgungslinien bereits durchbrochen, so Oberst Reisner. Einige wichtige St\u00e4dte st\u00fcnden in oder vor einer Einkesselung.14.08.2025 | 21:21 min<\/p>\n<p>Cl\u00fcver Ashbrook betonte, dass dieser rechtliche Schritt der USA notwendig sei, &#8222;sonst sind es keine &#8218;good faith negotiations'&#8220; (Verhandlungen in gutem Glauben). Damit ist gemeint, dass beide Seiten erkennbar die Absicht haben, ernsthaft auf eine L\u00f6sung hinzuarbeiten &#8211; und dass der Rahmen so gestaltet wird, dass keine der Parteien bef\u00fcrchten muss, w\u00e4hrend oder wegen der Gespr\u00e4che rechtlich oder politisch benachteiligt zu werden.<\/p>\n<p>Solche &#8222;good faith negotiations&#8220; schlie\u00dfen zum Beispiel aus, dass ein eingeladener Gespr\u00e4chspartner bei der Anreise verhaftet wird oder dass w\u00e4hrend der Verhandlungen neue Strafma\u00dfnahmen gegen ihn verh\u00e4ngt werden. Es geht darum, ein Mindestma\u00df an Vertrauen und Fairness zu schaffen, damit der Dialog \u00fcberhaupt stattfinden kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"low\" alt=\"ZDF-Korrespondent Armin Coerper\" class=\"pei0kpe\"\/>Trump und Putin wollen das Gespr\u00e4ch jeweils f\u00fcr ihre Zwecke nutzen, erkl\u00e4rt ZDF-Korrespondent Coerper. Sie versuchen die Ukraine zur Verhandlungsmasse zu machen.14.08.2025 | 4:18 min<\/p>\n<p>Expertin: &#8222;Gewinnsummen f\u00fcr Putin&#8220;<\/p>\n<p>All das seien &#8222;Gewinnsummen f\u00fcr Putin&#8220;. Neben der juristischen Absicherung hebt Cl\u00fcver Ashbrook auch die symbolische Wirkung hervor: Alaska war bis 1867 russisches Territorium. F\u00fcr Putin sei dies ein &#8222;Sinnbild f\u00fcr eine m\u00f6gliche Extension der imperialen Fantasien&#8220;.<\/p>\n<p>Allein die Bilder eines solchen Treffens seien f\u00fcr ihn innenpolitisch ein Gewinn. Gleichzeitig warnte sie, dass im Wei\u00dfen Haus derzeit kaum fundierte Russland-Expertise vorhanden sei, was das Risiko erh\u00f6he, dass Putin politisch mehr profitiert als die USA.<\/p>\n<p>Aktuelle Meldungen zu Russlands Angriff auf die Ukraine finden Sie jederzeit in unserem Liveblog:<\/p>\n<p>Russland greift die Ukraine an <\/p>\n<p>:<a class=\"b7kurox f1mro3s7 l19gckv _nl_\" id=\"781c73ad\" href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/ausland\/ukraine-russland-konflikt-blog-102.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Aktuelles zum Krieg in der Ukraine<\/a><\/p>\n<p>Seit Februar 2022 f\u00fchrt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Kiew hat eine Gegenoffensive gestartet, die K\u00e4mpfe dauern an. News und Hintergr\u00fcnde im Ticker.<\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/russische-soldaten-116~2600x1300\"  alt=\"Russische Soldaten bereiten eine selbstfahrende Haubitze 2S1 Gvozdika zum Feuern vor, w\u00e4hrend die russische Milit\u00e4roperation in der Ukraine auf dem Gebiet der Region Cherson fortgesetzt wird\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\"  style=\"object-fit:cover;object-position:center\" fetchpriority=\"low\" class=\"f1mqliu0\"\/><\/p>\n<p>Liveblog<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"USA mit rechtlichem Kniff:Trotz Sanktion: Warum Putin nach Alaska darf Keine Festnahme, keine H\u00fcrden: F\u00fcr den Alaska-Gipfel schufen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":347002,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-347001","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115033371517972846","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347001","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=347001"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347001\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/347002"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=347001"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=347001"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=347001"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}