{"id":347229,"date":"2025-08-15T17:05:11","date_gmt":"2025-08-15T17:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/347229\/"},"modified":"2025-08-15T17:05:11","modified_gmt":"2025-08-15T17:05:11","slug":"ueber-menschen-die-teils-seit-jahrzehnten-vermisst-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/347229\/","title":{"rendered":"\u00dcber Menschen, die teils seit Jahrzehnten vermisst werden"},"content":{"rendered":"<p>\t&#8222;Cold Cases&#8220; der Polizei<br \/>\n\t &#8211; <\/p>\n<p>\t\tSpurlos verschwunden<\/p>\n<p>\n        Fr 15.08.25 | 16:32 Uhr  | Von Roberto Jurkschat\n    <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755277511_516_size=708x398.jpg\" alt=\"Vermisste Personen Christian von Fellenberg, Rebecca Reusch und Lars Mittank\" title=\"Vermisste Personen Christian von Fellenberg, Rebecca Reusch und Lars Mittank\" id=\"1094378167\"\/>Bild: Polizei Berlin \/ Interpol<\/p>\n<p>In Deutschland verschwinden jedes Jahr tausende Menschen. Die meisten tauchen bald wieder auf. In anderen Fallen r\u00e4tseln Ermittler bis heute, was aus den Betroffenen geworden ist &#8211; auch in Berlin und Brandenburg. Von Roberto Jurkschat<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_0\"\/><\/p>\n<p>Am Dienstag werden in einem Wald in Sachsen-Anhalt <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2025\/08\/milina-k-luckenwalde-staatsanwaltschaft-potsdam.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die sterblichen \u00dcberreste von Milina K.<\/a> entdeckt. F\u00fcr die Angeh\u00f6rigen und die Ermittler endet damit eine vierj\u00e4hrige Suche &#8211; und viele Fragen \u00fcber die Umst\u00e4nde ihres Verschwindens sind weiter offen. Der Fall aus Luckenwalde (Teltow-Fl\u00e4ming) f\u00fchrt erneut vor Augen, dass manche Vermisstenf\u00e4lle nach Jahren, manche nach Jahrzehnten noch ungekl\u00e4rt bleiben.<\/p>\n<p>Einer dieser F\u00e4lle betrifft einen geb\u00fcrtigen Berliner in der bulgarischen K\u00fcstenstadt Varna, im Juni 2014. Drei Freunde verbringen f\u00fcnf unbeschwerte Urlaubstage voller Sonne, bevor es in einem Schnellrestaurant zu einem Zwischenfall kommt: Einer der Urlauber, Lars Mittank, 28 Jahre, wird angegriffen. Ein Schlag, ein verletztes Trommelfell. Was danach passiert, versucht die Polizei sp\u00e4ter jahrelang zu rekonstruieren.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox_252370923\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_415534010\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tOhne Gep\u00e4ck, ohne Handy, ohne Ziel<\/p>\n<p>Am Tag nach der Auseinandersetzung sucht Lars Mittank einen Arzt auf, berichtete von Schwindelgef\u00fchlen. Der Arzt erkl\u00e4rt hinterher in der ZDF-Sendung &#8222;Aktenzeichen XY ungel\u00f6st&#8220;, er habe einen Riss im linken Trommelfell des 28-J\u00e4hrigen festgestellt und ihm davon abgeraten, mit der Verletzung in ein Flugzeug zu steigen. Seine beiden Freunde kehren wie geplant nach Schleswig-Holstein zur\u00fcck, Lars Mittank bleibt l\u00e4nger in Bulgarien, allein.<\/p>\n<p>Was in den Stunden vor seinem geplanten R\u00fcckflug geschieht, wirft bis heute Fragen auf. Vor dem Abflug sucht Lars Mittank einen Flughafenarzt in Varna auf. Der berichtet sp\u00e4ter, wie der 28-J\u00e4hrige in seiner Praxis in Panik ger\u00e4t und die Flucht ergreift. Kameras im Flughafen zeichnen auf, wie ein junger Mann mit blonden Haaren aus der Praxis st\u00fcrmt und durch die Abfertigungshalle nach drau\u00dfen l\u00e4uft. Ohne Gep\u00e4ck, ohne Handy, ohne ersichtlichen Grund.<\/p>\n<p>Zeugen sagen sp\u00e4ter aus, wie Mittank auf dem Flughafengel\u00e4nde auf einen 2,50 Meter hohen Zaun zul\u00e4uft, hinter dem sich ein Maisfeld erstreckt. Er klettert \u00fcber den Zaun, verschwindet zwischen den Pflanzen und kehrt nicht zur\u00fcck. Seit dem 8. Juli 2014 fehlt von Lars Mittank jede Spur.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1835905001\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tFahndung \u00fcber Interpol <\/p>\n<p>Kurz nach Eingang der Vermisstenanzeige bei der Polizeiinspektion Itzehoe in Schleswig-Holstein schaltet sich auch das BKA ein. Das dort ans\u00e4ssige Interpol-Nationalb\u00fcro leitet eine Meldung weiter an das Interpol-Hauptquartier in Lyon. Von dort wird an Polizeibeh\u00f6rden weltweit eine sogenannte &#8222;Yellow Notice&#8220; verschickt, eine Fahndungsmeldung f\u00fcr vermisste Personen: Lars Mittank, 1,80 Meter, 85 Kilogramm, blonde Haare, braune Augen, eine Narbe am linken Handgelenk, der Bart &#8211; falls vorhanden &#8211; mit einem Hauch Rot.<\/p>\n<p>Das Bundeskriminalamt erkl\u00e4rte bereits 2018, dass im Schnitt etwa 50 Prozent aller Vermisstenf\u00e4lle innerhalb einer Woche aufgekl\u00e4rt werden. 80 Prozent nach sp\u00e4testens einem Monat &#8211; 3 Prozent der Menschen bleiben l\u00e4nger als ein Jahr vermisst. Bei 100.000 Vermisstenmeldungen pro Jahr in ganz Deutschland betrifft das etwa 3.000 Menschen.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox_579334320\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1126860294\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tVermisste tauchen in der Regel schnell wieder auf<\/p>\n<p>\u00c4hnlich hoch war die Aufkl\u00e4rungsquote zuletzt in Berlin, wie eine Statistik aus dem Jahr 2022 zeigt. Von den in diesem Jahr als vermisst gemeldeten 11.452 Personen konnten 11.266 F\u00e4lle aufgekl\u00e4rt werden &#8211; eine Quote von 98 Prozent. In Brandenburg lag die Aufkl\u00e4rungsquote im selben Zeitraum bei rund 95 Prozent: 3.842 von 4.048 F\u00e4llen wurden gel\u00f6st. Nach Angaben einer Sprecherin der Brandenburger Polizei dauerte die Suche dort im Durchschnitt sechs Tage. In Berlin hingegen wurde der Gro\u00dfteil der F\u00e4lle innerhalb von weniger als drei Tagen abgeschlossen.<\/p>\n<p>Zu den Gr\u00fcnden, warum Menschen verschwinden, f\u00fchren weder die Brandenburger noch die Berliner Polizei eine eigene Statistik. Die Sprecherin der Brandenburger Polizei erkl\u00e4rte rbb|24 dazu, bei Erwachsenen seien es oft Partnerkonflikte, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, Suizidgefahr, finanzielle oder psychische Probleme \u2013 oder Erkrankungen wie Demenz. &#8222;Manche verlassen ihren Lebensmittelpunkt bewusst, um anderswo neu anzufangen.&#8220; Bei Kindern und Jugendlichen liegen die Ursachen meist in Problemen in Schule oder Familie, manchmal auch in psychischen Belastungen, die sie dazu bringen, von zu Hause wegzulaufen.<\/p>\n<p>In Berlin fahndet die Polizei seit dieser Woche beispielsweise \u00f6ffentlich nach dem 86 Jahre alten Herbert Erich Willi B.. Am Abend des 9. August hat er seine Pflegeeinrichtung in Pankow-Heinersdorf verlassen und ist nicht dorthin zur\u00fcckgekehrt. Der Mann leide an einer Demenzerkrankung und k\u00f6nne sich in einer orientierungslosen oder hilflosen Lage befinden, so die Polizei. Er sei t\u00e4glich auf Medikamente angewiesen. Der Vermisste ist 1,66 Meter gro\u00df, habe eine schlanke Statur, kurze graue Haare und einen grauen Oberlippenbart. <a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/polizei\/polizeimeldungen\/2025\/pressemitteilung.1589990.php\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Hinweise nimmt die Kriminalpolizei entgegen.<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_101733058\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tGesch\u00e4ftsmann nach Besuch im &#8222;Soho House&#8220; vermisst<\/p>\n<p>Ein anderer Vermisstenfall ist seit April auf der Website der Polizei aufgef\u00fchrt &#8211; auch das <a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/der-tag\/videos\/-video-beitraege\/vermisster-deutsch-chilene.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">rbb-Fernsehen berichtete<\/a> dar\u00fcber. Der 39 Jahre alte Deutsch-Chilene Aleph Christian von Fellenberg Palma verschwand im Fr\u00fchjahr w\u00e4hrend eines Aufenthalts in Berlin. Ostersonntag soll der Gesch\u00e4ftsmann im &#8222;Soho House&#8220; in der Torstra\u00dfe gewesen sein, einem Privatklub und Anlaufstelle der Kreativszene.<\/p>\n<p>An diesem Abend wurde er noch im Fitnessraum seines Hotels gesehen, soll hinterher noch etwas zu Essen bestellt haben. Die letzten SMS mit Freunden schrieb er gegen 23:30 Uhr, dann verliert sich seine Spur. Ermittler des Landeskriminalamtes suchten in den darauf folgenden Tagen mit Sp\u00fcrhunden und fanden die Smartwatch des 39-J\u00e4hrigen nahe der Siegess\u00e4ule. <a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/polizei\/polizeimeldungen\/2025\/pressemitteilung.1555232.php\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Die Polizei bittet weiter um Hinweise<\/a>.<\/p>\n<p>Der 66-j\u00e4hrige Eberhard N. aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark z\u00e4hlt zum Beispiel zu den 58 Menschen aus Brandenburg, die bereits seit dem Jahr 2024 als vermisst werden. Insgesamt wurden in Brandenburg 411 Personen vermisst (Stand 01.06.2025). N. lebt in Ziezow, einem Gemeindeteil im Amt Niemegk s\u00fcdlich von Bad Belzig. &#8222;Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass er sich in einer hilflosen Lage befindet&#8220;, so die Polizei. Er verlie\u00df sein Zuhause am Morgen des 3. Juli 2024 um 7:30 Uhr mit einem E-Bike. <a href=\"https:\/\/polizei.brandenburg.de\/fahndung\/polizei-sucht-vermissten-mann\/4932891\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Nach Angaben der Polizei<\/a> trug er eine gr\u00fcn\/grauen Arbeitshose, ein T-Shirt und Sandalen. Eine gro\u00df angelegte Suche unter anderem mit Polizeihubschrauber blieb erfolglos.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox_1586290856\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_184357450\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tSpielr\u00e4ume der Vermisstensuche<\/p>\n<p>Wenn eine Person verschwindet, z\u00e4hlt f\u00fcr die Ermittler zun\u00e4chst das Alter. Bei Minderj\u00e4hrigen ist die Sache klar: Sie gelten als besonders schutzbed\u00fcrftig. Bei Erwachsenen ist das nicht automatisch so. &#8222;Erwachsene, die im Vollbesitz ihrer geistigen und k\u00f6rperlichen Kr\u00e4fte sind, haben das Recht, ihren Aufenthaltsort frei zu w\u00e4hlen, auch ohne diesen Angeh\u00f6rigen oder Freunden mitzuteilen&#8220;, <a href=\"https:\/\/www.bka.de\/DE\/UnsereAufgaben\/Ermittlungsunterstuetzung\/BearbeitungVermisstenfaelle\/bearbeitungVermisstenfaelle_node.html?utm_source=chatgpt.com\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">hei\u00dft es auf der Website des BKA<\/a>. Wird eine vermisste erwachsene Person gefunden, darf die Polizei ihren Aufenthaltsort gegen ihren Willen niemandem nennen.<\/p>\n<p>Erst wenn eine &#8222;Gefahr f\u00fcr Leib oder Leben&#8220; vermutet wird, leiten die Beh\u00f6rden eine offizielle Fahndung ein. Dabei k\u00f6nnen etwa Hundertschaften, Taucher oder andere Polizeikr\u00e4fte angefordert werden. Die \u00d6ffentlichkeit kann ebenfalls eingeschaltet werden. In solchen F\u00e4llen erscheint die Vermisstenmeldung etwa auf der Homepage der Polizei, in Medien oder im &#8222;Berliner Fenster&#8220; der BVG.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_822029795\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\t15-J\u00e4hrige wird seit sechs Jahren gesucht<\/p>\n<p>Im Fall der damals 15-j\u00e4hrigen Rebecca Reusch aus Neuk\u00f6lln hatte die Polizei vor sechs Jahren ebenfalls auf einen Appell an die \u00d6ffentlichkeit gesetzt. Die Sch\u00fclerin hatte in der Nacht zum 18. Februar 2019 bei ihrer \u00e4lteren Schwester, ihrem Schwager und deren damals zweij\u00e4hrigen Tochter in Britz \u00fcbernachtet. Der Schwager kam sp\u00e4t in der Nacht nach einer Firmenfeier nach Hause.<\/p>\n<p>Die Schwester verlie\u00df fr\u00fch am Morgen mit dem Kind das Haus, Rebecca Reusch musste erst zur 3. Stunde in die Schule nach Gropiusstadt fahren. Dort kam sie nicht an. Die Ermittler haben ihre Handydaten ausgewertet, Zeugen befragt. Der Verdacht fiel schnell auf den Schwager, er wurde zwei Mal kurzfristig festgenommen, aber weil sich die Indizien nicht erh\u00e4rteten, wurde er wieder freigelassen.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_842305828\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tVermisstenakten 30 Jahre lang offen<\/p>\n<p>Sein rotes Auto wurde am Tag ihres Verschwindens und am Tag danach auf der A12 Richtung Frankfurt\/Oder von Kameras erfasst. Was der Schwager dort tat, bleibt unklar. Gro\u00df angelegte Suchaktionen an der Strecke mit Tauchern und Suchhunden blieben erfolglos.<\/p>\n<p>2023 erkl\u00e4rte die Polizei, es seien nach der \u00d6ffentlichkeitsfahndung mehr als 3.000 Hinweise zu Rebecca Reusch eingegangen. Eine Mordkommission habe sie gepr\u00fcft, viele davon f\u00fchrten ins Leere, &#8222;andere werden noch immer bearbeitet&#8220;, hie\u00df es damals in einer Meldung. Demnach meldeten auch nach Jahren noch B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger mit neuen Beobachtungen. Manche suchten eigenst\u00e4ndig nach der Vermissten, durchstreiften W\u00e4lder, stie\u00dfen auf Decken oder andere Gegenst\u00e4nde, die ihnen relevant vorkamen, und meldeten die Funde der Polizei.<\/p>\n<p>Eine Sprecherin der Polizei sagte rbb|24, dass die maximale Zeit, die eine Vermisstenakte ge\u00f6ffnet bleibt, 30 Jahre betr\u00e4gt. Danach seien kaum noch sterbliche \u00dcberreste zu finden, sollte der Mensch verstorben sein. Es k\u00f6nne allerdings auch vorkommen, dass noch Jahrzehnte, nachdem Angeh\u00f6rige eine Vermisstenanzeige aufgegeben haben, Hinweise aus der Bev\u00f6lkerung eingehen.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tAntibiotikum oder Angst \u2013 oder beides<\/p>\n<p>In der ZDF-Sendung &#8222;Aktenzeichen XY ungel\u00f6st&#8220; berichtet der Arzt aus Varna, der vor elf Jahren in Lars Mittank in Bulgarien behandelt hat, von einem Medikament, das m\u00f6glicherweise seltene Nebenwirkungen bei dem damals 28-J\u00e4hrigen ausgel\u00f6st haben k\u00f6nnte. Er habe Lars Mittank das Breitband-Antibiotikum Cefcil verschrieben, da dieser eine Operation seines Trommelfells in Bulgarien ablehnte, sagt der Mediziner dem ZDF im Jahr 2015.<\/p>\n<p>Seine Mutter berichtet sp\u00e4ter, ihr Sohn habe ihr mitten in der Nacht vor seinem Verschwinden eine SMS geschrieben: &#8222;Was ist Cefcil 500?&#8220; Zu der Zeit hatte Lars Mittank das Hotel, in dem er untergekommen war, bereits verlassen, offenbar ver\u00e4ngstigt. Apothekerin Rada Pechliwanowa vom bulgarischen Apothekerverband erkl\u00e4rt in der ZDF-Sendung: &#8222;Zwischen dem Antibiotikum und dem auffallenden Verhalten des Patienten k\u00f6nnte ein Zusammenhang bestehen. Wir sprechen aber von einer sehr seltenen Nebenwirkung, die davon abh\u00e4ngt, ob er zum Beispiel ein anderes Medikament eingenommen oder Alkohol getrunken hat.&#8220; Welche Rolle das in Deutschland nicht zugelassene Cefil gespielt haben k\u00f6nnte, ist eine der Fragen, die im Fall des seit elf Jahren vermissten Lars Mittank offen geblieben sind.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1842404949\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1\"\/><\/p>\n<p class=\"textblock\">Beitrag von Roberto Jurkschat<\/p>\n<p><a class=\"ico ico_arrow_wide_up\" title=\"An den Anfang\" href=\"#top\">  <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Cold Cases&#8220; der Polizei &#8211; Spurlos verschwunden Fr 15.08.25 | 16:32 Uhr | Von Roberto Jurkschat Bild: Polizei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":347230,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30],"class_list":{"0":"post-347229","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115033874361467623","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347229","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=347229"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347229\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/347230"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=347229"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=347229"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=347229"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}