{"id":347496,"date":"2025-08-15T19:32:22","date_gmt":"2025-08-15T19:32:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/347496\/"},"modified":"2025-08-15T19:32:22","modified_gmt":"2025-08-15T19:32:22","slug":"duesseldorf-andere-staedte-ziehen-beim-badeverbot-im-rhein-nach-einhaltung-wird-kontrolliert-ddorf-aktuell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/347496\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf: Andere St\u00e4dte ziehen beim Badeverbot im Rhein nach \u2013 Einhaltung wird kontrolliert &#8211; Ddorf-Aktuell"},"content":{"rendered":"<p>Am Donnerstag (14.8.) wurde in K\u00f6ln eine Person im Rhein vermisst, am Freitag (15.8.) eine weitere. Mit aufwendigen Rettungsaktionen versuchen dann Feuerwehr, DLRG und Wasserschutzpolizei das Leben der Menschen zu retten. Oft jedoch vergebens.<\/p>\n<p>Badeverbot am D\u00fcsseldorfer Rheinufer<\/p>\n<p>Da die Menschen offenbar nicht vern\u00fcnftig werden, haben D\u00fcsseldorf und Neuss jetzt ein Badeverbot im Rhein erlassen. Meerbusch denkt dar\u00fcber nach und auch in K\u00f6ln soll der Stadtrat Anfang September dar\u00fcber entscheiden. Die Warnschilder, die am D\u00fcsseldorfer Rheinufer vor den Gefahren warnen und auch die Berichte \u00fcber im Rhein vermisste Personen reichen immer noch nicht aus, dass Unbelehrbare meinen, sie h\u00e4tten die Situation im Griff, wenn sie sich im Rhein abk\u00fchlen oder sogar schwimmen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-147604\" class=\"size-full wp-image-147604\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Schwimmen_Verbot.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\"  \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-147604\" class=\"wp-caption-text\">Neue Schilder stellt die Stadt nicht auf, da die aktuellen das Badeverbot schon anzeigen<\/p>\n<p>Seit Donnerstag (14.8.) gilt das Schwimmverbot im Rhein. Wer trotzdem in den Fluss steigt, muss mit einem Bu\u00dfgeld von bis zu 1000 Euro rechnen \u2013 so hei\u00dft es in der Verordnung der Stadt. Mitarbeitenden des Ordnungsamtes waren am Donnerstag an den Rheinstr\u00e4nden unterwegs und haben rund 150 Gespr\u00e4che mit Menschen gef\u00fchrt, die sie dort antrafen. Die meisten waren verst\u00e4ndnisvoll \u2013 oder taten zumindest bei Anwesenheit der Ordnungskr\u00e4fte so. Lediglich ein Mann wollte sich nicht von Baden abhalten lassen und weigerte sich sogar aus dem Wasser zu kommen. Er ist nun der erste, der einen Bu\u00dfgeldbescheid erhalten wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-147606\" class=\"size-large wp-image-147606\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Schwimmen_Flyer-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\"  \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-147606\" class=\"wp-caption-text\">Mit diesen Flyern sollen die Menschen f\u00fcr die Gefahren sensibilisiert werden<\/p>\n<p>Die Ordnungskr\u00e4fte gehen aber sensibel vor und arbeiten mit Wasserschutzpolizei und DLRG zusammen. Denn sie wollen verhindern, dass sich die Menschen aus Angst vor Strafe ins Wasser fl\u00fcchten und so erst gef\u00e4hrlich Situationen erzeugt werden. An die Menschen an den Str\u00e4nden werden Flyer verteilt.<\/p>\n<p>Keine Aussage wollte die Stadt dazu machen, ob Menschen, die einen Rettungseinsatz ausl\u00f6sen \u2013 also offensichtlich gegen das Schwimmverbot versto\u00dfen haben \u2013 automatisch mit einem Bu\u00dfgeld belegt werden oder auch den Einsatz bezahlen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-147602\" class=\"size-large wp-image-147602\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Schwimmen_Doppelstreife-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\"  \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-147602\" class=\"wp-caption-text\">Die Wasserschutzpolizei von Fluss aus und Dopperstreifen von Polizei und Ordnungsamt an Land sollen das Verbot durchsetzen, Foto: Polizei D\u00fcsseldorf<\/p>\n<p>Das Polizeipr\u00e4sidium D\u00fcsseldorf hat angek\u00fcndigt den st\u00e4dtischen Ordnungs- und Servicedienst bei der Durchsetzung des Verbots zu unterst\u00fctzen. Es wurden gemeinsame Doppelstreifen mit dem Ordnungsamt verabredet, die regelm\u00e4\u00dfig Kontrollen durchf\u00fchren. Polizeipr\u00e4sidentin Miriam Brauns: \u201cAuch wir appellieren eindringlich an die Eigenverantwortlichkeit aller B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, vom Baden im Rhein abzusehen. Die tragischen Unf\u00e4lle sollten uns Mahnung genug sein.\u201d<\/p>\n<p>Gefahren im Rhein<\/p>\n<p>Der Rhein ist ein stark befahrener, schiffbarer Fluss mit t\u00fcckischen Str\u00f6mungsverh\u00e4ltnissen, Wellenschlag durch vorbeifahrende Schiffe sowie stark wechselnden Wasserst\u00e4nden. Auch f\u00fcr ge\u00fcbte Schwimmer*innen besteht beim Baden im Rhein Lebensgefahr und das bereits im unmittelbaren Uferbereich. Personen, die noch nicht vollst\u00e4ndig im Wasser stehen oder schwimmen, k\u00f6nnen von Wellen oder Str\u00f6mungen erfasst und in den Fluss hineingezogen oder abgetrieben werden. Gef\u00e4hrdet sind dabei nicht allein die badenden Personen selbst, sondern auch m\u00f6gliche Nothelfer und professionelle Rettungskr\u00e4fte, welche ihnen zu Hilfe kommen. Privatpersonen wird dringend davon abgeraten eigenst\u00e4ndig Rettungsversuche zu starten, da die Gefahr f\u00fcr das eigenen Leben zu gro\u00df ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am Donnerstag (14.8.) wurde in K\u00f6ln eine Person im Rhein vermisst, am Freitag (15.8.) eine weitere. 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