{"id":347657,"date":"2025-08-15T21:01:10","date_gmt":"2025-08-15T21:01:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/347657\/"},"modified":"2025-08-15T21:01:10","modified_gmt":"2025-08-15T21:01:10","slug":"wohnen-hamburg-gaussplatz-bauwagenidyll-mitten-in-ottensen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/347657\/","title":{"rendered":"Wohnen Hamburg \u2013 Gau\u00dfplatz: Bauwagenidyll mitten in Ottensen"},"content":{"rendered":"<p><b>Dirk wohnt in Ottensen, ist 54 Jahre alt, gro\u00df, freundlich, gelernter Krankenpflegehelfer, Altona-93-Fan, hat eine Partnerin und einen afghanischen Windhund, dessen lange, seidige Haare mit Conditioner gewaschen werden m\u00fcssen, weil sie sonst Kletten bilden. Dirk tr\u00e4gt weder zerrissene Jeans noch Nieteng\u00fcrtel oder bunte Haare. Dass er keinem durchschnittlichen 9-to-5-Job nachgeht und seit mehr als 30 Jahren in keinem Mietshaus mehr gewohnt hat, w\u00fcrde man auf den ersten Blick nicht vermuten. Und doch verschlug es Dirk und seine Partnerin Anfang der 90er auf den Ottenser Bauwagenplatz, der sich zun\u00e4chst auf dem Kemal-Altun-, seit 1992 auf dem Gau\u00dfplatz befindet, und seitdem leben sie hier. Ein Dorf in der Stadt, ein antikapitalistisches Kleinod inmitten von B\u00fcrogeb\u00e4uden und teuren Altbauwohnungen. Mit der zunehmenden Gentrifizierung des ehemaligen Arbeiterviertels sank nicht nur die Bewohnerzahl des Platzes, sondern schotteten sich die etwa 50 verbliebenen auch immer mehr von ihrer Umwelt ab. Ein gro\u00dfes, blickdichtes Tor mit der Aufschrift \u201eFotografieren verboten\u201c verhindert jede Sicht auf das Gel\u00e4nde. Wer wohnt noch hinter dieser \u201eMauer\u201c, und warum entscheidet man sich f\u00fcr so ein Leben?<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dirk wohnt in Ottensen, ist 54 Jahre alt, gro\u00df, freundlich, gelernter Krankenpflegehelfer, Altona-93-Fan, hat eine Partnerin und einen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":347658,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692],"class_list":{"0":"post-347657","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115034802446092700","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347657","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=347657"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347657\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/347658"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=347657"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=347657"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=347657"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}