{"id":348815,"date":"2025-08-16T08:17:18","date_gmt":"2025-08-16T08:17:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/348815\/"},"modified":"2025-08-16T08:17:18","modified_gmt":"2025-08-16T08:17:18","slug":"wo-man-in-berlin-in-einem-gefaengnis-essen-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/348815\/","title":{"rendered":"Wo man in Berlin in einem Gef\u00e4ngnis essen kann"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-sans font-medium\"> \u201eThe Knast\u201c bietet Fine Dining im S\u00fcdwesten. Au\u00dferdem: Streifzug durch die Markthalle Neun und Besuch in \u201eBerlins bestem Biergarten. Der Newsletter \u201eGenie\u00dfen in Berlin\u201c vom 16. August 2025.<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Liebe Leserin, lieber Leser,<\/strong><\/p>\n<p class=\"\">waren Sie schon mal im Knast? Also im <strong>Gef\u00e4ngnis<\/strong>? Ich hoffe nicht. Mich hat vor vielen Jahren einmal der Polizeipr\u00e4sident von Potsdam h\u00f6chstpers\u00f6nlich in eine Zelle gesperrt. Vielleicht war es auch ein Mitglied seines F\u00fchrungsstabes, es ist wirklich lange her. Warum? Zum Gl\u00fcck nicht, weil ich etwas verbrochen hatte. Das Ganze geschah im Rahmen der Weihnachts-Bilanz-Pressekonferenz des <strong>Polizeipr\u00e4sidiums Potsdam<\/strong>, das sich zu diesen Gelegenheiten immer etwas Neues f\u00fcr die Polizeireporterinnen und -reporter aus Brandenburg und Berlin einfallen lie\u00df. Was Ihnen verr\u00e4t, dass ich in meinen journalistischen Anfangszeiten einige Jahre auch diesem harten Gewerbe nachging. Ich war jung und brauchte das Geld, was will man machen? Aber es war auch spannend, eine gute Schule und erf\u00fcllt mich bis heute mit Hochachtung f\u00fcr die Kolleginnen und Kollegen, die diesen wichtigen Job machen.<\/p>\n<p class=\"\">Mal ging es bei diesen Veranstaltungen um die halb simulierte <strong>Festnahme <\/strong>eines Kollegen, der so tun musste, als ob er ein Auto aufbrach, mal ging es zum <strong>Schie\u00dftraining<\/strong>. In diesem Fall galt es, einen <strong>Kriminalfall <\/strong>deduktiv zu l\u00f6sen, wenn ich mich recht entsinne, um wieder \u201eentlassen\u201c zu werden.<\/p>\n<p class=\"\">Das Gef\u00fchl in so einer Zelle empfand ich jedenfalls als sehr unangenehm. Und ich wurde daran erinnert, als ich im Mai in das ehemalige <strong>Frauengef\u00e4ngnis <\/strong>in Lichterfelde eingeladen wurde. Dort ist inzwischen ein Fine-Dining-Restaurant namens<strong> \u201eThe Knast\u201c<\/strong> untergebracht, es gibt zudem eine Bar, und im November soll dort sogar ein Boutique-Hotel er\u00f6ffnen. Der Zellentrakt jedenfalls vermittelte mir wieder dieses Gef\u00fchl der Enge, das einen Klaustrophobiker sicher vor Herausforderungen gestellt h\u00e4tte. <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409733678_1755081819_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] \" alt=\"The Knast Lichterfelde\" title=\"\u201eThe Knast\u201c: K\u00fcchenchef Michael Zscharschuch, Janina Atmadi und Barchef Godwin Eke (v.li.). \" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      \u201eThe Knast\u201c: K\u00fcchenchef Michael Zscharschuch, Janina Atmadi und Barchef Godwin Eke (v.li.).<br \/>\n      \u00a9 Franz Michael Rohm | Franz Michael Rohm\n    <\/p>\n<p class=\"\">Bis dahin hatte ich gez\u00f6gert, \u201eThe Knast\u201c aufzusuchen. Schuld waren Angaben in den Pressemitteilungen, die das <strong>Fotografieren <\/strong>in der Bar untersagen und den Zutritt nur Menschen ab 18 Jahren gestatten. Was findet dort statt? Ja, es gibt Burlesque-Veranstaltungen in der Bar, wo die G\u00e4ste auch mal freiz\u00fcgiger gekleidet auftauchen, ansonsten vermittelt das Ganze aber ein seri\u00f6ses Ambiente. Betreiberin und Botschafterin ist Janina Atmadi, die das hedonistische Prinzip nach au\u00dfen vertritt und es so normal schildert, dass selbst der Pr\u00fcdeste nicht mehr zuckt. <\/p>\n<p class=\"\">Seit kurzem hat Atmadi einen neuen <strong>K\u00fcchenchef <\/strong>eingestellt, der ein ganz klares Ziel hat: den Stern. Nicht unambitioniert und auch gewagt, <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article409715162\/wir-sind-erschoepft-sterne-restaurant-in-charlottenburg-schliesst.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1754826360\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wenn man sich ansieht, wie es der Spitzengastronomie zurzeit geht<\/a>. Ich durfte im Mai jedenfalls schon mal die <strong>Kochk\u00fcnste <\/strong>von Sous Chef R\u00fcdiger Todorow verkosten, was mich durchaus gl\u00fccklich gemacht hat. <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/gastronomie\/article409730713\/the-knast-so-gut-kann-gefaengnisessen-sein.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/gastronomie\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1755324000\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Und Franz Michael Rohm hat jetzt vorbeigeschaut, um zu erleben, was Michael Zscharschuch anzubieten hat.<\/a> Sein Fazit: Der Stern ist es noch nicht, aber die Richtung dahin stimmt. <\/p>\n<p>Sternek\u00fcche ganz ohne Tier <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409733864_1755081895_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] \" alt=\"Nikodemus Berger\" title=\"Nikodemus Berger ist K\u00fcchenchef im \u201eBonvivant Cocktail Bistro\u201c.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Nikodemus Berger ist K\u00fcchenchef im \u201eBonvivant Cocktail Bistro\u201c.<br \/>\n      \u00a9 Gesa Noormann | Gesa Noormann\n    <\/p>\n<p class=\"\">Auf einen Stern hin zu kochen, ist f\u00fcr einen anderen Spitzenkoch Berlins l\u00e4ngst kein Thema mehr, er hat ihn schon. Die Rede ist von Nikodemus Berger, K\u00fcchenchef im \u201eBonvivant Cocktail Bistro\u201c in Sch\u00f6neberg. Nikodemus ist ein junger, sehr engagierter und sympathischer Vertreter seiner Zunft, der viele seiner Zutaten in den Berliner Parks und W\u00e4ldern sammelt.<\/p>\n<p class=\"\">Seit Januar hat er seine vegetarische K\u00fcche komplett auf vegan umgestellt. Wer jetzt ver\u00e4chtlich die Mundwinkel verzieht oder die Nase r\u00fcmpft, begeht einen Irrtum. Berger kocht rein pflanzlich, aber so, dass es den meisten Menschen \u00fcberhaupt nicht auff\u00e4llt, was auch sein Ziel ist. Gesa Noormann hat ihn f\u00fcr unsere Serie \u00fcber Berliner Spitzenk\u00f6che besucht <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/gastronomie\/article409732514\/bonvivant-wie-fine-dining-ganz-ohne-tier-geht.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/gastronomie\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1755324000\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">und schildert ausf\u00fchrlich ihre Begeisterung f\u00fcr das Men\u00fc, das er serviert<\/a>. <\/p>\n<p>  Zu Besuch in der Markthalle Neun<\/p>\n<p class=\"\">Ich wei\u00df nicht, wie es Ihnen geht, aber ich liebe <strong>M\u00e4rkte <\/strong>und Markthallen. In unserem S\u00fcdfrankreich-Urlaub machen wir gerne einen Abstecher nach <strong>Italien<\/strong>, auch wenn die Mietwagen-Firmen daf\u00fcr inzwischen extra Geb\u00fchren verlangen. 130 Euro kostet der Spa\u00df bei manchem Anbieter. Und wer nach Monaco will, muss das auch zahlen. Der Grund? Die Abschleppkosten bei Panne oder Unfall seien so hoch. Ich glaube zwar eher, dass das ein Fall f\u00fcr Peter Giesel und seine Sendung \u201eAchtung Abzocke\u201c ist, aber na ja.<\/p>\n<p>   Morgenpost Sp\u00e4ti<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Hier steckt alles drin: Ihr Berlin-Update zum Feierabend \u2013 montags bis freitags um 18 Uhr.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p class=\"\">In den ligurischen <strong>K\u00fcstenst\u00e4dten <\/strong>findet jedenfalls jeweils an einem anderen Wochentag ein riesiger Markt statt. Freitags gastiert er in <strong>Ventimiglia<\/strong>, und Hunderte, wenn nicht Tausende Einheimische aus Nizza und Umgebung str\u00f6men dorthin. Gr\u00fcnde gibt es viele. Der Markt bietet kaum Lebensmittel, sondern vor allem billige Textilien, gerne auch mal gef\u00e4lschte Markenartikel wie vermeintliche Luxushandtaschen mit \u201eLV\u201c-Logo oder dem \u201eH\u201c. Der franz\u00f6sische Zoll hat alle H\u00e4nde voll zu tun, um den Franzosen diese falschen Taschen oder auch die gef\u00e4lschten <strong>Luxusuhren<\/strong>, die von fliegenden H\u00e4ndlern verkauft werden, an den Mautstellen auf den Autobahnen wieder abzunehmen. <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409734062_1755081833_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] \" alt=\"Blick auf den Freitagsmarkt in Ventimiglia (Archivbild). \" title=\"Blick auf den Freitagsmarkt in Ventimiglia (Archivbild). \" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Blick auf den Freitagsmarkt in Ventimiglia (Archivbild).<br \/>\n      \u00a9 Shutterstock \/ Travel-Fr | Travel-Fr\n    <\/p>\n<p class=\"\">Auszurotten ist dieses Gewerbe wahrscheinlich nicht. Ein weiterer Grund sind die deutlich niedrigeren Preise f\u00fcr <strong>Alkohol <\/strong>und Zigaretten als im gesundheitsbewusst regierten Frankreich, wo eine Packung Glimmst\u00e4ngel l\u00e4ngst mehr als zehn Euro kostet. In Italien? Die H\u00e4lfte. Insofern ist Ventimiglia auch eine Ansammlung von Tabak- und Spirituosenl\u00e4den, die sich rund um die Stra\u00dfe am Meer angesiedelt haben, wo der Markt freitags stattfindet. Wir sparen uns das Gedr\u00e4nge und das Angebot mit seinen billigen Socken, Schuhen, Kleidern und Haushaltswaren inzwischen weitgehend. Die Restaurants muss man auch nicht aufsuchen, dort gibt es teilweise spezielle Freitagskarten, auf denen die Gerichte etwas teurer sind als unter der Woche. Und das bevorzugte Restaurant der <strong>Geissens<\/strong>, das \u201eLa Caravella\u201c, konnte uns bislang nicht so richtig \u00fcberzeugen. <\/p>\n<p class=\"\">Aber Ventimiglia hat eine <strong>Markthalle<\/strong>, und die hat es in sich. Frische, handgefertigte Pasta, Zitronen von der Amalfik\u00fcste, Tomaten aus Salerno oder San Marzano, Artischocken von den H\u00e4ngen des Vesuv oder auch Obst aus dem eigenen Garten der H\u00e4ndler. Es ist ein Paradies.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409734073_1755081839_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] \" alt=\"Ein H\u00e4ndler in der Markthalle von Ventimiglia (Archivbild).\" title=\"Ein H\u00e4ndler in der Markthalle von Ventimiglia (Archivbild).\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Ein H\u00e4ndler in der Markthalle von Ventimiglia (Archivbild).<br \/>\n      \u00a9 Shutterstock \/ Chrispictures | Chrispictures\n    <\/p>\n<p class=\"\">Auch Berlin hat inzwischen wieder sch\u00f6ne <strong>Markthallen<\/strong>, die wir Ihnen ja als Serie in lockerer Folge vorstellen. Franz Michael Rohm hat <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/gastronomie\/article409227991\/willkommen-im-bauch-von-kreuzberg.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/gastronomie\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1749880800\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nach der Marheineke-Markthalle<\/a> auch die zweite Kreuzberger Institution aufgesucht, die inzwischen weit \u00fcber Berlin hinaus bekannte <strong>Markthalle Neun<\/strong> an der Eisenbahnstra\u00dfe. Auch hier kann man hervorragende <strong>Lebensmittel <\/strong>kaufen, aber sich auch vor allem so richtig durchfuttern. Zahlreiche St\u00e4nde bieten Selbstgemachtes an, und donnerstags str\u00f6men vor allem die Touristen auf den Streetfood Market. Was Sie zwischen Kumpeln, Keulen, Mail\u00e4nder Broten und \u201ealter Milch\u201c noch alles entdecken k\u00f6nnen: <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/gastronomie\/article409697122\/die-schlemmerhalle-im-kreuzberger-suedosten.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/gastronomie\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1755324000\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hier macht Ihnen der Kollege Appetit auf mehr.<\/a> Das <strong>Titelbild <\/strong>dieses Newsletters zeigt \u00fcbrigens Michela Mastrella und Guillermo Beltrami von \u201eSironi\u201c mit herzhaften und s\u00fc\u00dfen Teigwaren.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409730156_1754994477_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] \" alt=\"Markthalle Neun\" title=\"John Jones von \" frisch=\"\" gefischt=\"\" verkauft=\"\" neben=\"\" hecht=\"\" noch=\"\" rund=\"\" zwei=\"\" dutzend=\"\" sorten=\"\" frischfisch.=\"\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      John Jones von &#8222;Frisch gefischt&#8220; verkauft neben Hecht noch rund zwei Dutzend Sorten Frischfisch.<br \/>\n      \u00a9 Franz Michael Rohm | Franz Michael Rohm\n    <\/p>\n<p>   Bayerische Handwerkskunst in Lichterfelde <\/p>\n<p class=\"\">Es gibt K\u00fcchen, die sind nichts f\u00fcr den <strong>Alltag<\/strong>. W\u00e4hrend Franz\u00f6sisch und Italienisch eigentlich immer gehen, muss ich auf Griechisch, Chinesisch oder <strong>Bayerisch <\/strong>richtig Lust haben. Vergangenen Sonntag war es wieder so weit. Mal rauskommen, mal was anderes essen. Die Wahl fiel auf bayerisch. Nur wohin? Wir wollten ein Lokal im Gr\u00fcnen, idealerweise mit <strong>Biergarten<\/strong>, nicht weit von uns entfernt, aber mit gro\u00dfem Abstand zur Massenabfertigung f\u00fcr Touristen, wie sie in vielen innerst\u00e4dtischen Lagen \u00fcblich ist und wo man zwischen Chinesen, Spaniern, Engl\u00e4ndern und Amerikanern sitzt. Besonders <strong>Chinesen <\/strong>lieben wohl die bayerisch-deftige Kost, so erz\u00e4hlte es mir mal eine Tourismus-Managerin. Alle paar Tage m\u00fcssten sie dann aber in eines der authentisch chinesischen Restaurants in Berlin, um Magen und Darm auszukurieren. <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409721820_1754919489_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] \" alt=\"Weihenstephaner Lichterfelde\" title=\"Blick in den Biergarten des \u201eWeihenstephaner Lichterfelde\u201c. Foto: Alexander Uhl\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Blick in den Biergarten des \u201eWeihenstephaner Lichterfelde\u201c. Foto: Alexander Uhl<br \/>\n      \u00a9 Berliner Morgenpost | Alexander Uhl\n    <\/p>\n<p class=\"\">Wir stie\u00dfen auf ein Lokal, in dem ich noch nie war, dessen Web-Auftritt aber vielversprechend wirkte: das einstige \u201eMaria &amp; Josef\u201c, heute <strong>\u201eWeihenstephaner Lichterfelde\u201c<\/strong>, direkt am S-Bahnhof Lichterfelde-West. Ein kuscheliger und \u00fcberaus gepflegter Biergarten unter Eichen und Linden mit nettem und aufmerksamem Service, heimelig wirkenden Gastr\u00e4umen, gepflegtem Bier. Die Karte ist dankenswerterweise \u00fcberschaubar, hier versucht niemand, alles anzubieten, was <strong>Markus S\u00f6der<\/strong> schmecken k\u00f6nnte, der ja gerne auf Instagram seine Mahlzeiten mit seinen 757.000 Followern teilt.<\/p>\n<p class=\"\">Ich wurde jedenfalls neugierig und versetzte mich in den Dienst, so w\u00fcrde man bei der Polizei sagen, vom privaten Gast zum Gastro-Journalisten. W\u00e4hrend meine Frau das <strong>Backhendl <\/strong>mit Kartoffel-Gurken-Salat f\u00fcr 17,50 Euro ausw\u00e4hlte, pickte ich aus Lust und professionellem Interesse ein Gericht heraus, das viele bajuwarische Massen-Gastronomien vor Herausforderungen stellt: \u201eHax\u2018n auf Sauerkraut mit Weihenstephaner Schwarzbierso\u00dfe und Kartoffelstampf\u201c f\u00fcr 20,90 Euro. Drei Dinge sind f\u00fcr mich bei einer Haxe essenziell: Die <strong>Kruste <\/strong>muss kross sein, nicht gummiartig, das <strong>Fleisch <\/strong>saftig und zart, nicht trocken und holzig oder strohig. Und die <strong>So\u00dfe <\/strong>darf nicht nach Pulver oder Bindemitteln schmecken. Ich war skeptisch, weil ich genau das schon viel zu oft bekommen hatte, selbst in Bayern, am Tegernsee.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409722211_1754907750_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] \" alt=\"Weihenstephaner Lichterfelde\" title=\"Die Hax'n mit Sauerkraut, Kartoffelstampf und Dunkelbierso\u00dfe. Foto: Alexander Uhl\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Die Hax&#8217;n mit Sauerkraut, Kartoffelstampf und Dunkelbierso\u00dfe. Foto: Alexander Uhl<br \/>\n      \u00a9 Berliner Morgenpost | Alexander Uhl\n    <\/p>\n<p class=\"\">Um es kurz zu machen: Was da serviert wurde, war beste <strong>Handwerkskunst<\/strong>. Kruste: super kross. Fleisch: herrlich saftig und zart. So\u00dfe: hervorragend und in genau der richtigen Menge. Kartoffelstampf: hausgemacht, mit feinem Butteraroma und kleinen St\u00fccken darin. Ich wei\u00df nicht, wann ich zuletzt der K\u00fcche ein Kompliment ausgesprochen habe, hier war es angebracht. <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/gastronomie\/article409721206\/echtes-handwerk-so-gut-ist-das-weihenstephaner-lichterfelde.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/gastronomie\/\" data-paid-status=\"default\" data-article-publish-date=\"1755324000\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">In meinem Erfahrungsbericht f\u00fcr die Rubrik \u201eUnter 25 Euro\u201c k\u00f6nnen Sie alles ausf\u00fchrlich nachlesen.<\/a> Ich hoffe, ich kann Ihnen damit Appetit auf einen Besuch im beschaulichen Lichterfelde-West machen, das \u201eWeihenstephaner Lichterfelde\u201c  hat es verdient, zurzeit gibt es auch eine Saisonkarte mit Pfifferlingen. Und ja, ich war anonym da und habe f\u00fcr das Essen bezahlt. \ud83d\ude0a<\/p>\n<p class=\"\">Als ich \u00fcbrigens einem Kollegen, der in Lichterfelde wohnt, davon erz\u00e4hlte, l\u00e4chelte er nur m\u00fcde. \u201eBester Biergarten Berlins\u201c, erwiderte er lapidar. Do hom ma\u2018s.<\/p>\n<p class=\"\">Also, besuchen Sie gerne den \u201ebesten Biergarten\u201c, ich hoffe, Sie werden auch angetan sein. Oder lassen Sie es sich in der Markthalle Neun gutgehen, in einigen Monaten verkauft dort auch Berlins Tr\u00fcffelk\u00f6nig Massimo Ferradino wieder seine K\u00f6stlichkeiten. Oder Sie lassen sich auf vegane Sternek\u00fcche ein oder auf einen Besuch im \u201eKnast\u201c. In jedem Fall w\u00fcnsche ich Ihnen eine genussvolle Woche und verbleibe wie immer <\/p>\n<p class=\"\">herzlich, Ihr<\/p>\n<p class=\"\">Alexander Uhl<\/p>\n<p class=\"\">Dieser Newsletter gef\u00e4llt Ihnen? <a href=\"mailto:?subject=Meine%20Empfehlung:%20Genie\u00dfen%20in%20Berlin&amp;body=Ich%20empfehle%20den%20w\u00f6chentlichen%20Newsletter%20\u201cGenie\u00dfen%20in%20Berlin\u201c%20der%20Berliner%20Morgenpost%20f\u00fcr%20die%20besten%20Gastronomietipps%20in%20Berlin.%20Jetzt%20ganz%20einfach%20kostenfrei%20anmelden%20unter%20https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter\/#CGB\">Empfehlen Sie ihn gern weiter. <\/a><\/p>\n<p>Wir haben noch mehr Newsletter f\u00fcr Sie<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Das Beste am Sonntag <\/strong>\u2013 Diese Woche: Die Recherche-H\u00f6hepunkte der FUNKE-Volont\u00e4re, ausgew\u00e4hlt von Textchefin Birgitta Stauber. Dabei geht es um blutige Tatorte, Cannabis und eine dramatische Missbrauchsgeschichte. <\/p>\n<p class=\"\"><a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/nldasbeste\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hier kostenfrei anmelden!<\/a><\/p>\n<p class=\"\"><strong>Morgenpost Sp\u00e4ti<\/strong> \u2013 Hier steckt alles drin: Montag bis Freitag um 18 Uhr das Wichtigste aus Berlin direkt ins Postfach \u2013 kompakt, nah dran &amp; pers\u00f6nlich. Wie im Sp\u00e4ti um die Ecke.<\/p>\n<p class=\"\">\ud83d\udd17<a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter\/#sp%C3%A4ti\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> Hier kostenfrei anmelden<\/a>!<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Hauptstadt Inside<\/strong> \u2013 J\u00f6rg Quoos, erfahrener Politikjournalist, gibt Ihnen dreimal die Woche Durchblick durch den politischen Dschungel Berlins.<\/p>\n<p class=\"\">\ud83d\udd17<a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter\/#ZRHauptstadt\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> Hier kostenfrei anmelden<\/a>!<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Berlin erleben <\/strong>\u2013 Felix M\u00fcller bringt Sie jeden Donnerstag in Wochenendstimmung: Die besten Ideen f\u00fcr Kultur, Unternehmungen und Ausfl\u00fcge in Berlin \u2013 direkt in Ihr Postfach.<\/p>\n<p class=\"\">\ud83d\udd17<a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter\/#Erleben\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> Hier kostenfrei anmelden<\/a>!<\/p>\n<p>    Auch interessant<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409679409_1754394825_v1_1_200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[1\/1] \" alt=\"Pfifferlinge in Berlin\" title=\"Setzten jetzt auf Pfifferlinge: Vater Christian Ebert mit Sohn Marc und Tochter Marie vom \u201eEbert\u201c.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>              Weitere Artikel zum Genie\u00dfen in Berlin<\/p>\n<p>\n              weitere Artikel anzeigen<\/p>\n<p>\n              weniger Artikel anzeigen<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/409680716_1754399530_v1_1_200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[1\/1] \" alt=\"Bundesb\u00fcdchen\" title=\"Ein Bayer, nicht in Bonn, sondern in Berlin: Johann Maier, K\u00fcchenchef im neuen \u201eBundesb\u00fcdchen\u201c.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eThe Knast\u201c bietet Fine Dining im S\u00fcdwesten. 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