{"id":348944,"date":"2025-08-16T09:29:14","date_gmt":"2025-08-16T09:29:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/348944\/"},"modified":"2025-08-16T09:29:14","modified_gmt":"2025-08-16T09:29:14","slug":"zeitforscher-aus-muenchen-ueber-den-sommerurlaub-langeweile-ist-das-tor-zur-musse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/348944\/","title":{"rendered":"Zeitforscher aus M\u00fcnchen \u00fcber den Sommerurlaub: &#8222;Langeweile ist das Tor zur Mu\u00dfe&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Zeit im Urlaub,- verfliegt bei Ihnen auch gef\u00fchlt jeder freie Tag in einer Sekunde? Und w\u00e4hrend der Arbeit geht sie nur schleppend vorbei. Warum ist das so? Und wie l\u00e4sst sich die Zeit in den Sommerferien bewusster nutzen? Der M\u00fcnchner Jonas Gei\u00dfler ist wie sein Vater Karlheinz A. Gei\u00dfler (\u2020) Zeitforscher. Die beiden haben B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht, etwa \u201eTime is honey\u201c und \u201eAlles eine Frage der Zeit\u201c (zusammen mit <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/person\/harald-lesch\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Harald Lesch<\/a>). Die AZ hat mit ihm gesprochen.<b><br \/><\/b><\/p>\n<p><strong>AZ: Herr Gei\u00dfler, die Urlaubszeit ist f\u00fcr viele die sch\u00f6nste Zeit des Jahres. Bei Ihnen auch?<\/strong><b><br \/><\/b><b>Jonas Gei\u00dfler:<\/b> Ja, die Urlaubszeit mag ich sehr gerne. Es gibt weniger zeitliche Verpflichtungen, etwa durch die Schule. Man ist selbstbestimmter im Umgang mit Zeit.<br \/><b><br \/>Viele fiebern das ganze Jahr \u00fcber darauf hin \u2013 dann aber scheint der Urlaub ganz schnell vorbeizugehen, schneller als die Zeit w\u00e4hrend der Arbeit. Warum kommt uns das so vor?<br \/><\/b>Grunds\u00e4tzlich ist es so: Je \u00f6fter wir auf die Uhr schauen, je mehr wir auf die Zeit achten, desto langsamer vergeht sie. Ich nehme als Beispiel das Wartezimmer beim Zahnarzt: Man schaut alle zwei Minuten auf die Uhr und die Zeit vergeht einfach nicht. Zudem gibt es ein zweites Wahrnehmungsph\u00e4nomen: Wenn nichts Merk-W\u00fcrdiges, nichts Wesentliches passiert, vergeht die Zeit im Erleben zwar langsam, in der R\u00fcckschau schrumpft sie dagegen. Die zwei Stunden im Wartezimmer werden uns also r\u00fcckblickend k\u00fcrzer erscheinen. Im Urlaub ist es umgekehrt: Da passiert meist Neues, Merk-W\u00fcrdiges. Im Erleben f\u00fchlt es sich dadurch kurz an, in der R\u00fcckschau wird sich die Wahrnehmung aber verl\u00e4ngern.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1434167_artikelbild-50proz_1C1Jpm_E5oTKM.jpg\" alt=\"Jonas Gei\u00dfler.\" title=\"Jonas Gei\u00dfler.\" width=\"406\" height=\"271\"\/><\/p>\n<p>      Jonas Gei\u00dfler.<br \/>\n      \u00a9 Nils Schwarz<\/p>\n<p>    Jonas Gei\u00dfler.<\/p>\n<p>von Nils Schwarz <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><b>Wie ist die unterschiedliche Wahrnehmung zu erkl\u00e4ren?<br \/><\/b> Unser Gehirn gleicht immer ab: Kenne ich etwas schon? Wenn ja, macht es einen Haken dahinter &#8211; nichts Neues. Wenn ich im Urlaub jeden Tag nur am selben Strand liege, zur gleichen Zeit Essen gehe und das in einem Urlaubsort, den ich ohnehin schon kenne, dann passiert gef\u00fchlt nichts Neues, die Zeit wird in der R\u00fcckschau als kurz abgespeichert. Das ist auch der Grund, warum in einem zweiw\u00f6chigen Urlaub an einem Ort die zweite Woche schneller vergeht. Man kennt schon vieles und es geschieht weniger Neues.<\/p>\n<p>&#8222;Bewusstheit bedeutet, nicht im Autopilot unterwegs zu sein&#8220;<\/p>\n<p><b>Wie schafft man es, die freie Zeit im Urlaub bewusst wahrzunehmen?<br \/><\/b>Bewusstheit bedeutet, nicht im Autopilot unterwegs zu sein, sondern bewusst wahrzunehmen, was gerade in diesem Moment pr\u00e4sent ist. Im Urlaub kann ich mir hierf\u00fcr sch\u00f6ne Anl\u00e4sse schaffen: im Wald, in den Bergen oder am Strand spazieren, sich umschauen und die Umgebung mit m\u00f6glichst allen Sinnen wahrnehmen. Wenn man allerdings einen Strandspaziergang macht und schon wieder \u00fcber die n\u00e4chste Zwei-Jahres-Strategie nachgr\u00fcbelt, verliert man das Jetzt aus den Augen.<\/p>\n<p><strong>Es ist gar nicht immer so einfach, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren, oder?<\/strong><br \/>Kinder k\u00f6nnen das wahnsinnig gut. Wenn sie zum Beispiel in ein Spiel versinken, gibt es f\u00fcr sie nur das Jetzt. Erwachsene werden oft von den zeitlichen Verpflichtungen herausgerissen. Viele Menschen haben solche Jetzt-Momente etwa beim Sport, bei Yoga, beim Musizieren und Tanzen &#8211; also bei rhythmischen T\u00e4tigkeiten. Genauso kann es auch beim Lesen und Schreiben, beim Programmieren \u201eFlow-Momente\u201c geben.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1303734_strandspaziergang_artikelbild-75proz_1ACZQZ_pusy3L.jpg\" alt=\"Eine Frau spaziert im Sonnenaufgang am Strand im schleswig-holsteinischen Niendorf entlang.\" title=\"Eine Frau spaziert im Sonnenaufgang am Strand im schleswig-holsteinischen Niendorf entlang.\" width=\"609\" height=\"457\"\/><\/p>\n<p>      Eine Frau spaziert im Sonnenaufgang am Strand im schleswig-holsteinischen Niendorf entlang.<br \/>\n      \u00a9 Thomas M\u00fcller\/dpa<\/p>\n<p>    Eine Frau spaziert im Sonnenaufgang am Strand im schleswig-holsteinischen Niendorf entlang.<\/p>\n<p>von Thomas M\u00fcller\/dpa <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p><strong>Handy einen Tag aus: &#8222;Das klingt heutzutage fast experimentell&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sollte man sich f\u00fcr den Urlaub solche Aktivit\u00e4ten vornehmen?<\/strong><br \/>Man sollte nicht wieder den Kalender vollknallen mit Action hier, Action dort. Es kann auch mal das D\u00f6sen in der H\u00e4ngematte sein oder der Strandspaziergang. Um einen solchen Zustand zu erreichen, sollte man sich eher fragen: Was kann ich alles sein lassen? Wir haben grunds\u00e4tzlich eher das Problem, dass unsere Aufmerksamkeit immer in einem \u00dcberforderungsmodus ist. Wie w\u00e4re es, im Urlaub das Smartphone in den Flugmodus zu stellen und einen Tag ohne zu verbringen? Das klingt heutzutage fast experimentell. Was sich dann aber einstellt, ist ein Gef\u00fchl, das viele schon gar nicht mehr kennen: die \u201elange Weile\u201c. Sie hat gro\u00dfe Qualit\u00e4ten.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1517140_vorsaetze_artikelbild-75proz_1Drx-m_LRVJQ4.jpg\" alt=\"Laut einer repr\u00e4sentativen Umfrage nehmen sich immer mehr Menschen vor, weniger Zeit am Handy zu verbringen. (Symbolbild)\" title=\"Laut einer repr\u00e4sentativen Umfrage nehmen sich immer mehr Menschen vor, weniger Zeit am Handy zu verbringen. (Symbolbild)\" width=\"609\" height=\"405\"\/><\/p>\n<p>      Laut einer repr\u00e4sentativen Umfrage nehmen sich immer mehr Menschen vor, weniger Zeit am Handy zu verbringen. (Symbolbild)<br \/>\n      \u00a9 Helena Dolderer\/dpa\/dpa-tmn<\/p>\n<p>    Laut einer repr\u00e4sentativen Umfrage nehmen sich immer mehr Menschen vor, weniger Zeit am Handy zu verbringen. (Symbolbild)<\/p>\n<p>von Helena Dolderer\/dpa\/dpa-tmn <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><b>Warum?<br \/><\/b> Wenn die Anzahl der \u00e4u\u00dferen Reize sinkt, passiert das, was Hirnforscher \u201eDefault-Mode-Network\u201c nennen. Das ist ein Netzwerk im Gehirn, das Ideen generiert und Gedanken hervorbringt, die man sonst nicht hat. Langeweile ist also h\u00e4ufig das Tor zur Mu\u00dfe.<\/p>\n<p><strong>Langeweile hat zu Unrecht einen schlechten Ruf?<\/strong><br \/>Wir leiden heute eher am Gegenteil von Langeweile: zu viele M\u00f6glichkeiten, zu viele Reize, zu viele Signale. Ich meine mit Langeweile eine reizarme und unverzweckte Zeit, in der ich mir selbst genug bin.<\/p>\n<p>&#8222;Sich treiben lassen, im Flow durch die Zeit surfen&#8220;<\/p>\n<p><b>Zusammengefasst: Ein guter Sommerurlaub hat eine Balance aus Langeweile und zugleich neuen Erlebnissen, damit sich die Ferien in der Erinnerung l\u00e4nger anf\u00fchlen.<br \/><\/b>Genau. Am Ende steht eine banale Frage: Habe ich das Gef\u00fchl, dass ich eine gute Zeit hatte? Die Zeitqualit\u00e4t erreicht man in der Regel durch weniger Quantit\u00e4t. Schon die alten Griechen hatten \u00fcbrigens zwei G\u00f6tter f\u00fcr die Zeit. Chronos, der Gott f\u00fcr die lineare Zeit, die Chronologie. Das w\u00e4ren heute Termine, Fristen, Deadlines. Daneben gab es Kairos, der Gott des richtigen Augenblicks. Er hat Fl\u00fcgel an den F\u00fc\u00dfen, vorne einen Haarschopf und hinten eine Glatze. Denn wenn der richtige Augenblick vorbeigeflattert ist, kann man die Gelegenheit nicht mehr beim Schopfe packen. Im Urlaub w\u00fcrde ich dazu raten &#8211; wenn wir sonst im Alltag sehr durchgetaktet sind &#8211; eher Kairos Raum zu geben. Also sich treiben zu lassen, im Flow durch die Zeit zu surfen, ohne in die Optimierungsfalle zu treten.<\/p>\n<p><b>Manche legen sich Termine in den Urlaub, weil sie w\u00e4hrend der Arbeit daf\u00fcr keine Zeit haben. Zum Beispiel f\u00fcr den Zahnarzt. Schlecht f\u00fcr die Erholung?<br \/><\/b>Das hat nicht die Qualit\u00e4t einer Urlaubszeit. Ich w\u00fcrde solche Termine wenn, dann eher an den Anfang des Urlaubs legen &#8211; damit einem der Termin nicht die ganze Zeit \u00fcber im Nacken sitzt.<\/p>\n<p>&#8222;Ein Drei-Wochen-Urlaub kann auch in Stress ausarten&#8220;<\/p>\n<p><b>Wie lange braucht man Urlaub, um sich wirklich zu erholen?<br \/><\/b>Das h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab und l\u00e4sst sich schwer pauschal sagen. Manchmal ist ein Kurzurlaub schon erholsam, dagegen kann ein Drei-Wochen-Urlaub auch in Stress ausarten. Ich w\u00fcrde eher auf die \u00dcberg\u00e4nge achten &#8211; in den Urlaub hinein und hinaus.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1590112_sitzen-im-buero_artikelbild_1EAaa8_NAtbns.jpg\" alt=\"Deutsche verbringen im Schnitt 10 Stunden am Tag mit Sitzen (Archivbild).\" title=\"Deutsche verbringen im Schnitt 10 Stunden am Tag mit Sitzen (Archivbild).\" width=\"812\" height=\"459\"\/><\/p>\n<p>      Deutsche verbringen im Schnitt 10 Stunden am Tag mit Sitzen (Archivbild).<br \/>\n      \u00a9 Julian Stratenschulte\/dpa<\/p>\n<p>    Deutsche verbringen im Schnitt 10 Stunden am Tag mit Sitzen (Archivbild).<\/p>\n<p>von Julian Stratenschulte\/dpa <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><b>Inwiefern?<br \/><\/b>Ich rate zu \u00dcbergangszeiten. Nicht noch vor dem Urlaub alles reinpressen, den Griffel fallen lassen und dann sofort ins Auto oder den Flieger steigen, um f\u00fcnf Stunden sp\u00e4ter am Gardasee zu sein. Besser: einen \u00dcbergang einplanen und akzeptieren, dass nicht alles vor dem Urlaub erledigt werden kann. Danach kann wiederum sofort die Welle mit Tausend To-Dos \u00fcber einen schwappen. Ich kenne Leute, die deswegen ihre Abwesenheitsnotiz einen Tag l\u00e4nger aktiv lassen, um wieder anzukommen, die F\u00e4den wieder in die Hand zu nehmen und nicht sofort in einen Strudel des Reagierens gesaugt zu werden. Wenn wir wie eine Flipper-Kugel von den Ereignissen durch den Tag geschubst werden, ist es ein stressbehaftetes Gef\u00fchl.<\/p>\n<p>Kleiner Trick gegen Zeitr\u00e4uber Smartphone<\/p>\n<p><b>Was sind aus Ihrer Sicht Zeitr\u00e4uber, die man vermeiden sollte?<br \/><\/b>Wenn man auf der Suche nach der verlorenen Zeit ist, sollte man sich als Erstes den Medienkonsum anschauen. Rein statistisch geht dadurch die meiste Zeit drauf. Man hat dabei aber nicht das Gef\u00fchl, etwas Wesentliches geschafft zu haben. Was hilft, alte Gewohnheiten, in dem Fall die Handy-Zeit, unattraktiver zu machen: Ich habe bei meinem Smartphone eingestellt, dass sich der Bildschirm ab 20 Uhr auf schwarz-wei\u00df umstellt, erst morgens ab 10 Uhr wieder auf Farbe. Das Ger\u00e4t wird dadurch deutlich unattraktiver.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zeit im Urlaub,- verfliegt bei Ihnen auch gef\u00fchlt jeder freie Tag in einer Sekunde? 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