{"id":349386,"date":"2025-08-16T13:36:12","date_gmt":"2025-08-16T13:36:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/349386\/"},"modified":"2025-08-16T13:36:12","modified_gmt":"2025-08-16T13:36:12","slug":"forderung-nach-friedensabkommen-kiew-besteht-auf-waffenruhe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/349386\/","title":{"rendered":"Forderung nach Friedensabkommen ++ Kiew besteht auf Waffenruhe"},"content":{"rendered":"<p>NATO-Expertin Stefanie Babst hat nach dem Gipfel von US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin Europa aufgefordert, den Blickwinkel auf die USA und Russland sofort zu \u00e4ndern. Das Treffen in Alaska sei eine \u201eorchestrierte Komplizenschaft\u201c gewesen, und kein normales Treffen von Staatsoberh\u00e4uptern. \u201eDas sind zwei Kartellbosse, zwei Clan-Chiefs, zwei Menschen, die sich als Alpha-M\u00e4nnchen betrachten, und die zusammengekommen sind, um zu sondieren, wo sie in ihren Interessen konvergieren\u201c, meinte Babst im Fernsehsender phoenix. Europa m\u00fcsse auf Trump und Putin k\u00fcnftig anders schauen, denn beide h\u00e4tten eigene politische und wirtschaftliche Interessen, wobei f\u00fcr Trump die Ukraine nur am Rande eine Rolle spiele. Bereits vor Monaten habe der US-Pr\u00e4sident die Weichen f\u00fcr das Szenario gestellt, dass die Welt\u00f6ffentlichkeit gestern in Alaska habe sehen k\u00f6nnen. \u201eDas bedeutet mit Blick auf die Ukraine, dass Pr\u00e4sident Trump Putin bereits vor sechs Monaten eine Carte blanche gegeben hat\u201c, war Babst \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Trump und Putin gehe es um wirtschaftliche Interessen, die Ausbeutung von Rohstoffen und die Frage der Sanktionen. \u201eDie Kulisse, die darum gebaut wird, ist die Frage der Ukraine, auf die wir uns st\u00fcrzen, aber das eigentliche Ziel ist ein sehr anderes, was zwischen diesen beiden Kartellbossen vonstattengeht\u201c, war die fr\u00fchere NATO-Mitarbeiterin sicher. Trump denke in wirtschaftlichen, teils sogar privatwirtschaftlichen Kategorien und wolle Deals \u00fcber die B\u00fchne bringen. \u201eDazu geh\u00f6ren wir in Europa nicht. Er hat gar kein Faible f\u00fcr die Ukraine und ist gegen\u00fcber ihr komplett agnostisch\u201c, so Babst. Seine Vorstellungen fu\u00dften auf einem geo-\u00f6konomischen Hintergrund und sei eine \u201eKartellboss-Strategie\u201c.<\/p>\n<p>Europa m\u00fcsse sich k\u00fcnftig sicherheitspolitisch auf sich selbst besinnen. \u201eWir tun uns schwer, das alles zu verstehen, weil wir immer noch in diesen alten Strategien des transatlantischen Verh\u00e4ltnisses festhalten, die in meinen Augen schon lange nicht mehr existieren\u201c, glaubte die NATO-Expertin. Jetzt gehe es jedoch darum, sich f\u00fcr die Zukunft aufzustellen, in der es aus ihrer Sicht nur zwei Optionen gebe: sich an einen US-Pr\u00e4sidenten zu klammern, \u201eder bereits vor einiger Zeit f\u00fcr sich selbst beschlossen hat, die Ukraine quasi russischem Einfluss zu \u00fcberlassen, oder wir sind entschlossen, das zu tun, was wir in dreieinhalb Jahren nicht getan haben, n\u00e4mlich ernsthaft zu beginnen, der Ukraine zu helfen, gegen Russland anzutreten\u201c.<\/p>\n<p>Kritik \u00e4u\u00dferte Babst auch an den \u00c4u\u00dferungen von NATO-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte. Der sei seit geraumer Zeit dabei, die Positionen Trumps zu \u00fcbernehmen und zu kommunizieren. \u201eEr verletzt dabei ganz gravierend die zentrale Aufgabe, die ein NATO-Generalsekret\u00e4r haben sollte, n\u00e4mlich nicht nur f\u00fcr eine Nation zu reden, sondern f\u00fcr 32. Das tut er eindeutig nicht.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"NATO-Expertin Stefanie Babst hat nach dem Gipfel von US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin Europa&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":349387,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,30,1940,1938],"class_list":{"0":"post-349386","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-nachrichten-aus-berlin","15":"tag-news-aus-berlin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115038714928657836","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/349386","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=349386"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/349386\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/349387"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=349386"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=349386"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=349386"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}