{"id":350029,"date":"2025-08-16T19:45:08","date_gmt":"2025-08-16T19:45:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/350029\/"},"modified":"2025-08-16T19:45:08","modified_gmt":"2025-08-16T19:45:08","slug":"die-stadtzeitung-tierschutzzentrum-urteil-im-landgerichts-prozess-vertagt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/350029\/","title":{"rendered":"Die Stadtzeitung &#8211; Tierschutzzentrum: Urteil im Landgerichts-Proze\u00df vertagt"},"content":{"rendered":"<p>Das Ringen um das so dringend ben\u00f6tigte Tierschutzzentrum geht weiter! Denn jetzt gab es zwar eine Verhandlung vor dem Wuppertaler Landgericht, aber noch kein Urteil! Und solange kann die Einrichtung auf dem Gel\u00e4nde der Bergischen Diakonie Aprath noch fertig gestellt und in Betrieb genommen werden.<\/p>\n<p>            <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-56021\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Biggi_Lechtermann_02-3.jpeg\" alt=\"\" width=\"2555\" height=\"1529\"\/>Biggi Lechtermann, TV-Moderatorin und Tierfreundin mit Herz, ist Schirmherrin des geplanten\u00a0 Tierschutzzentrums Wuppertal \u2013 \u00a9 privat<\/p>\n<p>Tiere k\u00f6nnen nicht sprechen, ihre Interessen nicht vertreten. Umso wichtiger ist es, dass es Menschen gibt, die ihnen eine Stimme geben und sich f\u00fcr notleidende Hunde, Katzen und andere Haustiere einsetzen, die kein liebevolles, festes Zuhause und keinen regelm\u00e4\u00dfig gef\u00fcllten Fressnapf haben und auch keine liebevollen Streicheleinheiten. Wuppertal ist eine der ganz wenigen Gro\u00dfst\u00e4dte in Deutschland, in der es kein Tierheim gibt.<\/p>\n<p>Und das bleibt auch so, wenn Bj\u00f6rn Ne\u00dfler vor Gericht Recht bekommt, Vorstand der Bergischen Diakonie Aprath. Sein Vorg\u00e4nger, der beliebte Pfarrer J\u00f6rg Hohlweger, stand Franz von Assisi, dem Schutzpatron der Tiere, offensichtlich sehr viel n\u00e4her als sein Nachfolger.<\/p>\n<p>Er hatte n\u00e4mlich mit Anke S\u00fcper, Vorsitzende des Vereins \u201ePechpfoten e.V.\u201c, und\u00a0Pfarrer Hohlweger, damaliger Leiter der Bergischen Diakonie Aprath, einen Vertrag geschlossen und diesen notariell absichern lassen. Das Ziel: In einem leer stehenden Geb\u00e4ude auf dem Gel\u00e4nde der Bergischen Diakonie Aprath sollte das neue Tierschutzzentrum Wuppertal, eine neue Heimat f\u00fcr notleidende, ausgesetzte und herrenlose Tiere entstehen.<\/p>\n<p>Wertvoller p\u00e4dagogischer Nebeneffekt<\/p>\n<p>Und das mit dem hehren, p\u00e4dagogischen Nebeneffekt, dass in der Einrichtung nicht nur notleidenden Tieren geholfen, sondern auch die soziale Inklusion von behinderten Bewohnern der Diakonie ma\u00dfgeblich unterst\u00fctzt werden sollte.<\/p>\n<p>Doch das Unheil f\u00fcr Anke S\u00fcper und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter nahte, als Pfarrer J\u00f6rg Hohlweger sein Amt als hochverdienter Leiter der Diakonie aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden an seinen Nachfolger Bj\u00f6rn Ne\u00dfler abgab. Eine der \u00a0ersten Amtshandlungen von Bj\u00f6rn Ne\u00dfler: Er k\u00fcndigte alle notariell beglaubigten Vertr\u00e4ge mit dem Verein \u201ePechpfoten e.V.\u201c<\/p>\n<p>Nach \u00fcber 6.500 ehrenamtlichen Arbeitsstunden am geplanten neuen Tierschutzzentrum war notgedrungen erst einmal Feierabend. Rechtsstreit statt liebevoller Betreuung von notleidenden, zum Teil kranker, traumatisierter Tiere.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-67407 size-full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/cropped-Anke-Sueper-OMK-2-scaled-1.jpg\" alt=\"\" width=\"2559\" height=\"1345\"\/>Anke S\u00fcper. Voristzende der Tierschutzvereins \u201ePechpfoten e.V.\u201c \u2013 \u00a9 OMK<\/p>\n<p>Die renommierte Wuppertaler K\u00fcnstlerin Ellen Neugebauer startete eine vielbeachtete Privat-Petition. Am Donnerstag (14.08.) dann der Prozess am Wuppertaler \u00a0Landgericht. Richterin Ute Laukamp regte in der Verhandlung salomonisch an, dass beide Seiten noch einmal sehr ernsthaft \u00fcber eine weitere Mediation nachzudenken sollten, um zu einer g\u00fctlichen Einigung zu kommen.<\/p>\n<p>\u201eWas mir auf der Seele brennt, ist, Euch allen Danke zu sagen f\u00fcr die Unterst\u00fctzung vor Ort, f\u00fcr die guten W\u00fcnsche und Gedanken, f\u00fcr die R\u00fcckendeckung und dass ihr an uns glaubt!\u201c, erkl\u00e4rte die engagierte Tiersch\u00fctzerin nach der Gerichtsverhandlung.<\/p>\n<p>Da die \u201ePechpfoten\u201c und ihre Unterst\u00fctzer an der Fortf\u00fchrung ihres Projektes interessiert sind, haben Anke S\u00fcper und ihr Anwalt dem Mediations-Vorschlag der Richterin zugestimmt. Allerdings mit der festen Zusage, dass, wenn es zu keiner zeitnahen Einigung komme, am 02. Oktober der Urteilsspruch \u00fcber die heutige Verhandlung verk\u00fcndet wird.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzung aus der Politik<\/p>\n<p>Gleichzeitig betonte die Juristin allerdings, dass dies keinen Sinn habe, wenn eine der beiden Seiten auf ihrer Position beharre. Und das steht bei der neuen Leitung der Bergischen Diakonie Aprath zu bef\u00fcrchten \u2013 erst recht, wenn man die Stellungnahme der Bergischen Diakonie Aprath liest, die nach der Gerichtsverhandlung ver\u00f6ffentlicht wurde. Offensichtlich setzt man dort auf den l\u00e4ngeren Atem. Auf der einen Seite eine kirchlichen Einrichtung, die \u00fcber die Zufl\u00fcsse aus der Kirchensteuer zum gro\u00dfen Teil abgesichert ist, auf der anderen Seite ein gemeinn\u00fctziger Verein, der sich aus Spendengeldern finanziert.<\/p>\n<p>Politiker wie Hendrik Dahlmann (Freier W\u00e4hler), MdB Helge Lindh (SPD) oder Dagmar Lisker-Frinker und Cornelia Kriege (Die Gr\u00fcnen) st\u00e4rken Anke S\u00fcper und ihren \u201ePechpfoten\u201c und somit dem Projekt Tierschutzzentrum den R\u00fccken. Andere Parteien und ihre Vertreter schweigen bislang \u00a0wie die Karpfen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-80939 size-full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/2023-01-27-portrait-im-reichstagsgeb-ude-photo-of-helge-lindh-by-fionn-grosse-12h-44min-52s-109947-1.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\"\/>Der Bundestagsabgeornete Helge Lindh setzt sich f\u00fcr das Tierschutzzentrum in Wuppertal ein \u2013 \u00a9 Deutscher Bundestag<\/p>\n<p>Damit Sie sich, liebe Leserinnen und Leser, ein umfassendes Bild machen k\u00f6nnen, hier die jeweiligen Statements ungefiltert und im vollen Wortlaut:<\/p>\n<p>Die Erkl\u00e4rung von Bj\u00f6rn Ne\u00dfler zum Gerichtstermin zur Beendigung der Kooperation mit Pechpfoten e. V. (14. August 2025): \u201eDie Idee, unseren psychisch teils schwerstkranken Menschen ein kontinuierliches F\u00f6rderangebot in Form eines Tierschutzzentrums anzubieten, schien uns allen zun\u00e4chst sehr \u00fcberzeugend.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen allerdings heute klar sagen: So gut die Idee war, so wenig lie\u00dfen sich die Interessen eines Tierschutzvereins und die Aufgaben einer Diakonie hier vor Ort belastbar in Einklang bringen. Es hat sich im Laufe vieler gemeinsamer Gespr\u00e4che zur Kooperation gezeigt: Wir k\u00f6nnen mit dem Tierschutzzentrum nicht verl\u00e4sslich den gesch\u00fctzten Raum sicherstellen, den unsere zum Teil schwer psychisch erkrankten Klientinnen und Klienten rund um die Uhr brauchen.<\/p>\n<p>Inklusive Teilhabe mit professioneller Begleitung im Alltag<\/p>\n<p>Wir wollen inklusive Teilhabe mit professioneller Begleitung im Alltag erm\u00f6glichen. Daf\u00fcr braucht es feste Rhythmen und klare Strukturen. Nachdem das nicht zu realisieren ist, ergibt die Zusammenarbeit f\u00fcr Bergische Diakonie keinen Sinn mehr. Wir haben daher den Kooperationsvertrag gek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Die Pechpfoten leisten aus Sicht des Tierschutzes Beeindruckendes \u2013 doch die Bergische Diakonie hat eine andere Aufgabe. Unser Auftrag ist es, hilfsbed\u00fcrftige Menschen zu sch\u00fctzen und zu unterst\u00fctzen. Darin d\u00fcrfen wir keine Abstriche machen. Auch nicht f\u00fcr andere, sehr lobenswerte Ziele, wie den Tierschutz.<\/p>\n<p>Mit dieser Haltung gehen wir nun in die vom Gericht vorgeschlagene Mediation und hoffen, gemeinsam mit den Pechpfoten eine L\u00f6sung zu finden, die den Zwecken der Bergischen Diakonie dient \u2013 zum einen im Sinne der uns anvertrauten Menschen, zum anderen weil auf dem dortigen Sonderbaugebiet nur solche Einrichtungen entstehen d\u00fcrfen.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-85151 size-full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Dagmar-Liste-Frinker-Andreas-Fischer-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"338\"\/>Dagmar Liste-Frinker, Gr\u00fcne-Stadtverordnete, \u00a0B\u00fcrgermeisterin und Kandidatin f\u00fcr das Amt des Oberb\u00fcrgermeisters \u2013 \u00a9 Die Gr\u00fcnen Wuppertal \/ Amdreas Fischer<\/p>\n<p>Der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh (SPD), der eigens f\u00fcr die Gerichtsverhandlung in seiner Heimatstadt aus der Bundeshauptstadt Berlin anreiste, erkl\u00e4rte: \u201eTierschutz hat recht! Und das ist auch gut so! Die jahrelange Arbeit f\u00fcr einen angemessenen Ort f\u00fcr den Tierschutz und die Tierw\u00fcrde f\u00fcr Wuppertal ist gesellschaftlich notwendig und rechtlich begr\u00fcndet. Die Vorsitzende Richterin machte unmissverst\u00e4ndlich klar, dass in der Auseinandersetzung zwischen dem Verein Pechpfoten und der Diakonie Aprath das Recht auf der Seite des Tierschutzvereins liegt.<\/p>\n<p>Als Prozessbeobachter sah ich, wie sich gestern zwei engagierte Akteurinnen und Akteure in einem Rechtsstreit gegen\u00fcberstanden, die beide einen wichtigen Beitrag f\u00fcr unsere Gesellschaft leisten. Der Verein Pechpfoten mit seinem Einsatz f\u00fcr Tiere und die Diakonie Aprath als sozialer Tr\u00e4ger sollten nicht vor Gericht gegen\u00fcberstehen, sondern gemeinsam an der Umsetzung von Tierschutz und Menschenw\u00fcrde arbeiten.<\/p>\n<p>Weitsichtige Richterin hofft auf Kompromissbereitschaft<\/p>\n<p>Richterin Ute Laukamp hat bisher noch kein Urteil gesprochen, sondern beide Seiten aufgefordert, sich au\u00dfergerichtlich im Rahmen einer Mediation sich zu einigen. Sollte das nicht gelingen, wird in rund sechs Wochen zugunsten der Pechpfoten entschieden werden. Ich hoffe sehr, dass es gelingt, den begonnenen Dialog zwischen Diakonie und den Pechpfoten fortzusetzen und zu einer gerechten, pragmatischen und Menschen \u2013 wie tierfreundlichen L\u00f6sung zu kommen.<\/p>\n<p>Beide Seiten stehen f\u00fcr wichtige Werte unserer Stadt: Tierschutz, Inklusion und soziales Engagement. Das Projekt bietet Chancen f\u00fcr eine Win-Win-Situation, ein jahrelanger Rechtsstreit w\u00fcrde nur Verlierer hervorbringen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-42725\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG-20211026-WA0012-2.jpg\" alt=\"\" width=\"522\" height=\"462\"\/>Die K\u00fcnstlerin Elle Neugebauer mit einem von ihr gemalten Pina-Bausch-Portrait \u2013 \u00a9 privat<\/p>\n<p>Die Richterin erinnerte in der Verhandlung daran, dass der Konflikt urspr\u00fcnglich aus einer gemeinsamen Vision heraus entstanden ist: Der Aufbau eines Tierschutzzentrums als Inklusionsprojekt, bei dem Klientinnen und Klienten der Diakonie Aprath aktiv eingebunden werden: zum Beispiel bei der Pflege der Tiere oder durch die Mitarbeit in einem geplanten Caf\u00e9. Der Verein Pechpfoten, der seit 2016 Tiere an neue Besitzer vermittelt, \u00fcbernahm daf\u00fcr das 1,8 Hektar gro\u00dfe Gel\u00e4nde per Erbpachtvertrag und unterzeichnete einen Kooperationsvertrag mit der Diakonie Aprath.<\/p>\n<p>Dabei hatte diese unter der vorherigen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung das Grundst\u00fcck selbst aktiv angeboten. Diese Kooperation geriet jedoch ins Stocken, als sich Ende 2023 abzeichnete, dass die Erwartungen in Bezug auf den Umfang der angedachten inklusiven Leistungen trotz des gemeinsamen Vertrages auseinanderdriften. Im Juni 2024 k\u00fcndigte die Diakonie Aprath den Vertrag au\u00dferordentlich und unterzeichnete auch nicht die Baulast \u2013 woraufhin der Verein den Rechtsweg beschritt.<\/p>\n<p>Tierschutz mit Inklusion geh\u00f6ren zusammen<\/p>\n<p>Die urspr\u00fcngliche Idee, Tierschutz mit Inklusion zu verbinden, ist nicht nur richtig, sie ist beispielhaft. Deshalb w\u00e4re es ein wichtiges Signal f\u00fcr Wuppertal, wenn im weiteren Verfahren nicht Konfrontation, sondern Kompromiss und Miteinander den Weg bestimmen. Aufgrund der rechtlichen Lage sieht es so aus, dass wir am Ende zwei Nachbarn h\u00e4tten, die sich im Dauerkonflikt einander gegen\u00fcberstehen. Die sinnvolle Alternative ist, dann doch lieber gute Nachbarn zu sein und mit viel Pragmatismus letztlich mehr Tierschutz und mehr gesellschaftliche Inklusion konkret m\u00f6glich zu machen. Tierschutz und soziale Arbeit d\u00fcrfen nicht gegeneinander ausgespielt werden \u2013 sie geh\u00f6ren gemeinsam in den Mittelpunkt einer verantwortungsbewussten Gesellschaft.<\/p>\n<p>Ich werde das Thema und das Projekt weiterhin aufmerksam begleiten und bin \u00fcberzeugt: Eine gute L\u00f6sung f\u00fcr alle Beteiligten ist m\u00f6glich. In Zeiten, in denen sozialen Einrichtungen unter hohem Druck stehen, ist Kooperation das Gebot der Stunde. H\u00f6chstes Lob verdienen alle Ehrenamtlichen der Pechpfoten aussprechen, die mit ihrem gro\u00dfen Engagement und Arbeitsaufwand das historische Fachwerkhaus auf dem Gel\u00e4nde der Diakonie Aprath bereits zum Herzst\u00fcck des geplanten Zentrums umgebaut haben. Das Tierschutzzentrum ist auch Best Practice f\u00fcr b\u00fcrgerschaftliches Engagement.\u201c Soweit Helge Lindh.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-57009\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20221118_140717-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1804\"\/>Ein gro\u00dfes Team: Die Mitglieder von \u201ePechpfoten e.V\u201c und Proviel vor dem geplanten Tierschutzzentrum \u2013 \u00a9 Pechpfoten e.V.<\/p>\n<p>Dagmar Liste-Frinker, Gr\u00fcne-Stadtverordnete, \u00a0B\u00fcrgermeisterin und Kandidatin f\u00fcr das Amt des Oberb\u00fcrgermeisters gab dieses Statement ab: \u201eWir stehen im regelm\u00e4\u00dfigen Austausch mit dem Verein Pechpfoten und freuen uns sehr, dass beide Seiten gestern vor Gericht noch einmal den Willen zur gemeinsamen L\u00f6sung gezeigt haben. Richterin Ute Laukamp mahnte an, dass schlimmstenfalls beide Parteien Dauergast vor Gericht werden. Der Verein und die Diakonie Aprath haben den Vorschlag eines Mediationsverfahrens akzeptiert, das ist ein wichtiger Schritt. Das Tierschutzzentrum mit Konzept der Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen und der therapeutischen Arbeit mit Tieren unterst\u00fctzen wir sehr, deshalb haben wir uns fr\u00fchzeitig um einen Dialog zwischen Pechpfoten und Bergischer Diakonie bem\u00fcht.\u201c<\/p>\n<p>WDR berichtete \u00fcber den Rechtsstreit<\/p>\n<p>Ihre Partei-Kollegin\u00a0Cornelia Krieger, Stadtverordnete und Bezirksvertreterin in Uellendahl-Katernberg erg\u00e4nzt: \u201eGestern hat die Richterin sehr klar gemacht, dass ein Urteil wahrscheinlich zugunsten des Vereins Pechpfoten ausgehen wird. Sie hob hervor, dass der Kooperationsvertrag grunds\u00e4tzlich weiterbesteht; eine au\u00dfergerichtliche Einigung wurde dringend empfohlen. Nun gibt es zwei Wochen Bedenkzeit und Gespr\u00e4che. Das Urteil wird erst in sechs Wochen verk\u00fcndet, sofern keine Einigung erzielt wird. Wir dr\u00fccken die Daumen, dass das M\u00e4rchen eines Tierschutzzentrums in Wuppertal wahr wird.\u201c<\/p>\n<p>Das Daumendr\u00fccken geht weiter und das Hoffen und Bangen auch. Das Daumendr\u00fccken geht weiter \u2013 und das Hoffen und Bangen auch. Denn wie formuliert es der Volksmund so treffend: \u201eVor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand\u201c. Auch der WDR griff das Thema in der Sendung \u201eLokalzeit Bergisch Land\u201c auf. Auch wir bleiben an dem emotionalen Thema dran \u2013 fair, aber dennoch verbissen! <strong>\u00a0(pp)<\/strong><\/p>\n<p>Link zur Webseite der \u201ePechpfoten\u201c e.V.:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pechpfoten.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.pechpfoten.de<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Ringen um das so dringend ben\u00f6tigte Tierschutzzentrum geht weiter! Denn jetzt gab es zwar eine Verhandlung vor&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":350030,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[3364,29,30,1209,4418],"class_list":{"0":"post-350029","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-nordrhein-westfalen","12":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115040166920669762","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/350029","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=350029"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/350029\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/350030"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=350029"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=350029"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=350029"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}