{"id":350428,"date":"2025-08-17T00:04:15","date_gmt":"2025-08-17T00:04:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/350428\/"},"modified":"2025-08-17T00:04:15","modified_gmt":"2025-08-17T00:04:15","slug":"illegale-graffiti-sorgen-in-wiesbaden-fuer-hohe-kosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/350428\/","title":{"rendered":"Illegale Graffiti sorgen in Wiesbaden f\u00fcr hohe Kosten"},"content":{"rendered":"<p>Immer wieder tauchen in Wiesbaden illegale Graffiti auf \u2013 und verursachen Sch\u00e4den an Schulen, \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden und im Stadtbild. Wie aus einer aktuellen \u00dcbersicht der Stadt hervorgeht, unterscheidet sich das Problem je nach Bereich und Liegenschaft.<\/p>\n<p>Besonders betroffen sind demnach Schulen, Gr\u00fcnfl\u00e4chen und der \u00f6ffentliche Verkehrsraum. Das Schulamt habe keine genaue Fallzahl, betont aber, dass T\u00e4ter selten ermittelt werden. Kleinere Schmierereien beseitigen die Hausmeister mit Spezialmitteln, doch oft w\u00fcrden an frisch gereinigten Fl\u00e4chen schnell neue Graffiti auftauchen. Neuanstriche seien teuer und w\u00fcrden das Budget belasten, weshalb nur dann entfernt werde, wenn politische oder rechtsradikale Inhalte oder Pers\u00f6nlichkeitsverletzungen vorliegen. In einem Fall sei 2024 ein Schaden von 550 Euro entstanden, so die Verwaltung.<\/p>\n<p>Sch\u00e4den in mehreren st\u00e4dtischen Bereichen<\/p>\n<p>Das Gr\u00fcnfl\u00e4chenamt berichtet von rund f\u00fcnf gr\u00f6\u00dferen F\u00e4llen seit Anfang 2024 und sch\u00e4tzt die Beseitigungskosten auf etwa 20.000 Euro. Das Umweltamt gibt ein j\u00e4hrliches Budget von 2200 Euro f\u00fcr die Graffitientfernung an, das meist nicht vollst\u00e4ndig ausgesch\u00f6pft werde. Das Hauptamt meldet in den letzten zwei Jahren nur einen Fall am B\u00fcrgerhaus Erbenheim mit Kosten von 400 Euro. Beim Tiefbau- und Vermessungsamt wurden in anderthalb Jahren zehn F\u00e4lle bekannt, die Feuerwehr verzeichnete im April 2025 einen Vorfall an der Feuerwache 1 mit einem Schaden von rund 1000 Euro.<\/p>\n<p>Wird das Graffiti-Problem in Wiesbaden insgesamt schlimmer? W\u00e4hrend das Umweltamt einen R\u00fcckgang sieht, meldet das Gr\u00fcnfl\u00e4chenamt eine Zunahme. Besonders im \u00f6ffentlichen Raum, etwa an Br\u00fccken oder Haltestellen, w\u00fcrden mehr Schmierereien festgestellt. Die Stadtpolizei habe zwar mehrfach frische Graffiti und Spr\u00fchdosen gesichtet, aber keine Sprayer gefasst. Anzeigen w\u00fcrden aber grunds\u00e4tzlich erstattet, so die Verwaltung, au\u00dfer bei sehr kleinen Sch\u00e4den ohne Aussicht auf Erfolg.<\/p>\n<p>Kreative Ans\u00e4tze gegen illegale Graffiti<\/p>\n<p>Um das Problem einzud\u00e4mmen, setzt Wiesbaden auf mehrere Strategien. Professionell gestaltete Graffiti w\u00fcrden meist von anderen Sprayern respektiert, weshalb die Stadt Jugendprojekte wie legale Graffiti-Fl\u00e4chen vorantreibe. Auf dem Freizeitgel\u00e4nde am Schlachthof gibt es \u201eneue legale W\u00e4nde\u201c, zudem w\u00fcrden Workshops angeboten. Das bekannte Graffiti-Festival \u201eMeeting of Styles\u201c findet weiterhin statt. Mehr legale Fl\u00e4chen w\u00fcrden derzeit gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>Ein weiterer Ansatz sei das Citymanagement-Projekt, bei dem Stromk\u00e4sten im historischen F\u00fcnfeck mit Wiesbaden-Motiven beklebt werden. Diese kreativ gestalteten K\u00e4sten sollen das Stadtbild aufwerten und Graffiti verhindern, so die Stadt. Nach drei Monaten Laufzeit zieht die Stadt hier eine positive Bilanz: \u201eDie Stromk\u00e4sten sind bisher vollst\u00e4ndig sauber geblieben.\u201c M\u00f6glich ist das Projekt mithilfe eines Bundesf\u00f6rderprogramms f\u00fcr die Innenstadt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Immer wieder tauchen in Wiesbaden illegale Graffiti auf \u2013 und verursachen Sch\u00e4den an Schulen, \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden und im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":350429,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1847],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,2052,14,15,12,4544],"class_list":{"0":"post-350428","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wiesbaden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-hessen","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-wiesbaden"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115041184406609874","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/350428","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=350428"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/350428\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/350429"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=350428"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=350428"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=350428"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}