{"id":350678,"date":"2025-08-17T02:36:18","date_gmt":"2025-08-17T02:36:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/350678\/"},"modified":"2025-08-17T02:36:18","modified_gmt":"2025-08-17T02:36:18","slug":"microsoft-warnt-jetzt-vor-windows-10-supportende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/350678\/","title":{"rendered":"Microsoft warnt jetzt vor Windows 10-Supportende"},"content":{"rendered":"<p>\t<strong class=\"article-intro\">Das Microsoft das letzte Kapitel f\u00fcr Windows 10 einl\u00e4utet, ist seit Langem bekannt, doch nun beginnt die hei\u00dfe Phase. In genau zwei Monaten, am 14. Oktober 2025, endet der offizielle Support f\u00fcr die beliebte Version des Betriebssystems.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"teaser_img\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/72373.png\" alt=\"Windows 10, Microsoft Windows 10, EOL, End Of Life, End Of Support, EOS, Windows 10 EOS\" width=\"660\" height=\"371\" \/><\/p>\n<p>60-Tage-Erinnerung gestartet<br \/>\nMicrosoft erinnert jetzt erneut an das nahende Ende von Windows 10 und zwar direkt im <a class=\"newslink\" href=\"https:\/\/learn.microsoft.com\/en-us\/windows\/release-health\/windows-message-center#3632\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Windows Message Center<\/a> mit der &#8222;60-Tage-Erinnerung&#8220;. In zwei Monaten l\u00e4uft der Support endg\u00fcltig aus, was Millionen Nutzer betrifft, die das Betriebssystem noch immer im Alltag verwenden. <\/p>\n<p>Betroffen sind s\u00e4mtliche Ausgaben von Windows 10 in der Version 22H2 &#8211; egal ob Home, Pro, Enterprise, Education oder IoT Enterprise. Ab diesem Tag liefert Microsoft keine Sicherheitsupdates, Fehlerbehebungen oder technischen Hilfen mehr.\n<\/p>\n<p>\nMicrosoft schreibt nun: <\/p>\n<blockquote class=\"wfv4-citation\"><p>\n\t<b>60-Tage-Erinnerung:<\/b>Windows 11, Version 22H2 (Enterprise &amp; Education Editionen) erreicht am 14. Oktober das Ende der Wartung.<br \/>\nAm 14. Oktober 2025 erreicht Windows 11, Version 22H2 (Enterprise, Education und IoT Enterprise Editionen) das Ende der Wartung. Das monatliche Sicherheitsupdate vom Oktober 2025 wird das letzte f\u00fcr diese Version verf\u00fcgbare Update sein. Nach diesem Datum erhalten Ger\u00e4te, auf denen diese Version ausgef\u00fchrt wird, keine monatlichen Sicherheits- und Vorschauupdates mehr, die Schutz vor den neuesten Sicherheitsbedrohungen bieten. Wie immer empfehlen wir, dass Sie Ihre Ger\u00e4te auf die neueste Version von Windows 11 aktualisieren.<\/p>\n<p>\tWindows Message Center\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Wer weiterhin mit Windows 10 arbeiten m\u00f6chte, hat mehrere M\u00f6glichkeiten. Am einfachsten ist das Upgrade auf Windows 11 oder der Umstieg auf einen virtuellen Windows-11-Arbeitsplatz in der <a class=\"newslink\" href=\"https:\/\/winfuture.de\/special\/cloud\/\" title=\"Cloud Special\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Cloud<\/a> \u00fcber Windows 365. F\u00fcr alle, die den Wechsel hinausz\u00f6gern m\u00f6chten, bietet Microsoft das Programm &#8222;Extended Security Updates&#8220; (ESU) an.<br \/>\nUpdates gegen Bezahlung<br \/>\nDamit lassen sich f\u00fcr ein Jahr zus\u00e4tzliche Sicherheitsupdates buchen, aber nur gegen Geb\u00fchr: 61 US-Dollar pro Ger\u00e4t f\u00fcr Unternehmen, 30 Dollar f\u00fcr private Nutzer. Kostenfrei wird die Teilnahme f\u00fcr Anwender, die Microsofts <a class=\"newslink\" href=\"https:\/\/winfuture.de\/news,151793.html\" title=\"Windows 10: Endverbraucher erhalten Extended Security Updates gratis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Cloud-Backup nutzen oder ihre Microsoft-Rewards-Punkte einsetzen<\/a>.<\/p>\n<tr>\n  Vor- und Nachteile verschiedener Betriebssystem-Alternativen<br \/>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Option<\/b><\/td>\n<td><b>Vorteile<\/b><\/td>\n<td><b>Nachteile<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Windows 10<\/td>\n<td>Vertraute Umgebung, Unterst\u00fctzung bis 2025<\/td>\n<td>Kostenpflichtige Updates nach Supportende<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Linux (Ubuntu, Mint)<\/td>\n<td>Sicherheit, Datenschutz, kostenlos<\/td>\n<td>Eingew\u00f6hnung n\u00f6tig, eingeschr\u00e4nkte Softwarekompatibilit\u00e4t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Zorin OS<\/td>\n<td>\u00c4hnlich wie Windows, einfach zu bedienen<\/td>\n<td>Weniger bekannt als andere Linux-Distributionen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>ChromeOS Flex<\/td>\n<td>Schnell und ressourcenschonend<\/td>\n<td>Abh\u00e4ngigkeit von Google-Diensten<\/td>\n<\/tr>\n<p>\nDass Microsoft den Fokus endg\u00fcltig auf Windows 11 legt, zeigt auch ein Blick auf die aktuellen Zahlen.<\/p>\n<p>Laut <a class=\"newslink\" href=\"https:\/\/winfuture.de\/news,152657.html\" title=\"Windows 10 st\u00fcrzt global dramatisch ab - Nutzerzahlen im Juli 2025\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Statcounter sind inzwischen 53 Prozent<\/a> aller Windows-Rechner mit Windows 11 ausgestattet, nur noch 42 Prozent laufen mit Windows 10. Bei Spielern ist der Abstand sogar noch gr\u00f6\u00dfer: In der Steam-Umfrage setzen knapp 60 Prozent auf Windows 11, w\u00e4hrend gut 35 Prozent bei Windows 10 bleiben.\n<\/p>\n<p><b>Hintergrund:<\/b><br \/>\nRund die H\u00e4lfte aller Windows-Nutzer verwendet <a class=\"newslink\" href=\"https:\/\/winfuture.de\/special\/windows10\/\" title=\"Windows 10 Special\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Windows 10<\/a>. Mit dem kostenlosen ESU-Angebot will Microsoft verhindern, dass ab Oktober \u00fcber eine halbe Milliarde PCs ohne Sicherheitsupdates anf\u00e4llig f\u00fcr Bedrohungen sind. Gleichzeitig sammelt das Unternehmen durch die Cloud-Synchronisation Nutzerdaten und bindet Anwender an das Microsoft-\u00d6kosystem.<\/p>\n<p>\n<b>Wie sieht es euch aus: Bleibt ihr vorerst bei Windows 10, wechselt ihr auf Windows 11 &#8211; oder setzen nun auf eine ganz andere L\u00f6sung?<\/b><\/p>\n<p><a class=\"big_download_button\" href=\"https:\/\/winfuture.de\/download\/product\/4148\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Download<\/strong> Flyby11 &#8211; Windows 11 auf alter Hardware nutzen<\/a>\n<\/p>\n<p>        Wann endet der Windows 10 Support?<\/p>\n<p>            Microsoft stellt den Support f\u00fcr Windows 10 am 14. Oktober 2025 ein. Dies betrifft die Editionen Home, Pro und Education. Ab diesem Zeitpunkt werden keine kostenlosen Updates mehr bereitgestellt &#8211; auch keine sicherheitsrelevanten Updates zum Schlie\u00dfen von Schwachstellen.<\/p>\n<p>Nach dem Supportende soll es laut Microsoft nur noch im Rahmen eines kostenpflichtigen Abonnements f\u00fcr maximal drei weitere Jahre kritische und wichtige Sicherheitsupdates geben.\n        <\/p>\n<p>        Welche Alternativen gibt es?<\/p>\n<p>            Das BSI empfiehlt als prim\u00e4re Option ein Upgrade auf Windows 11, sofern die Hardware die Systemanforderungen erf\u00fcllt. Als Alternative k\u00f6nnen Nutzer auch zu einem Unix-basierten System wie MacOS oder zu einer Linux-Distribution wechseln.<\/p>\n<p>Wichtig ist vor allem, dass das gew\u00e4hlte Betriebssystem weiterhin regelm\u00e4\u00dfige Sicherheitsupdates erh\u00e4lt. Die Entscheidung sollte rechtzeitig getroffen werden, um einen geordneten Umstieg zu erm\u00f6glichen.\n        <\/p>\n<p>        Wie gef\u00e4hrlich ist weiterer Windows 10 Betrieb?<\/p>\n<p>            Die weitere Nutzung von Windows 10 nach dem Supportende birgt laut BSI-Expertin Nora Kluger &#8222;gravierende Sicherheitsrisiken&#8220;. Ohne regelm\u00e4\u00dfige Sicherheitsupdates bleiben neu entdeckte Schwachstellen dauerhaft offen.<\/p>\n<p>Solche Sicherheitsl\u00fccken k\u00f6nnen von Angreifern aktiv ausgenutzt werden, um in Systeme einzudringen oder Schadsoftware einzuschleusen. Das BSI r\u00e4t daher dringend davon ab, Windows 10 nach dem Supportende weiter im produktiven Einsatz zu nutzen.\n        <\/p>\n<p>        Wie bereite ich den Systemwechsel vor?<\/p>\n<p>            Das BSI empfiehlt als wichtigsten ersten Schritt eine vollst\u00e4ndige Datensicherung, idealerweise auf einer externen Festplatte. Dies beugt m\u00f6glichem Datenverlust w\u00e4hrend der Migration vor.<\/p>\n<p>Auf der <a class=\"newslink\" href=\"https:\/\/www.bsi.bund.de\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Website des BSI<\/a> finden Sie eine detaillierte Anleitung &#8222;Schritt f\u00fcr Schritt zur Datensicherung&#8220; sowie weitere Tipps zum Basisschutz. Der Wechsel sollte fr\u00fchzeitig geplant werden, um Zeitdruck zu vermeiden.\n        <\/p>\n<p>        Welche Windows 10 Versionen sind betroffen?<\/p>\n<p>            Das Supportende betrifft die am weitesten verbreiteten Windows 10 Editionen Home, Pro und Education. Diese Versionen werden ab Oktober 2025 keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr erhalten.<\/p>\n<p>F\u00fcr spezielle Editionen wie Enterprise oder Education k\u00f6nnten abweichende Supportzeitr\u00e4ume gelten. Nutzer sollten ihre konkrete Windows-Version \u00fcberpr\u00fcfen und sich \u00fcber deren spezifisches Supportende informieren.\n        <\/p>\n<p>        Ist ein Upgrade auf Windows 11 kostenlos?<\/p>\n<p>            In den vorliegenden Quellen werden keine konkreten Aussagen zu den Kosten eines Windows 11 Upgrades gemacht. Microsoft hatte bisher kostenlose Upgrades f\u00fcr kompatible Systeme angeboten.<\/p>\n<p>Entscheidend ist vor allem, ob Ihr PC die Systemanforderungen f\u00fcr Windows 11 erf\u00fcllt. Falls nicht, m\u00fcssen Sie entweder Hardware nachr\u00fcsten oder auf Alternativen wie Linux ausweichen.\n        <\/p>\n<p>        Wie viel Zeit bleibt f\u00fcr die Umstellung?<\/p>\n<p>            Bis zum Supportende am 14. Oktober 2025 bleiben noch etwa sechs Monate Zeit. Das BSI empfiehlt ausdr\u00fccklich, die Migration fr\u00fchzeitig zu planen und durchzuf\u00fchren, um nicht unter Zeitdruck zu geraten.<\/p>\n<p>Die verbleibende Zeit sollte f\u00fcr Systemchecks, Datensicherungen und die sorgf\u00e4ltige Auswahl des neuen Betriebssystems genutzt werden. Bei Unternehmen ist zus\u00e4tzliche Zeit f\u00fcr Mitarbeiterschulungen einzuplanen.\n        <\/p>\n<p><b>Zusammenfassung<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Microsoft beendet Support f\u00fcr Windows 10 am 14. Oktober 2025<\/li>\n<li>Keine Sicherheitsupdates mehr f\u00fcr alle Windows 10 Version 22H2 Ausgaben<\/li>\n<li>Gegen Geb\u00fchr gibt es ESU-Programm f\u00fcr verl\u00e4ngerte Sicherheitsupdates<\/li>\n<li>LTSC-Versionen erhalten deutlich l\u00e4ngere Unterst\u00fctzung bis 2027\/2029<\/li>\n<li>Windows 11 ist mit 53 Prozent Nutzungsanteil bereits Marktf\u00fchrer<\/li>\n<li>Spieler setzen verst\u00e4rkt auf Windows 11 mit knapp 60 Prozent Nutzung<\/li>\n<li>Informationen zu Support-Zeitr\u00e4umen im Microsoft Lifecycle-Portal<\/li>\n<\/ul>\n<p>\n<b>Siehe auch:<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Microsoft das letzte Kapitel f\u00fcr Windows 10 einl\u00e4utet, ist seit Langem bekannt, doch nun beginnt die hei\u00dfe&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":350679,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[97325,195,97327,42123,29,69798,97323,30,199,190,189,10312,4585,97324,194,191,17701,203,9233,97326,193,192],"class_list":{"0":"post-350678","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-14-oktober-2025","9":"tag-betriebssystem","10":"tag-betriebssystem-alternativen","11":"tag-betriebssysteme","12":"tag-deutschland","13":"tag-esu","14":"tag-extended-security-updates","15":"tag-germany","16":"tag-microsoft","17":"tag-science","18":"tag-science-technology","19":"tag-sicherheitsupdates","20":"tag-software","21":"tag-support-ende","22":"tag-technik","23":"tag-technology","24":"tag-windows-10","25":"tag-windows-11","26":"tag-windows-365","27":"tag-windows-message-center","28":"tag-wissenschaft","29":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115041781938940019","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/350678","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=350678"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/350678\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/350679"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=350678"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=350678"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=350678"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}