{"id":351311,"date":"2025-08-17T08:51:49","date_gmt":"2025-08-17T08:51:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/351311\/"},"modified":"2025-08-17T08:51:49","modified_gmt":"2025-08-17T08:51:49","slug":"sonderausstellung-wie-werden-in-zukunft-textilien-produziert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/351311\/","title":{"rendered":"Sonderausstellung: Wie werden in Zukunft Textilien produziert?"},"content":{"rendered":"<p>Die Ausstellung <a href=\"https:\/\/www.deutsches-museum.de\/nuernberg\/aktuell\/biotexfuture\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Biotexfuture: Zuk\u00fcnfte der textilen Wertsch\u00f6pfungskette&#8220;<\/a> (externer Link) ist in einem hellen Eckbereich im Zukunftsmuseum untergebracht. Eine gro\u00dfe Leinwand zeigt Ausschnitte der insgesamt 19 Forschungsprojekte. In der Werkschau rund um biobasierte Textilforschung und materialbasierte Innovationen geht es darum, wie Textilien k\u00fcnftig umweltfreundlich und zukunftsf\u00e4hig produziert werden k\u00f6nnen. Unter der Leitung von Adidas und der Universit\u00e4t Aachen wurde in den vergangenen f\u00fcnf Jahren an neuen L\u00f6sungen get\u00fcftelt, jede mit einem anderen Schwerpunkt.<\/p>\n<p>Wie kann man Plastikfolien ersetzen?<\/p>\n<p>Ein Biovlies k\u00f6nnte beispielsweise herk\u00f6mmliche Plastikfolien ersetzen, um in der Landwirtschaft Erdbeeren oder Spargel abzudecken. Das Biovlies ist im Gegensatz zu Plastik biologisch abbaubar. Zudem wurde ein Laufschuh aus Algen entwickelt, erkl\u00e4rt Nicole Espey von der Uni Aachen. So sei nachgewiesen worden, dass man aus Algen \u00d6l gewinnen k\u00f6nne, aus dem man wiederum ein Garn f\u00fcr die Schuhproduktion herstellen k\u00f6nne. &#8222;Dann muss man nat\u00fcrlich sehen, ob sich das auch in der Form und auch wirklich in der Gr\u00f6\u00dfenordnung umsetzen l\u00e4sst, dass es industrief\u00e4hig ist.&#8220;<\/p>\n<p>Aber es ist zumindest einen Versuch wert. Denn weltweit w\u00fcrden jedes Jahr \u00fcber 120 Millionen Tonnen Textilfasern produziert, wie man in der Ausstellung erf\u00e4hrt. Der Gro\u00dfteil werde aus Erd\u00f6l hergestellt. Materialien wie Polyester und Nylon seien weit verbreitet, verursachten aber gro\u00dfe Mengen an Treibhausgasen. Die Forschungsprojekte setzen auf nat\u00fcrliche Rohstoffquellen wie Bohnen oder Zuckerrohr \u2013 und auf Reststoffe.<\/p>\n<p>Textilindustrie neu denken<\/p>\n<p>Vor allem Farben stellen ein gro\u00dfes Problem in der Textilproduktion dar. Zur Herstellung werden oft giftige Chemikalien genutzt, einige davon sind schon verboten. Mit diesem Thema hat sich das Forschungsprojekt FUNColor besch\u00e4ftigt \u2013 mit guten Ergebnissen, sagt Espey. So habe man einen Pilz im Labor modifiziert, um mit ihm schwarze Farbe herzustellen. &#8222;Schwarz kommt sonst in der Natur nicht vor und \u00fcber diese Technologie versucht man eben, diese schwarze Farbe zu gewinnen.&#8220;<\/p>\n<p>Das Ziel vom Innovationsraum &#8222;Biotexfuture&#8220; ist es, die Textilindustrie neu zu denken. Manche Ideen werden jetzt schon so umgesetzt, andere stecken noch in der Testphase. Insgesamt aber viele zukunftsweisende Ans\u00e4tze, die gut ins Zukunftsmuseum passen, sagt die Leiterin Marion Grether. &#8222;Wir haben ja f\u00fcnf \u00dcberblicksthemen, die grunds\u00e4tzlich die Zukunftsf\u00e4higkeit der Gesellschaften thematisieren und diese Ausstellung umfasst gerade gleich mehrere.&#8220; So wird etwa die Materialforschung thematisiert, aber auch unser Nutzer- und Konsumverhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Ausstellung &#8222;Biotexfuture: Zuk\u00fcnfte der textilen Wertsch\u00f6pfungskette&#8220; (externer Link) ist in einem hellen Eckbereich im Zukunftsmuseum untergebracht. 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