{"id":351617,"date":"2025-08-17T12:03:11","date_gmt":"2025-08-17T12:03:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/351617\/"},"modified":"2025-08-17T12:03:11","modified_gmt":"2025-08-17T12:03:11","slug":"gastro-steuer-senkung-bringt-kein-billigeres-essen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/351617\/","title":{"rendered":"Gastro-Steuer-Senkung bringt kein billigeres Essen"},"content":{"rendered":"<p><b>Nordoberpfalz. Trotz sinkender Umsatzsteuer zum 1. Januar wird das Essen in Gastst\u00e4tten nicht g\u00fcnstiger, da Wirte laut NGG die Preise gleich halten, um Kosten wie hohe Energie- und Lohnkosten zu decken. Die Gewerkschaft NGG empfiehlt G\u00e4sten, die Preise ihrer Lieblingsgerichte zu \u00fcberwachen und Wirte im Januar zur Rechenschaft zu ziehen.<\/b><\/p>\n<p>Die Gastronomie in der Nordoberpfalz wird zu Beginn des n\u00e4chsten Jahres keine Preisnachl\u00e4sse erwarten lassen, trotz der anstehenden Senkung der Umsatzsteuer von 19 auf 7 Prozent. Diese Einsch\u00e4tzung teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten (NGG). Der regionale Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der NGG, <strong>Rainer Rei\u00dffelder<\/strong>, zeigt sich \u201cmehr als skeptisch\u201d bez\u00fcglich der Hoffnungen, dass die Steuererleichterungen zu g\u00fcnstigeren Preisen f\u00fchren k\u00f6nnten. Er geht nicht davon aus, dass Gastronomen die Gelegenheit nutzen werden, um ihre Speisekarten preislich zu adjustieren.<\/p>\n<p>Keine Preissenkungen trotz Steuererleichterungen erwartet<\/p>\n<p>\u201cWer hofft, dass damit auch Schnitzel, Gulaschsuppe, Kaiserschmarrn &amp; Co. billiger werden, der hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Gastronomen werden viele fadenscheinige Gr\u00fcnde finden, warum sie die 12 Prozent dringend brauchen \u2013 und zwar f\u00fcr den Betrieb, f\u00fcr sich selbst\u201d, erkl\u00e4rt Rei\u00dffelder. Er nennt \u201chohe Energiekosten\u201d und Lohnkosten als die Hauptargumente, die voraussichtlich von den Wirten angef\u00fchrt werden, um die Beibehaltung der aktuellen Preise zu rechtfertigen. Dies kommt vor dem Hintergrund, dass der Mindestlohn zum 1. Januar auf 13,90 Euro pro Stunde steigt, was nach Rei\u00dffelders Meinung nicht ausreichend ist, um die Branche fair zu entlohnen.<\/p>\n<p>NGG appelliert an Bewusstsein der G\u00e4ste<\/p>\n<p>Der Appell der NGG Oberpfalz richtet sich direkt an die G\u00e4ste der Gastronomiebetriebe. Sie sollen die Preise ihrer Lieblingsgerichte im Ged\u00e4chtnis behalten oder sogar ein Foto von der Speisekarte machen, um bei zuk\u00fcnftigen Besuchen die Preisentwicklung \u00fcberpr\u00fcfen zu k\u00f6nnen. \u201cWas das Lieblingsgericht kostet, wei\u00df jeder. Aber auch ein Foto von der Speisekarte ist nat\u00fcrlich ideal, um dem Wirt oder Restaurant-Chef im Januar auf den Zahn zu f\u00fchlen, wenn die Preise dann noch genauso hoch sind wie heute\u201d, f\u00fchrt Rei\u00dffelder aus. Dabei geht es auch darum, die Wirte gezielt nach dem Verbleib der Steuergeschenke zu befragen, insbesondere hinsichtlich einer fairen Bezahlung des Personals.<\/p>\n<p>Strategien gegen die Preispolitik<\/p>\n<p>Rei\u00dffelder sieht in einem \u201cmoralischen Gastro-Druck\u201d eine M\u00f6glichkeit, um Gastronomen wom\u00f6glich doch noch zu einem Umdenken zu bewegen. G\u00e4ste sollten ihrer Verwunderung \u00fcber die unver\u00e4nderten Preise Ausdruck verleihen und dabei insbesondere auch ein m\u00f6gliches Lohn-Plus f\u00fcr die Angestellten in den Fokus r\u00fccken. Die Nordoberpfalz bietet gen\u00fcgend Gelegenheiten f\u00fcr solch einen \u201cGastro-Steuer-Check\u201d: In Weiden arbeiten rund 850 Besch\u00e4ftigte in etwa 150 gastronomischen Betrieben, im Landkreis Neustadt an der Waldnaab sind es rund 830 Besch\u00e4ftigte in etwa 180 Betrieben und im Landkreis Tirschenreuth besch\u00e4ftigen knapp 180 Betriebe etwa 710 Menschen. Diese Informationen stammen aus Daten der Arbeitsagentur und unterstreichen die Gr\u00f6\u00dfe und Bedeutung des gastronomischen Sektors in der Region.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nordoberpfalz. Trotz sinkender Umsatzsteuer zum 1. 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