{"id":351736,"date":"2025-08-17T13:09:11","date_gmt":"2025-08-17T13:09:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/351736\/"},"modified":"2025-08-17T13:09:11","modified_gmt":"2025-08-17T13:09:11","slug":"zoff-um-digitalgesetze-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/351736\/","title":{"rendered":"Zoff um Digitalgesetze &#8211; Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Uneinigkeiten \u00fcber die europ\u00e4ischen Digitalgesetze verz\u00f6gern das Handelsabkommen zwischen der EU und den <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/USA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a>. Die EU wehre sich dagegen, den sogenannten <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Digital\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Digital<\/a> Services Act (DSA) zum Gegenstand der Verhandlungen zu machen, berichtet die Financial Times\u00a0am Sonntag. Eine endg\u00fcltige Fassung f\u00fcr das im Juli erzielte Handelsabkommen ziehe sich unter anderem deshalb hin. Kern des Streits seien Unstimmigkeiten \u00fcber Formulierungen zu \u201enichttarif\u00e4ren Handelshemmnissen\u201c. Dazu z\u00e4hlten f\u00fcr die USA auch die Digitalvorschriften der EU. Eine Stellungnahme der EU-Kommission, des Wei\u00dfen Hauses oder des US-Au\u00dfenministeriums zu dem Bericht lag zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Im Rahmen des DSA m\u00fcssen Firmen gegen Hass und Hetze sowie andere illegale Inhalte im Internet vorgehen. Manipulative Praktiken, die Nutzer zu K\u00e4ufen dr\u00e4ngen, sind ebenso verboten wie auf Kinder ausgerichtete Werbung. Bei Verst\u00f6\u00dfen drohen Strafen von bis zu sechs Prozent des weltweiten j\u00e4hrlichen Umsatzes. In den Fokus geraten sind unter anderem US-Konzerne wie die Facebook-Mutter Meta und die Google-Mutter Alphabet, aber auch chinesische Firmen wie die zum chinesischen Konzern Bytedance geh\u00f6rende Kurzvideo-Plattform Tiktok. Die US-Regierung sieht im Vorgehen der EU einen unzul\u00e4ssigen Eingriff in die Meinungsfreiheit.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatten sich im Juli auf ein Abkommen geeinigt. Dieses sieht einen Einfuhrzoll von 15 Prozent auf die meisten EU-Waren vor. Dadurch sollte ein Handelskrieg abgewendet werden. Dem Bericht zufolge wollen die USA sich jedoch die M\u00f6glichkeit f\u00fcr Zugest\u00e4ndnisse beim DSA offenhalten. Einem US-Vertreter zufolge schiebt die Trump-Regierung die in Aussicht gestellten Zollnachl\u00e4sse f\u00fcr Autoexporte aus der EU in die USA auf, bis eine gemeinsame Erkl\u00e4rung unterzeichnet ist. Die EU-Kommission hatte urspr\u00fcnglich erwartet, dass Trump die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Z%C3%B6lle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Z\u00f6lle<\/a> auf Autoexporte bis zum 15. August von 27,5 auf 15 Prozent senken w\u00fcrde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Uneinigkeiten \u00fcber die europ\u00e4ischen Digitalgesetze verz\u00f6gern das Handelsabkommen zwischen der EU und den USA. 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