{"id":352112,"date":"2025-08-17T16:33:25","date_gmt":"2025-08-17T16:33:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/352112\/"},"modified":"2025-08-17T16:33:25","modified_gmt":"2025-08-17T16:33:25","slug":"so-vermarktet-jennifer-lachermund-aus-bramsche-ihr-buch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/352112\/","title":{"rendered":"So vermarktet Jennifer Lachermund aus Bramsche ihr Buch"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Ihr Buch \u201ePazifikblau\u201c hat Jennifer Lachermund aus dem Bramscher Ortsteil Ueffeln im Mai im Selbstverlag unter dem Pseudonym \u201eJen L. Verity\u201c ver\u00f6ffentlicht. \u201eIch wollte alle Freiheiten haben, was Inhalt und auch Gestaltung angeht\u201c, erkl\u00e4rt sie, warum sie ihr Manuskript nicht an einen Verlag verschickt hat. \u201eAu\u00dferdem ist die Wahrscheinlichkeit, direkt beim ersten Buch von einem Verlag ver\u00f6ffentlicht zu werden, extrem gering. Die bekommen tausende Manuskripte t\u00e4glich zugeschickt.\u201c\n            <\/p>\n<p class=\"\"><a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/nordhuemmling\/artikel\/buchtipps-von-bloggerin-jenny-weinobst-aus-esterwegen-48812280\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Auch interessant: Buchtipps von Bloggerin Jenny Weinobst aus Esterwegen: Ihre f\u00fcnf Lieblingsb\u00fccher<\/a><\/p>\n<p>            Ver\u00f6ffentlichung im Selbstverlag bedeutet viel Arbeit<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Doch die Ver\u00f6ffentlichung im Selbstverlag bedeutete f\u00fcr sie jede Menge Mehrarbeit, die sonst die Verlage \u00fcbernehmen: Sie musste etwa das Cover selbst entwerfen, herausfinden, was ins Impressum geh\u00f6rt und letztendlich auch Vertriebswege finde. \u201eDas habe ich am Anfang echt untersch\u00e4tzt. Das Schreiben selbst ging relativ schnell, doch die ganze Drumherum um das fertige Buch, hat immens viel Zeit gekostet\u201c, erkl\u00e4rt die Autorin.\n            <\/p>\n<p>Mehr Informationen:<\/p>\n<p>Jennifer Lachermundgr\u00f6\u00dfer alsGr\u00f6\u00dfer als Zeichen<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die 38-J\u00e4hrige Ueffelnerin ist verheiratet, Mutter von zwei S\u00f6hnen und arbeitet f\u00fcr einen Versicherungsmakler. Im Mai ist ihr Deb\u00fctroman \u201ePazifikblau \u2013 Schatten unter der Oberfl\u00e4che\u201c unter dem Pseudonym \u201eJen L. Verity\u201c im Selbstverlag \u00fcber Amazon erschienen.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    In dem Roman geht es um zwei junge Menschen, die eine schwierige Vergangenheit haben und ein Geheimnis mit sich herumtragen. Im Laufe des Buches wird sich zeigen, dass die beiden Geheimnisse etwas miteinander zu tun haben. Doch bis das herauskommt, haben sich die beiden l\u00e4ngst ineinander verliebt. Die Geschichte dreht sich jedoch nicht nur um die Liebesgeschichte der beiden, es hat auch Thrillerelemente, in denen die Mafia und das FBI vorkommen.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Der zweite Teil der Geschichte ist gerade in Arbeit und wird \u201ePazifikblau: Im Sog der Wahrheit\u201c hei\u00dfen und soll Ende des Jahres erscheinen.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Jennifer Lachermund betont allerdings, dass es \u00e4u\u00dferst schwierig ist, im Selbstverlag Geld zu verdienen. \u201eDas Schreiben ist mein Hobby und ich muss kein Geld damit verdienen. Daf\u00fcr habe ich ja einen Job\u201c, sagt sie und lacht. Viele Autoren verschulden sich, wenn sie ihre B\u00fccher im Selbstverlag herausgeben. Coverdesigner, Lektoren und Marketing seien sehr teuer. Das sei f\u00fcr sie nicht infrage gekommen, deshalb habe sie alles um die Buchver\u00f6ffentlichung herum selbst gemacht.\n            <\/p>\n<p>            Tiktok brachte mit #booktok die Wendung<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Doch wie \u00fcberhaupt Leser finden? Da sie selbst seit ihrer Kindheit leidenschaftliche Leserin sei und etwa 200 B\u00fccher im Jahr lese, sei sie seit Jahren in entsprechenden Facebookgruppen vernetzt, wo Menschen sich \u00fcber B\u00fccher austauschen. Au\u00dferdem sei sie schon mehrfach Testleserin f\u00fcr andere Autoren gewesen.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eEs war vielleicht etwas naiv von mir, aber ich dachte anfangs, wenn ich dort mein Buch bewerbe, wird das schon laufen. Das war aber nicht so.\u201c Die Resonanz war zun\u00e4chst verhalten \u2013 bis ihr 13-j\u00e4hriger Sohn etwas Entscheidendes sagte: \u201eMama, bei Facebook sind nur Rentner. Du musst zu Tiktok.\u201c Denn ihr Buch \u201ePazifikblau\u201c richtet sich nicht nur, aber vor allem, an junge Leserinnen. Und die tauschen sich auf Tiktok unter dem Hashtag #booktok aus und nicht bei Facebook.\n            <\/p>\n<p class=\"\"><a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/osnabrueck\/artikel\/wie-soziale-medien-jugendliche-in-osnabrueck-zum-lesen-bringen-48610601\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Weiterlesen: Bookstagram und Booktok: Wie soziale Medien Jugendliche in Osnabr\u00fcck zum Lesen anregen<\/a><\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eMein Sohn hat dann mit mir zusammen ein Tiktok-Profil angelegt. Ich habe die ersten Reels gedreht und Booktoker, also Menschen, die bei Tiktok B\u00fccher vorstellen, angeschrieben\u201c, erkl\u00e4rt die 38-J\u00e4hrige. Von da an ging es deutlich bergauf mit den Verkaufszahlen.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die Autorin hat zun\u00e4chst Rezensionsexemplare in kleinen Paketen an einige Buchblogger geschickt, in der Hoffnung, dass sie ihr Buch lesen und dar\u00fcber ein Video drehen. Sie habe sich absichtlich vor allem an Booktoker gewandt, die h\u00f6chstens mehrere tausend Follower bei Tiktok haben: \u201eSo habe ich \u00fcberhaupt eine Chance, mit meinem Buch beachtet zu werden. Die gro\u00dfen Accounts mit 100.000 Followern und mehr bekommen so viel zu geschickt, dass es da \u00e4hnlich schwer wird, wie bei Verlagen. Au\u00dferdem arbeiten viele auch bereits mit Verlagen zusammen.\u201c\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Inzwischen hat die Bramscher Autorin einige R\u00fcckmeldungen zu ihrem Buch bekommen und die sind durchaus positiv, sowohl als Rezensionen bei Amazon als auch auf Tiktok. \u201eDas eigene Buch \u00fcber Buchblogger auf Tiktok bewerten zu lassen, ist ja nicht ganz ohne Risiko. Es k\u00f6nnte auch sein, dass es nicht gut ankommt. Bei mehreren schlechten Bewertungen, wird es sehr schwierig, \u00fcberhaupt noch Leser zu finden\u201c, so Lachermund.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Eine Buchbloggerin auf Tiktok \u2013 Antonia \u2013 war sogar derart begeistert von ihrem Buch, dass sie es sich zur Aufgabe gemacht hat, <a href=\"https:\/\/www.tiktok.com\/@antonia_booktokgirl\/photo\/7526847424455888150\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">es via Social Media und \u00fcber andere Buchblogger weiter zu bewerben<\/a> \u2013 und das vollkommen kostenlos f\u00fcr die Autorin.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eAntonia findet, dass mein Buch es wert ist, von viel mehr Menschen gelesen zu werden. Das ehrt mich und ich bin ihr f\u00fcr ihr Engagement sehr dankbar\u201c, so Jennifer Lachermund. Wenn demn\u00e4chst Band 2 ihres Buches ver\u00f6ffentlicht werden soll, will sie schon im Vorfeld viel mehr \u00fcber Tiktok daf\u00fcr werben.\n            <\/p>\n<p>            Mehr Reichweite durch Social Media<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Durch Social Media habe sie nun als kleine Autorin mit dem ersten Buch viel mehr M\u00f6glichkeiten, potenzielle Leser zu finden, meint Jennifer Lachermund. Und so sehen das auch viele Booktoker selbst, die Jennifer Lachermund und andere Autoren unterst\u00fctzen, die ihre B\u00fccher im Selbstverlag herausgeben. \u201eDurch Tiktok haben gl\u00fccklicherweise deutlich mehr Autoren die Chance, ihr Buch zu vermarkten und mit Gl\u00fcck einfacher im Sinne von Reichweite durchzustarten\u201c, findet etwa Booktoker <a href=\"https:\/\/www.tiktok.com\/@tyleer98\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">Tyler<\/a>. Es gibt seiner Ansicht nach aber auch Schattenseiten, wie bezahlte Werbung, die nicht offen kommuniziert wird. Also Booktoker, die sich f\u00fcr Videos, in denen sie das Buch bewerben, bezahlen lassen.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    <a href=\"https:\/\/www.tiktok.com\/@michaelalovesebooks\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">Buchbloggerin Michaela<\/a> ist der Ansicht, dass sich seit dem Aufstieg von Booktok auf Tiktok das Kaufverhalten im Buchhandel ver\u00e4ndert hat. So w\u00fcrden Titel, die bei Tiktok viral gehen, oft auch sprunghafte Verkaufsanstiege im Handel verzeichnen. Dadurch w\u00fcrden Trends schneller und unvorhersehbarer. F\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.tiktok.com\/@antonia_booktokgirl\/video\/7512445936040185110\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">Booktokerin Antonia<\/a> haben es kleine Autoren zwar etwas leichter als fr\u00fcher, aber immer noch zu schwer ausreichend Aufmerksamkeit f\u00fcr ihre B\u00fccher zu bekommen.\n            <\/p>\n<p>            Pers\u00f6nliche Empfehlung in Social Media wird immer wichtiger<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die pers\u00f6nliche Empfehlung von Buchbloggern auf Tiktok hat einen immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Einfluss, stellt <a href=\"https:\/\/www.tiktok.com\/@n1ju1\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">Buchbloggerin Nadine<\/a> fest. Das liegt ihrer Ansicht nach daran, dass in den Videos mehr Emotionen transportiert werden, als in klassischer Verlagswerbung. Doch die Bloggerin sieht auch Risiken in der Vermarktung \u00fcber Tiktok. \u201eEs gibt immer ein Buch, dass man nicht mag. Viele geben dann einfach eine sehr schlechte Bewertung ab und ziehen dar\u00fcber her. Das geht gar nicht. Jedes Buch ist es wert gelesen zu werden\u201c, meint Nadine.\n            <\/p>\n<p>                            <script async src=\"\/\/www.tiktok.com\/embed.js\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ihr Buch \u201ePazifikblau\u201c hat Jennifer Lachermund aus dem Bramscher Ortsteil Ueffeln im Mai im Selbstverlag unter dem Pseudonym&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":352113,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[2483,1784,1797,1785,29,214,291,22720,30,198,1439,215,3336],"class_list":{"0":"post-352112","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-amazon","9":"tag-books","10":"tag-buch","11":"tag-buecher","12":"tag-deutschland","13":"tag-entertainment","14":"tag-facebook","15":"tag-fbi","16":"tag-germany","17":"tag-internet","18":"tag-mafia","19":"tag-unterhaltung","20":"tag-veroeffentlichung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115045073150501316","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352112","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=352112"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352112\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/352113"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=352112"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=352112"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=352112"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}