{"id":352148,"date":"2025-08-17T16:52:34","date_gmt":"2025-08-17T16:52:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/352148\/"},"modified":"2025-08-17T16:52:34","modified_gmt":"2025-08-17T16:52:34","slug":"jugendstil-in-wiesbaden-erleben-neuer-themenpfad-eroeffnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/352148\/","title":{"rendered":"Jugendstil in Wiesbaden erleben: Neuer Themenpfad er\u00f6ffnet"},"content":{"rendered":"<p>            <a href=\"https:\/\/www.rheinmainverlag.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/250814-Jugendstilpfad-Dr-Peter-Forster-Grete-Otto-Dr-Vera-Klewitz-Foto-Museum-Wiesbaden-Dirk-Uebele.jpg\" data-caption=\"Im Bild (v.l.): Dr. Peter Forster, Grete Otto und Dr. Vera Klewitz. (Foto: Museum Wiesbaden, Dirk Uebele)\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" fetchpriority=\"high\" width=\"696\" height=\"463\" class=\"entry-thumb td-modal-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/250814-Jugendstilpfad-Dr-Peter-Forster-Grete-Otto-Dr-Vera-Klewitz-Foto-Museum-Wiesbaden-Dirk-Uebele-.jpeg\"   alt=\"\" title=\"250814-Jugendstilpfad-Dr-Peter-Forster-Grete-Otto-Dr-Vera-Klewitz-Foto-Museum-Wiesbaden-Dirk-Uebele\"\/><\/a>Im Bild (v.l.): Dr. Peter Forster, Grete Otto und Dr. Vera Klewitz. (Foto: Museum Wiesbaden, Dirk Uebele)<br \/>\n            Wiesbaden pr\u00e4sentiert einen neuen Kulturspaziergang: Der \u201eJugendstil-Pfad\u201c f\u00fchrt zu Bauwerken, Kunstwerken und Orten dieser Stilrichtung<\/p>\n<p>Wiesbaden verf\u00fcgt neben bedeutenden Bauten des Historismus \u00fcber zahlreiche Beispiele des Jugendstils \u2013 von den Wandmalereien der Lutherkirche \u00fcber die Reliefs der Kaiser-Friedrich-Therme bis hin zu Gr\u00fcnderzeitvillen wie dem \u201eWei\u00dfen Haus\u201c. Das Kulturamt der Stadt Wiesbaden, das sam \u2013 Stadtmuseum am Markt und das Museum Wiesbaden haben diese Orte in einem neuen Kulturspaziergang f\u00fcr G\u00e4ste und Einheimische zusammengestellt.<\/p>\n<p>Der \u201eJugendstil-Pfad\u201c verl\u00e4uft zentral durch die Innenstadt und l\u00e4dt auch dazu ein, au\u00dferhalb der Innenstadt gelegene Stationen wie die Sektkellerei Henkell oder den Wiesbadener Nordfriedhof zu besuchen. Beginnend an der Schwalbacher Stra\u00dfe f\u00fchrt die Route entlang der Wartburg, vorbei am Pressehaus hinauf zur am Kranzplatz gelegenen Kaiser Friedrich Therme. In unmittelbarer N\u00e4he zeugt auch die Fassadengestaltung des ehemaligen Palast Hotels vom Glanz der Grand Hotels der Jahrhundertwende. Der Weg f\u00fchrt zun\u00e4chst zur Drei-Lilien-Quelle, \u00fcber den \u201eMuschelsaal\u201c, der Gartenhalle des Wiesbadener Kurhauses zu einer Jugendstilpr\u00e4sentation \u00fcber das Leben in Zeiten des Jugendstils in Wiesbaden im Stadtmuseum. Einen Querschnitt durch alle Kunstgattungen des Jugendstils pr\u00e4sentiert die \u00fcber 500 Exponate umfassende Jugendstilsammlung Ferdinand Wolfgang Neess im Museum Wiesbaden. Ein Besuch der Lutherkirche mit ihren Wandmalereien und Goldschmiedearbeiten umrahmt den Jugendstilpfad im Wiesbadener Stadtzentrum. Entlegenere Orte \u2013 darunter die Trauerhalle am Wiesbadener S\u00fcdfriedhof oder die Sektkellerei Henkell \u2013 sind Entdeckungen f\u00fcr weitere Besuche.<\/p>\n<p>\u201eDer neue Jugendstil-Pfad macht eindrucksvoll sichtbar, wie diese internationale Kunststr\u00f6mung das Gesicht Wiesbadens mitgepr\u00e4gt hat. Mit diesem neuen Kulturangebot schaffen wir einen weiteren Zugang zur Stadtgeschichte und laden G\u00e4ste wie Einheimische dazu ein, Wiesbaden mit offenen Augen neu zu entdecken,\u201c sagt J\u00f6rg-Uwe Funk, Leiter des Kulturamtes.<\/p>\n<p>\u201eDank der Sammlung Ferdinand Wolfgang Neess im Museum Wiesbaden wurde der Jugendstil in Wiesbaden endlich wieder sichtbar und wahrnehmbar\u201c, begr\u00fc\u00dft Dr. Peter Forster, Kustos der Jugendstilsammlung Ferdinand W. Neess, den neuen Kulturspaziergang. \u201eDas vom Museum initiierte und von der gesamten Stadtgesellschaft gestaltete Jugendstil-Jahr 2019 hat gezeigt, wieviel Jugendstil in der Stadt vorhanden war und heute immer noch sichtbar ist. Der \u201aJugendstil-Pfad\u2018 dient auch der Erforschung jener Objekte, die wir heute noch gar nicht bewusst wahrnehmen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAls Ausdruck lebensreformerischer Ideen blieb der Jugendstil f\u00fcr das Wiesbadener Stadtbild und seine -gesellschaft bis zum Anfang der 1930er Jahre pr\u00e4gend \u2013 mitunter von der Wiege bis zur Bahre. In Wiesbaden wurden gesamtgesellschaftliche Themen wie die Rolle der Frau, Sinnhaftigkeit traditioneller Normen oder Ausdrucksformen von Religionen schon fr\u00fch neu verhandelt und umgesetzt. Architektonisch war der Jugendstil \u00e4sthetischer Ausdruck einer aufgekl\u00e4rten gesellschaftlichen Elite \u2013 zumeist als Ornament im Fassadenschmuck und\/oder als Innenausstattung. Dennoch besitzt die Stadt einzelne private Jugendstil-Juwele, wie die Villen in der Bingertstrasse und im Dambachtal,\u201c erl\u00e4utert Dr. Vera Klewitz, Kuratorin Sammlung Nassauischer Altert\u00fcmer im Stadtmuseum. \u201eZu meinen pers\u00f6nlichen Highlights \u00f6ffentlicher Jugendstil-Geb\u00e4ude z\u00e4hlen: Die Trauerhalle auf dem S\u00fcdfriedhof, die Lutherkirche und das Kaiser-Friedrich-Bad.\u201c<\/p>\n<p>Die bilingualen Faltpl\u00e4ne (deutsch\/englisch) sind in der Tourist-Information kostenfrei erh\u00e4ltlich. Auf der Website des Pfads <a href=\"http:\/\/www.jugendstilpfad.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.jugendstilpfad.de<\/a> gibt es zudem ausf\u00fchrlichere Beschreibungen auf Deutsch und Englisch.<\/p>\n<p>(Text: PM Landeshauptstadt Wiesbaden)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rheinmainverlag.de\/author\/ahessberger\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" width=\"200\" height=\"200\" alt=\"\" itemprop=\"image\" data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Katja_Hessberger.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>\u2026 erschlie\u00dft sich ihre Welt, indem sie viel Zeit in der Natur verbringt. Bei langen Fahrradtouren und sch\u00f6ne Wanderungen tankt sie Kraft. Lokale Themen sind ihre Welt. Sowohl in den Printprodukten als auch online informiert sie am liebsten \u00fcber Polizeiberichte, Tiergeschichten und Umweltthemen. Absolute Lieblingsbesch\u00e4ftigung in der Adventszeit: Pl\u00e4tzchen backen.<br \/>Mag: Tiere | Backen | Lokale Geschichten<\/p>\n<p>Set your Author Custom HTML Tab Content on your <a href=\"https:\/\/www.rheinmainverlag.de\/wp-admin\/profile.php#sabox-custom-job-title\" target=\"_blank\" class=\"clickable\" rel=\"nofollow noopener\">Profile page<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Bild (v.l.): Dr. Peter Forster, Grete Otto und Dr. Vera Klewitz. (Foto: Museum Wiesbaden, Dirk Uebele) Wiesbaden&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":352149,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1847],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,2052,14,15,12,4544],"class_list":{"0":"post-352148","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wiesbaden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-hessen","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-wiesbaden"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115045147869285297","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=352148"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352148\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/352149"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=352148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=352148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=352148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}