{"id":352172,"date":"2025-08-17T17:05:13","date_gmt":"2025-08-17T17:05:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/352172\/"},"modified":"2025-08-17T17:05:13","modified_gmt":"2025-08-17T17:05:13","slug":"luc-frieden-nach-videoschalte-muessen-den-druck-auf-russland-aufrecht-erhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/352172\/","title":{"rendered":"Luc Frieden nach Videoschalte: \u201eM\u00fcssen den Druck auf Russland aufrecht erhalten\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Rund anderthalb Stunden haben sich die europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs am Sonntagnachmittag \u00fcber eine gemeinsame Position f\u00fcr die am Montag in Washington D.C. stattfindenden Gespr\u00e4che zwischen den USA, der Ukraine und der Europ\u00e4ischen Union verst\u00e4ndigt. <\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">\u201ePositiv ist, dass bei diesen Gespr\u00e4chen die Europ\u00e4er eingeladen worden sind\u201c, sagte Premierminister Luc Frieden (CSV) im Anschluss an die Videoschalte mit dem \u201eLuxemburger Wort\u201c. Dies zeige, \u201edass es um gro\u00dfe Themen geht, die auch mit europ\u00e4ischer Stimme beschlossen werden m\u00fcssen\u201c.  Frieden betonte, dass neben dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj auch Japan und Australien an der virtuellen Konferenz teilgenommen hatten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wort.lu\/international\/selenskyj-am-sonntag-in-bruessel-bei-von-der-leyen\/84126702.html\" class=\"RelatedTeaser_related-teaser__awFnD RelatedTeaser_related-teaser--image__oZDce read-more_withImage__1YJa_\" data-article-id=\"84126702\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>Lesen Sie auch:Selenskyj am Sonntag in Br\u00fcssel bei von der Leyen<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Entscheidend sei jetzt, m\u00f6gliche direkte Gespr\u00e4che mit Russland auf multilateraler Ebene vorzubereiten. Das Treffen in Washington zu Wochenbeginn sei laut Frieden \u201eeine ersten Etappe\u201c auf dem Weg dorthin. Wie genau die EU gegen\u00fcber dem US-Pr\u00e4sidenten auftreten will, verriet Luxemburgs Regierungschef indes nicht. \u201eEs ist nicht an mir, etwas dar\u00fcber zu kommunizieren\u201c, so der Premier. <\/p>\n<blockquote class=\"Quote_quote__blockquote__sryI6\">\n<p class=\"Quote_quote__paragraph__SLHdn\">Wir m\u00fcssen den Druck auf Russland aufrecht erhalten. Dazu geh\u00f6ren Sanktionen, aber auch der Beweis, dass wir Europ\u00e4er mit den Amerikanern eine starke Verteidigung aufbauen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Luc Frieden (CSV)<\/p>\n<p>Premierminister<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Aller Voraussicht nach wird der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj am Montag mindestens von EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen, dem franz\u00f6sischen Staatsoberhaupt Emmanuel Macron, dem finnischen Premierminister Alexander Stubb und dem deutschen Kanzler Friedrich Merz begleitet. Im Vorfeld des Treffens in der US-Hauptstadt hatte Merz Selenskyj seine Art der Gespr\u00e4chsf\u00fchrung empfohlen. Merz\u2018 Antrittsbesuch im Wei\u00dfen Haus Anfang Juni war ohne Eklat verlaufen \u2013 ganz im Gegensatz zum Treffen zwischen Trump und Selenskyj wenige Monate zuvor, bei dem der ukrainische Pr\u00e4sident vor laufenden Kameras vom US-Pr\u00e4sidenten und dessen Entourage heftig angegangen wurde.<\/p>\n<p>Putin beharrt auf Maximalforderungen<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Trotz des volatilen Kurses Washingtons glaubt Frieden mit Blick auf Moskaus Krieg in der Ukraine immer noch an eine europ\u00e4isch-US-amerikanische Phalanx. \u201eWir m\u00fcssen den Druck auf Russland aufrecht erhalten. Dazu geh\u00f6ren Sanktionen, aber auch der Beweis, dass wir Europ\u00e4er mit den Amerikanern eine starke Verteidigung aufbauen, damit sich ein Angriff nicht lohnt\u201c, meint Frieden. F\u00fcr eine starke Verteidigung m\u00fcsse Europa \u201ealle diplomatischen und milit\u00e4rischen St\u00e4rken vertieft werden\u201c \u2013 gerade auch vor dem Hintergrund des anhaltenden Kampfhandlungen in der Ukraine.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Das Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin am Freitag auf einer US-Milit\u00e4rbasis in Anchorage (Alaska, USA) diente nach Darstellung des US-Pr\u00e4sidenten lediglich der Sondierung. Konkrete Ergebnisse wurden nicht erzielt. Beobachter werten die Begegnung der beiden Staatschefs jedoch als Erfolg f\u00fcr den russischen Pr\u00e4sidenten \u2013 vor allem deshalb, weil Trump es vers\u00e4umte, einen Waffenstillstand als Voraussetzung f\u00fcr m\u00f6gliche Friedensgespr\u00e4che einzufordern.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wort.lu\/international\/fuer-trump-und-putin-koennte-es-bald-wiedersehen-in-moskau-heissen\/84151181.html\" class=\"RelatedTeaser_related-teaser__awFnD RelatedTeaser_related-teaser--image__oZDce read-more_withImage__1YJa_\" data-article-id=\"84151181\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>Lesen Sie auch:F\u00fcr Trump und Putin k\u00f6nnte es bald \u201eWiedersehen in Moskau\u201c hei\u00dfen<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__xJSDF Paragraph_default-lg-default__txMNQ articleParagraph\">Putin hatte indes mehrfach unmissverst\u00e4ndlich betont, dass er ohne die Erf\u00fcllung seiner Maximalforderungen \u2013 namentlich Gebietsabtretungen in der Ostukraine und den Verzicht Kiews auf die Krim \u2013 keinerlei Grundlage f\u00fcr Friedensverhandlungen mit der Ukraine sehe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rund anderthalb Stunden haben sich die europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs am Sonntagnachmittag \u00fcber eine gemeinsame Position f\u00fcr die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":352173,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-352172","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115045199083507225","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352172","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=352172"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352172\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/352173"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=352172"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=352172"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=352172"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}