{"id":352449,"date":"2025-08-17T19:42:13","date_gmt":"2025-08-17T19:42:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/352449\/"},"modified":"2025-08-17T19:42:13","modified_gmt":"2025-08-17T19:42:13","slug":"die-world-games-2029-kommen-nach-karlsruhe-sonstige-sportarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/352449\/","title":{"rendered":"Die World Games 2029 kommen nach Karlsruhe &#8211; Sonstige Sportarten"},"content":{"rendered":"<p class=\"article-site__ressore | pb-400\">Nicht-olympische Sportarten<\/p>\n<p>\t\t\t<strong><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBei den World Games in China gab es Medaillen im Lifesaving und Tauziehen, viele auch f\u00fcr deutsche Athleten. Karlsruhe tr\u00e4gt die Spiele der nicht-olympischen Sportarten 2029 aus.<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/strong><br \/>\n\t\t\t\u00a0<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/458195779-w-640.jpg\" title=\"Auch mal interessant: Svenja Schaeper ...lo w\u00e4hrend der World Games in Chengdu.  | Foto: Li Jianan (dpa) \" alt=\"Auch mal interessant: Svenja Schaeper ...lo w\u00e4hrend der World Games in Chengdu.  | Foto: Li Jianan (dpa) \" aria-labelledby=\"imgLabel1\" width=\"980\" height=\"653\" fetchpriority=\"high\" class=\"artImg artImg-as32\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tAuch mal interessant: Svenja Schaeper beim Kanu-Polo w\u00e4hrend der World Games in Chengdu.\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tFoto: Li\u00a0Jianan\u00a0(dpa)\u00a0\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/p>\n<p>Ob Aerobic, Faustball, Tauziehen oder Rettungsschwimmen \u2013 bei den World Games stehen Sportarten im Rampenlicht, die bei Olympia nicht zum Wettkampfprogramm geh\u00f6ren. W\u00e4hrend die Athletinnen und Athleten in Chengdu noch bis zur Nacht auf Montag um Medaillen k\u00e4mpften, sp\u00fcrt Karlsruhe schon jetzt R\u00fcckenwind: 2029 richtet die Stadt zum zweiten Mal das Gro\u00dfereignis aus (zuvor 1989). Dabei profitiert der Veranstalter von den vielen Erfolgen der deutschen Delegation: Platz zwei im Medaillenspiegel, nur Gastgeber China ist noch besser. Eine Bilanz, von der deutsche Athleten bei Olympischen Sommerspielen weit entfernt sind.<\/p>\n<p class=\"ngZwiti\">Au\u00dfergew\u00f6hnliche Wettk\u00e4mpfe in Chengdu<\/p>\n<p>Die Triumphe bei den au\u00dfergew\u00f6hnlichen Wettk\u00e4mpfen in Chengdu bringen zus\u00e4tzlichen Schwung, wie ein Sprecher der Stadt Karlsruhe best\u00e4tigt: &#8222;Jede positive Entwicklung bei den World Games, wie der aktuelle Stand im Medaillenspiegel, bringt auch das gro\u00dfe Sportevent in Karlsruhe weiter voran. Wir k\u00f6nnen auf diesem Effekt aufbauen, aber werden zus\u00e4tzlich eigene Impulse setzen.&#8220; Das deutsche Team wird wie in Chengdu vom Deutschen olympischen Sportbund (DOSB) aufgestellt. In China waren 215 deutsche Sportlerinnen und Sportler am Start.<\/p>\n<p>Bislang verlief allerdings nicht alles reibungslos. Eine Ethikkommission hatte den Vergabeprozess als &#8222;unprofessionell&#8220; und &#8222;nicht gerecht&#8220; bezeichnet, nachdem die Stadt Hannover als Mitbewerber heftige Kritik ge\u00e4u\u00dfert hatte. &#8222;Der DOSB hat die Ergebnisse des Berichtes der DOSB-Ethikkommission sehr ernst genommen&#8220;, erkl\u00e4rt Olaf Tabor, Vorstand Leistungssport. &#8222;Aus diesem Grund ist er der Empfehlung der Ethikkommission gefolgt und hat sich bei der Stadt und der Region Hannover sowie beim Landessportbund und dem Land Niedersachsen entschuldigt.&#8220;<\/p>\n<p>Nach Angaben des Funktion\u00e4rs konnte der Konflikt dank vertrauensvoller Gespr\u00e4che ausger\u00e4umt werden. Zudem habe der DOSB Lehren aus der Situation gezogen. &#8222;Wir haben die notwendigen Schritte eingeleitet, um eine bessere Verzahnung der Arbeit zwischen Ehren- und Hauptamt zu gew\u00e4hrleisten&#8220;, sagt Tabor. &#8222;Im Prozess auf dem Weg zu einer deutschen Olympia-Bewerbung wurde etwa eine Steuerungsgruppe mit klaren Zust\u00e4ndigkeiten eingerichtet.&#8220; Ein offener Punkt ist auch die weiter nicht endg\u00fcltig gesicherte Finanzierung des Events. &#8222;Noch ist der Bundeshaushalt 2026 nicht beschlossen. Die finanzielle Unterst\u00fctzung der World Games ist dort aber hinterlegt&#8220;, teilt das Presse- und Informationsamt der Stadt Karlsruhe auf Nachfrage mit. Dies gelte auch f\u00fcr die Zuwendung im Landeshaushalt.<\/p>\n<p class=\"ngZwiti\">Die World Games als B\u00fchne f\u00fcr wenig bekannte Sportarten<\/p>\n<p>Von getr\u00fcbter Vorfreude kann trotz offener Fragen keine Rede sein. Das gilt auch f\u00fcr die in Chengdu erfolgreichen Sportler, die sich darauf freuen, sich und ihre Sportart im eigenen Land zu pr\u00e4sentieren. Beachhandballerin Amelie M\u00f6llmann sagt: &#8222;Ich glaube, es ist der Traum jedes Sportlers, ein Gro\u00dfturnier vor heimischer Kulisse zu bestreiten. Der Gedanke, die World Games mit deutschen Fans, meiner Familie und meinen Freunden zu erleben, gibt mir G\u00e4nsehaut.&#8220; In China gewann die 24-J\u00e4hrige mit der Nationalmannschaft Silber.<\/p>\n<p>Die World Games seien eine B\u00fchne, unbekanntere Sportarten popul\u00e4rer zu machen, meint sie. &#8222;Das ist eine Riesenchance, die wir nutzen wollen.&#8220; R\u00fcckschl\u00fcsse aus der fast zweiw\u00f6chigen Medaillenjagd in China lassen sich f\u00fcr das Gro\u00dfevent in Karlsruhe jedoch kaum ziehen, meint Tabor. &#8222;Es l\u00e4sst sich sicher feststellen, dass die beiden St\u00e4dte schon allein wegen ihrer vollkommen unterschiedlichen Gr\u00f6\u00dfendimension und Infrastrukturvoraussetzungen nicht miteinander zu vergleichen sind&#8220;, sagt er. &#8222;Auch der enorme personelle Aufwand, mit dem die lokalen Organisatoren in Chengdu bei Hilfskr\u00e4ften und Volunteers wuchern k\u00f6nnen, ist bemerkenswert und in Deutschland in vergleichbarer Form weder umsetzbar noch notwendig.&#8220;<\/p>\n<p>Die Freiburgerin Joana Erdmann vom PTSV Jahn Freiburg hat eine Medaille in Chengdu knapp verpasst. Mit dem deutschen Team schaffte es die 31-J\u00e4hrige im Ultimate Frisbee auf Platz vier.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<strong>Schlagworte:<\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/person\/Joana+Erdmann\" title=\"Joana Erdmann\" style=\"white-space: nowrap;\" itemscope=\"\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/Person\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Joana Erdmann<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/person\/Amelie+M%C3%B6llmann\" title=\"Amelie M\u00f6llmann\" style=\"white-space: nowrap;\" itemscope=\"\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/Person\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Amelie M\u00f6llmann<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/person\/Olaf+Tabor\" title=\"Olaf Tabor\" style=\"white-space: nowrap;\" itemscope=\"\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/Person\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Olaf Tabor<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nicht-olympische Sportarten Bei den World Games in China gab es Medaillen im Lifesaving und Tauziehen, viele auch f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":352450,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1844],"tags":[62471,1634,17135,3364,29,5683,30,8903,57266,40644,104],"class_list":{"0":"post-352449","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-karlsruhe","8":"tag-62471","9":"tag-baden-wuerttemberg","10":"tag-chengdu","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-games","14":"tag-germany","15":"tag-karlsruhe","16":"tag-kommen","17":"tag-rettungsschwimmen","18":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115045816461917572","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352449","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=352449"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352449\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/352450"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=352449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=352449"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=352449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}