{"id":352712,"date":"2025-08-17T22:24:29","date_gmt":"2025-08-17T22:24:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/352712\/"},"modified":"2025-08-17T22:24:29","modified_gmt":"2025-08-17T22:24:29","slug":"signale-aus-moskau-trump-spricht-von-grossen-fortschritten-in-sachen-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/352712\/","title":{"rendered":"Signale aus Moskau: Trump spricht von &#8222;gro\u00dfen Fortschritten in Sachen Russland&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    Signale aus Moskau<br \/>\n                Trump spricht von &#8222;gro\u00dfen Fortschritten in Sachen Russland&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t              17.08.2025, 17:54 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Zu Wochenbeginn empf\u00e4ngt das Wei\u00dfe Haus den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selenskyj. Zugleich sieht Amtskollege Trump Bewegung in den Gespr\u00e4chen mit Russland. Sein Sondergesandter Witkoff berichtet von ersten Zugest\u00e4ndnissen Moskaus beim Thema Sicherheitsgarantien.<\/strong><\/p>\n<p>Nach seinem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Alaska spricht US-Pr\u00e4sident Donald Trump von &#8222;gro\u00dfen Fortschritten&#8220;. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump in Gro\u00dfbuchstaben: &#8222;Gro\u00dfe Fortschritte in Sachen Russland. Bleiben Sie dran!&#8220;, schrieb Trump. Was genau er damit meinte, blieb bislang unklar.<\/p>\n<p>Wenig sp\u00e4ter teilte der US-Sondergesandte Steve Witkoff mit, Russland sei einverstanden, dass die USA und europ\u00e4ische Verb\u00fcndete der Ukraine Nato-\u00e4hnliche Sicherheitsgarantien geben. &#8222;Wir konnten das folgende Zugest\u00e4ndnis gewinnen: Dass die Vereinigten Staaten einen Artikel-5-\u00e4hnlichen Schutz bieten k\u00f6nnen, was einer der eigentlichen Gr\u00fcnde ist, warum die Ukraine der Nato beitreten m\u00f6chte&#8220;, sagte Witkoff dem Sender CNN. <\/p>\n<p>USA und EU-Staaten sollen f\u00fcr Sicherheit sorgen<\/p>\n<p>F\u00fcr Kremlchef Putin sei ein Nato-Beitritt der Ukraine nicht diskutierbar. &#8222;Wir konnten das sozusagen umgehen und eine Vereinbarung erzielen, dass die Vereinigten Staaten einen Schutz \u00e4hnlich dem in Artikel 5 bieten k\u00f6nnten.&#8220; Die Russen h\u00e4tten erstmals so einem Szenario zugestimmt. <\/p>\n<p>Artikel 5 des Nato-Vertrags regelt, dass die B\u00fcndnispartner im Fall eines Angriffs auf die Unterst\u00fctzung der Alliierten z\u00e4hlen k\u00f6nnen und ein Angriff auf ein Mitglied als ein Angriff auf alle gewertet wird. Das nun diskutierte Szenario s\u00e4he allerdings nicht die Nato im Verteidigungsfall in der Pflicht &#8211; stattdessen w\u00fcrden die Vereinigten Staaten und die europ\u00e4ischen L\u00e4nder f\u00fcr die Sicherheit der Ukraine sorgen, so Witkoff gegen\u00fcber dem US-Sender Fox News. Weiter ins Detail ging er nicht. Die Ukraine als auch die europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten seien aber bereits \u00fcber den Vorschlag in Kenntnis gesetzt worden.<\/p>\n<p>Sicherheitsgarantien schon 2022 Thema<\/p>\n<p>Witkoff zufolge hat Russland zudem die Absicht ge\u00e4u\u00dfert, sich in einem Friedensabkommen zu verpflichten, keine weiteren Gebiete in der Ukraine zu besetzen. Auch sollen keine europ\u00e4ischen Grenzen \u00fcberschritten werden, sagte er bei Fox News. Witkoff betonte bei CNN, dass sich Russland erstmals in den Verhandlungen bewege und zu Eingest\u00e4ndnissen bereit sei. &#8222;Jetzt m\u00fcssen wir darauf aufbauen und ein Abkommen f\u00fcr die Ukrainer erzielen, das ihnen Selbstbestimmung und den Schutz ihrer souver\u00e4nen Grenzen erm\u00f6glicht.&#8220;<\/p>\n<p>\u00dcber m\u00f6gliche Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine wurde schon bei den Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau 2022 in Istanbul gesprochen. Nach allem, was dar\u00fcber bekannt ist, wollte Russland selbst eine der Garantiem\u00e4chte sein. Es forderte au\u00dferdem f\u00fcr den Konfliktfall ein Vetorecht gegen das Eingreifen anderer Garantiem\u00e4chte. Dies war weder f\u00fcr die Ukraine noch f\u00fcr potenzielle westliche Garantiem\u00e4chte akzeptabel. Es z\u00e4hlt als ein Grund, warum die Verhandlungen aufgegeben wurden.<\/p>\n<p>&#8222;Brauchen echte Verhandlungen&#8220;<\/p>\n<p>Am Montag reist der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj mit breiter Unterst\u00fctzung aus Europa nach Washington. Sowohl Bundeskanzler Friedrich Merz als auch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte werden den Ukrainer zu dem Treffen in Washington begleiten. Themen beim Gespr\u00e4ch mit Trump sind nach Angaben der Bundesregierung unter anderem Sicherheitsgarantien, territoriale Fragen und die fortdauernde Unterst\u00fctzung der Ukraine.<\/p>\n<p>&#8222;Wir brauchen echte Verhandlungen, was bedeutet, dass wir dort anfangen k\u00f6nnen, wo die Frontlinie jetzt ist&#8220;, sagte Selenskyj in Br\u00fcssel. Die europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs unterst\u00fctzten dies. Um \u00fcber ein endg\u00fcltiges Abkommen zu verhandeln, sei zun\u00e4chst ein Waffenstillstand notwendig, bekr\u00e4ftigte der Pr\u00e4sident. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Signale aus Moskau Trump spricht von &#8222;gro\u00dfen Fortschritten in Sachen Russland&#8220; 17.08.2025, 17:54 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":352713,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[661,106,13,929,14,15,16,307,12,10,8,9,11,317,103,306,107,104],"class_list":{"0":"post-352712","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-angriff-auf-die-ukraine","9":"tag-donald-trump","10":"tag-headlines","11":"tag-kriege-und-konflikte","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-politik","15":"tag-russland","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-ukraine","22":"tag-welt","23":"tag-wladimir-putin","24":"tag-wolodymyr-selenskyj","25":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115046453348754302","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352712","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=352712"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352712\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/352713"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=352712"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=352712"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=352712"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}