{"id":353045,"date":"2025-08-18T01:49:16","date_gmt":"2025-08-18T01:49:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/353045\/"},"modified":"2025-08-18T01:49:16","modified_gmt":"2025-08-18T01:49:16","slug":"sind-sie-zu-warm-europas-meere-brechen-temperaturrekorde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/353045\/","title":{"rendered":"Sind sie zu warm? Europas Meere brechen Temperaturrekorde"},"content":{"rendered":"<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Touristen kommen oft wegen der atemberaubenden Str\u00e4nde und des warmen Meeres an die Mittelmeerk\u00fcste. Doch diese angenehmen Temperaturen verschleiern einen langfristigen Erw\u00e4rmungstrend, der zu sintflutartigen Regenf\u00e4llen und heftigen St\u00fcrmen f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Die Daten zeigen ein deutliches Muster: Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1979 steigt die Temperatur der europ\u00e4ischen Meere an. Die letzten drei Jahre waren deutlich w\u00e4rmer als alle vorherigen Jahre in den Aufzeichnungen.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Copernicus Climate Change Service erreichten die europ\u00e4ischen Meere im Jahr 2024 die h\u00f6chste jemals aufgezeichnete durchschnittliche Oberfl\u00e4chentemperatur von 13,73 \u00b0C .<\/p>\n<p>Das sind fast 0,7 \u00b0C \u00fcber dem Durchschnitt und 0,06 \u00b0C w\u00e4rmer als der bisherige Rekord aus dem Jahr 2023.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr wurden im zentralen Nordatlantik, im Mittelmeer, in der Schwarzen See, in Norwegen und in der Barentssee Rekordwerte gemessen.<\/p>\n<p>Dabei erreichten die Durschnittstemperaturen im Mittelmeer 13. August 2024 einen Rekordwert von 28,7 \u00b0C und \u00fcbertrafen damit den bisherigen Rekord von 28,3 \u00b0C aus dem Juli 2023.<\/p>\n<p>Bei diesen extrem hohen Temperaturen handelt es sich um sogenannte marine Hitzewellen, also Perioden mit ungew\u00f6hnlich hohen Meerestemperaturen, die Wochen, Monate oder sogar Jahre andauern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Ph\u00e4nomen f\u00fchrt zur Korallenbleiche, zum Massensterben von Meerestieren und hat auch sozio\u00f6konomische Folgen. Marine Hitzewellen beeintr\u00e4chtigen Fischerei, Aquakultur und Tourismus und f\u00fchren somit zu finanziellen Verlusten.<\/p>\n<p>Die hohen Meerestemperaturen im Mittelmeerraum, die auch als &#8222;Unterwasserbr\u00e4nde&#8220; bezeichnet werden, werden mit intensiveren St\u00fcrmen und extremeren Niederschl\u00e4gen in Verbindung gebracht.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Mediterranean Centre for Environmental Studies spielen die Meeresoberfl\u00e4chentemperaturen eine Schl\u00fcsselrolle bei der Gestaltung von Wettermustern, wie z. B. Meeresbrisen in den Sommermonaten oder das Auftreten von sintflutartigen Niederschl\u00e4gen im Herbst.<\/p>\n<p>Im Jahr 2024 k\u00f6nnte das ungew\u00f6hnlich warme Wasser des Mittelmeers und des Schwarzen Meeres im August zu einer verst\u00e4rkten Verdunstung gro\u00dfer Mengen an Feuchtigkeit in die Atmosph\u00e4re gef\u00fchrt und den Sturm Boris verschlimmert haben. Das Tief f\u00fchrte im September und Oktober zu schweren \u00dcberschwemmungen in Mittel- und Osteuropa und in der spanischen Region Valencia.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WERBUNG Touristen kommen oft wegen der atemberaubenden Str\u00e4nde und des warmen Meeres an die Mittelmeerk\u00fcste. 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