{"id":353372,"date":"2025-08-18T05:06:12","date_gmt":"2025-08-18T05:06:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/353372\/"},"modified":"2025-08-18T05:06:12","modified_gmt":"2025-08-18T05:06:12","slug":"sie-duerfen-gejagt-werden-marderhunde-in-stuttgart-was-die-stadt-zu-einer-sichtung-im-osten-sagt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/353372\/","title":{"rendered":"Sie d\u00fcrfen gejagt werden: Marderhunde in Stuttgart? Was die Stadt zu einer Sichtung im Osten sagt"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Sie d\u00fcrfen gejagt werden: Marderhunde in Stuttgart? Was die Stadt zu einer Sichtung im Osten sagt\" title=\"Sie d\u00fcrfen gejagt werden: Marderhunde in Stuttgart? Was die Stadt zu einer Sichtung im Osten sagt\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/media.media.6d00170a-fe08-49d5-954a-495ae3a1e8d0.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tDieses Foto zeigt einen Marderhund. Ein solches Tier k\u00f6nnte auch in Stuttgart gesichtet worden sein.\u00a0Foto: IMAGO\/imagebroker (Symbolbild)\t\t\t<\/p>\n<p>In Stuttgart sind offenbar schon Marderhunde unterwegs gewesen. Doch f\u00fchlen sie sich im Stadtgebiet auch schon so wohl wie Waschb\u00e4ren?<\/p>\n<p>\ufeffIn diesen warm bis hei\u00dfen Sommertagen ist Gott und die Welt in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a> unterwegs. Ein <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.stuttgarter-innenstadt-tierischer-besuch-im-schlossgarten-waschbaer-erklimmt-neues-schloss.5fa791a2-9985-45b6-bd8c-01bad1814145.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Waschb\u00e4r klettert am Neuen Schloss<\/a> herum. Die Turmfalken vom Schwabenlandtower halten im Stuttgarter Osten Ausschau nach leckerer Beute und m\u00fcssen sich dabei mit Rabenkr\u00e4hen rum\u00e4rgern. Vielleicht suchen sie aber vorsichtshalber auch schon eine neue Bleibe, falls der neue Tower-Eigent\u00fcmer Eigenbedarf anmeldet. Und Raubfliegen sind auch schon gesehen worden, <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.tigermuecke-stuttgart-weilimdorf-garten-muecken-attacken.1f18c41c-de38-48a0-86cc-8d3f932db95b.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ebenso wie Tigerm\u00fccken<\/a>. Jetzt aber auch noch ein Marderhund?<\/p>\n<p>Um gleich eins klarzustellen: Marderhunde gibt es wirklich. Sie sind in etwa so gro\u00df wie ein Fuchs, haben aber k\u00fcrzere Beine, ein rotbraunes oder schwarzbraunes Fell, um die Augen ist es schwarz, zwischen den Augen l\u00e4uft ein wei\u00dfer Streifen durch bis zur Schnauze. Das ist auch das Unterscheidungsmerkmal zu Waschb\u00e4ren, denen der wei\u00dfe Streifen fehlt.<\/p>\n<p>Marderhund in Stuttgart-Ost gesichtet? <\/p>\n<p>Marderhunde geh\u00f6ren zwar tats\u00e4chlich zu den Hunden, k\u00f6nnen aber nicht bellen, nur knurren. Sie sind Allesfresser. Und es gibt sie l\u00e4ngst auch in Deutschland, vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen, aber auch in Niedersachsen. In Baden-W\u00fcrttemberg sind sie seltener. Sie gelten als invasive Art, d\u00fcrfen auch gejagt werden. In den n\u00f6rdlichen und \u00f6stlichen L\u00e4ndern werden pro Jagdsaison mehrere Tausend Marderhunde erlegt.<\/p>\n<p>Jetzt also auch in Stuttgart? Eines Abends bekam eine in Stuttgart-Ost in Gaisburg direkt bei der Klingenbachanlage wohnende Wirtschaftsprofessorin Besuch von einem befreundeten Paar. Auf dem Weg zum Haus an der Wagenburgstra\u00dfe wurden sie kurz von zwei vorbeirennenden Vierbeinern erschreckt. Allerdings ohne Frauchen oder Herrchen und wie ein Hund sah das Viech auch nicht aus. Die beiden waren sich ziemlich sicher, dass es sich um einen Marderhund gehandelt hat. Aber kann das wirklich sein?<\/p>\n<p>Stadt Stuttgart geht von Verwechslung mit <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Waschb%C3%A4r\" title=\"Waschb\u00e4r\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Waschb\u00e4r<\/a> aus <\/p>\n<p>Dominic Jahraus vom Stuttgarter NABU-Vorstand hat sich bei seinem Wildtier-Fachbeauftragten schlau gemacht. \u201eEs sind schon Marderhunde aus Stuttgart gemeldet worden\u201c, so Jahraus. \u201eDas hei\u00dft aber nicht, dass es hier ein dauerhaftes Vorkommen gibt.\u201c Echte Nachweise werden in Baden-W\u00fcrttemberg im Wildtiermonitoring gemacht und kommen vor allem aus der J\u00e4gerschaft, wenn den J\u00e4gern also mal ein Marderhund vors Zielfernrohr gekommen ist. In den Jahren 2018 bis 2020 wurden nach dem Wildtierbericht 2021 im ganzen Land 25 bis 30 Marderhunde erlegt oder sind \u00fcberfahren worden, diese F\u00e4lle z\u00e4hlen als \u201eFallwild\u201c dort auch mit. Im gleichen Zeitraum waren es in dieser Statistik 2000 bis 3000 Waschb\u00e4ren, mit denen Marderhunde gerne mal verwechselt werden.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/media.media.f711b38a-1ebd-4225-8f1a-3cb528e32b62.original1024.media.jpeg\"\/>     Auf der Waldebene Ost treiben sich viele Waschb\u00e4ren herum. Die Gegend ist auch zur Naherholung bei vielen Stuttgartern beliebt.    Foto: LICHTGUT    <\/p>\n<p>Auch der Wildtierbeauftragte der Stadt Stuttgart wei\u00df aktuell nichts dar\u00fcber, dass sich Marderhunde im Stadtgebiet aufhalten. Von den J\u00e4gern in der Gegend gibt es bisher keine Meldungen \u00fcber Sichtungen oder Spuren oder auch Kot, die auf Marderhunde hinweisen w\u00fcrden. \u201eDie Wahrscheinlichkeit einer Verwechslung mit einem Waschb\u00e4ren oder auch mit einem Dachs &#8211; je nach Blickwinkel und Lichtverh\u00e4ltnissen &#8211; sch\u00e4tzen wir sehr hoch ein\u201c, teilt die Stadt auf Nachfrage mit. <\/p>\n<p>Auch der Stadtteil Gaisburg als Ort der Begegnung zwischen Mensch und dem unbekannten Wesen spreche eher f\u00fcr einen Dachs oder einen Waschb\u00e4ren. Gaisburger, die auf ihren Grundst\u00fccken zum Wald der Waldebene Ost hin Wildtierkameras aufgestellt haben, entdecken darauf \u00f6fter mal einen Dachs. Und Waschb\u00e4ren scheint es ohnehin jede Menge zu geben. \u201eSchwerpunkte von Waschb\u00e4ren im Stadtgebiet sind aktuell Feuerbach, Botnang und Weilimdorf, dann der Bereich um den Pragsattel mit Hallschlag und Hofen sowie das Gebiet Wangen-Hedelfingen\u201c, so ein Stadtsprecher. \u201eIm Prinzip sind aber Waschb\u00e4ren mittlerweile fl\u00e4chendeckend im gesamten Stadtgebiet unterwegs.\u201c Marderhunde offenbar nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dieses Foto zeigt einen Marderhund. Ein solches Tier k\u00f6nnte auch in Stuttgart gesichtet worden sein.\u00a0Foto: IMAGO\/imagebroker (Symbolbild) In&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":353373,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,3364,29,30,97822,1441,70360],"class_list":{"0":"post-353372","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-marderhund","13":"tag-stuttgart","14":"tag-waschbaer"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115048034297458482","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/353372","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=353372"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/353372\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/353373"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=353372"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=353372"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=353372"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}