{"id":353529,"date":"2025-08-18T06:38:14","date_gmt":"2025-08-18T06:38:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/353529\/"},"modified":"2025-08-18T06:38:14","modified_gmt":"2025-08-18T06:38:14","slug":"spaeti-verbot-im-univiertel-betreiber-fuerchten-um-existenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/353529\/","title":{"rendered":"Sp\u00e4ti-Verbot im Univiertel \u2013 Betreiber f\u00fcrchten um Existenz"},"content":{"rendered":"<p>Aufregung um kuriose Regeln <\/p>\n<p>Ab 20 Uhr: Stadt verbietet Chips-Verkauf im Univiertel<\/p>\n<p>18.08.2025 &#8211; 07:53 UhrLesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 focus-within:text-magenta block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2025\/08\/V-vb2DDUf1Al\/0x107:2048x1152\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/image.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755499093_293_image.jpg\" alt=\"urn:newsml:dpa.com:20090101:250816-911-005428\" title=\"urn:newsml:dpa.com:20090101:250816-911-005428\" width=\"2048\" height=\"1152\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/muenchen.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Kein Bier nach 22 Uhr: F\u00fcr viele Studenten mit kleinem Geldbeutel ist die neue Regelung im Univiertel ein echter Stimmungskiller. (Quelle: Felix H\u00f6rhager \/ dpa)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Im M\u00fcnchner Univiertel greifen neue Regelungen: Chips verschwinden ab 20 Uhr aus den Regalen, Bier gibt es nur bis 22 Uhr. Grund sind Anwohner-Beschwerden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Wer in den letzten Tagen abends durch das Univiertel rund um die Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t gezogen ist, d\u00fcrfte vielleicht einige Ver\u00e4nderungen bemerkt haben. Die zuletzt immer beliebteren Sp\u00e4tis in der Maxvorstadt m\u00fcssen abends die Schotten dicht machen. Ab 20 Uhr d\u00fcrfen keine Chips mehr verkauft werden und die Betreiber m\u00fcssen ihre Regale mit Rollos oder Gittern abdecken, um den Verkauf zu unterbinden. Zwei Stunden sp\u00e4ter darf auch kein Flaschenbier mehr herausgegeben werden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Betreiber wie Al Bezihi Nechirvan oder Shivan Beseh trifft das hart, da der meiste Umsatz genau in diesen Stunden gemacht werde. Wie die beiden der Deutschen Presse-Agentur (dpa) berichten, k\u00e4men Nachtschw\u00e4rmer oft erst sp\u00e4ter am Abend, wenn andere L\u00e4den l\u00e4ngst geschlossen h\u00e4tten. &#8222;Der meiste Umsatz ist bei mir ab 22 Uhr&#8220;, so Beseh, der nach eigenen Angaben inzwischen Existenz\u00e4ngste hat.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) stellt klar: Die Auflagen sind nicht neu. Man habe lediglich auf die geltende Rechtslage hingewiesen. In Bayern gilt nach wie vor das Ladenschlussgesetz, das Gesch\u00e4fte verpflichtet, um 20 Uhr zu schlie\u00dfen. Ausnahmen gelten nur f\u00fcr Betreiber, die gleichzeitig eine Gastst\u00e4tte f\u00fchren. Sie d\u00fcrfen nach 20 Uhr noch ein eingeschr\u00e4nktes Sortiment verkaufen \u2013 etwa Tabak, S\u00fc\u00dfwaren oder Getr\u00e4nke. Chips fallen nicht darunter.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Anders als in Berlin oder Leipzig gibt es in Bayern also keine richtigen &#8222;Sp\u00e4tis&#8220;. Die zuletzt novellierte Version des Gesetzes sieht dieses Gesch\u00e4ftsmodell weiterhin nicht vor. Wer nachts Bier oder Snacks kaufen will, muss deshalb mit den Einschr\u00e4nkungen leben.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Bei Studierenden und jungen Anwohnern st\u00f6\u00dft die Regelung auf Unverst\u00e4ndnis. F\u00fcr sie geh\u00f6ren Chips und Bier aus dem Kiosk zum Nachtleben im Univiertel. &#8222;Wenn man eben nicht diesen Flair haben will, dann zieht man halt auch nicht hierher&#8220;, sagt ein Anwohner der dpa. Andere kritisieren &#8222;Klientelpolitik f\u00fcr Alteingesessene&#8220; und sehen die Stadt in der Pflicht, auch die Bed\u00fcrfnisse der jungen Generation zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Grund f\u00fcr die strikte Durchsetzung: Anwohner hatten sich \u00fcber M\u00fcll, L\u00e4rm und St\u00f6rungen beschwert. Gerade die Kombination aus Bier und Knabberzeug zog viele Feiernde an, die nach dem Einkauf vor den L\u00e4den blieben. Manche Betreiber versuchten gegenzusteuern \u2013 sie reinigten die Stra\u00dfen und baten Kunden, weiterzugehen. Doch das reichte den Beh\u00f6rden offenbar nicht aus.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Seit den verst\u00e4rkten Kontrollen habe sich die Lage verbessert, hei\u00dft es vom KVR: weniger L\u00e4rm, weniger M\u00fcll, weniger St\u00f6rungen. Dass dies auch mit Semester- und Schulferien zusammenh\u00e4ngen k\u00f6nnte, l\u00e4sst die Beh\u00f6rde offen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aufregung um kuriose Regeln Ab 20 Uhr: Stadt verbietet Chips-Verkauf im Univiertel 18.08.2025 &#8211; 07:53 UhrLesedauer: 2 Min.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":353530,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[97850,772,2326,29,30,20295,6778,1268,17338],"class_list":{"0":"post-353529","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-al-bezihi-nechirvan","9":"tag-bayern","10":"tag-bier","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-lmu","14":"tag-maxvorstadt","15":"tag-muenchen","16":"tag-univiertel"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115048396378823515","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/353529","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=353529"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/353529\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/353530"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=353529"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=353529"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=353529"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}