{"id":353567,"date":"2025-08-18T07:00:11","date_gmt":"2025-08-18T07:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/353567\/"},"modified":"2025-08-18T07:00:11","modified_gmt":"2025-08-18T07:00:11","slug":"trump-trifft-selenskyj-und-erhoeht-den-druck-auf-die-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/353567\/","title":{"rendered":"Trump trifft Selenskyj &#8211; und erh\u00f6ht den Druck auf die Ukraine"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 18.08.2025 08:18 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der ukrainische Pr\u00e4sident k\u00f6nne den Krieg &#8222;fast sofort&#8220; beenden &#8211; das behauptet US-Pr\u00e4sident Trump. Doch zu welchen Bedingungen? Vor dem Treffen mit Trump betonte der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj, worauf es ihm ankommt.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nErst das Gespr\u00e4ch mit Kremlchef Wladimir Putin in Alaska, jetzt ein Treffen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj und anderen europ\u00e4ischen Spitzenpolitikern: US-Pr\u00e4sident Donald Trump will ein Friedensabkommen f\u00fcr die Ukraine aushandeln. Dabei geht er nun deutlich auf Distanz zu Kiew.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSo schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social: &#8222;Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj kann den Krieg mit Russland fast sofort beenden, wenn er will, oder er kann weiterk\u00e4mpfen.&#8220; Die \u00c4u\u00dferung weckt Erinnerung an fr\u00fchere Aussagen Trumps. Schon in der Vergangenheit <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/usa-trump-ukraine-106.html\" title=\"Welche Behauptungen von Trump \u00fcber die Ukraine falsch sind\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hatte er dem Ukrainer eine Mitschuld<\/a> &#8211; und teils sogar die alleinige Verantwortung &#8211; an dem von Russland 2022 begonnenen Angriffskrieg gegeben.<\/p>\n<p>    Keine Krim-R\u00fcckgabe, kein NATO-Beitritt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAu\u00dferdem machte der US-Pr\u00e4sident deutlich, dass er einen NATO-Beitritt der Ukraine und eine R\u00fcckgabe der 2014 von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim f\u00fcr unrealistisch h\u00e4lt. &#8222;Manche Dinge \u00e4ndern sich nie!!!&#8220;, schrieb er mit Blick auf entsprechende Forderungen der Ukrainer. Trump verwies auf die vom damaligen US-Pr\u00e4sidenten Barack Obama geduldete Annexion der Krim und f\u00fcgte hinzu: &#8222;Kein NATO-Beitritt der Ukraine.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDamit untermauerte der US-Pr\u00e4sident Forderungen, die Russland mit Blick auf eine m\u00f6gliche Friedensl\u00f6sung stellt. Putin hat mehrfach betont, dass eine R\u00fcckgabe der Krim und ein NATO-Beitritt der Ukraine f\u00fcr ihn nicht infrage kommen.<\/p>\n<p>    Selenskyj: Frieden muss von Dauer sein<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSelenskyj reagierte mit einer l\u00e4ngeren Nachricht auf der Plattform X. Russland m\u00fcsse diesen Krieg beenden, den es selbst begonnen habe. &#8222;Und ich hoffe, dass unsere gemeinsame St\u00e4rke mit Amerika und unseren europ\u00e4ischen Freunden Russland zu einem echten Frieden zwingen wird&#8220;, schrieb Selenskyj.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAu\u00dferdem warnte er vor fragw\u00fcrdigen Vereinbarungen. Ein Frieden m\u00fcsse von Dauer sein. &#8222;Nicht wie vor Jahren, als die Ukraine gezwungen war, die Krim und einen Teil unseres Ostens &#8211; einen Teil des Donbass &#8211; aufzugeben, und Putin dies einfach als Sprungbrett f\u00fcr einen neuen Angriff nutzte.&#8220; Selenskyj verwies auch darauf, dass &#8222;Sicherheitsgarantien&#8220;, die die Ukraine 1994 erhalten habe, nicht funktioniert h\u00e4tten.<\/p>\n<p>    Treffen im Wei\u00dfen Haus<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump wird heute &#8211; drei Tage nach dem Gipfeltreffen mit Putin in Alaska &#8211; Selenskyj sowie mehrere europ\u00e4ische Spitzenpolitiker im Wei\u00dfen Haus empfangen. An den Gespr\u00e4chen nehmen unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer, EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und NATO-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte teil.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin zentrales Thema wird die Haltung gegen\u00fcber russischen Gebietsanspr\u00fcchen sein. Russland besteht darauf, dass die Ukraine Gebietsverluste anerkennt und fordert angeblich auch den gesamten Donbass. Selenskyj lehnte das kategorisch ab.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSeit dem Alaska-Gipfel zwischen Trump und Putin mehren sich unbest\u00e4tigte Medienberichte, dass der US-Pr\u00e4sident die M\u00f6glichkeit f\u00fcr ein schnelles Friedensabkommen sieht &#8211; wenn die Ukraine Russland den gesamten Donbass \u00fcberl\u00e4sst. Das w\u00fcrde bedeuten: Kiew gibt Gebiete ab, die bislang noch gar nicht unter russischer Kontrolle sind.<\/p>\n<p>    Diskussion \u00fcber Sicherheitsgarantien<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin weiteres wichtiges Thema: Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine. Damit sind Ma\u00dfnahmen zum Schutz vor Angriffen gemeint. Eine M\u00f6glichkeit w\u00e4re ein ukrainischer Beitritt in die NATO. Den will Moskau aber unbedingt verhindern. Stattdessen wird jetzt \u00fcber das Szenario eines NATO-\u00e4hnlichen Schutzversprechens der USA und europ\u00e4ischer Staaten an die Ukraine diskutiert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wir konnten das sozusagen umgehen und eine Vereinbarung erzielen, dass die Vereinigten Staaten einen Schutz \u00e4hnlich dem in Artikel 5 bieten k\u00f6nnten&#8220;, sagte der US-Sondergesandte Steve Witkoff dem Sender CNN. Die Russen h\u00e4tten erstmals so einem Szenario zugestimmt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nArtikel 5 des NATO-Vertrags sieht vor, &#8222;dass ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen werden wird&#8220;. Im Gegensatz zum urspr\u00fcnglichen Artikel 5 w\u00fcrde im diskutierten Szenario aber nicht das gesamte atlantische B\u00fcndnis einspringen. Stattdessen st\u00fcnden die Vereinigten Staaten und europ\u00e4ische L\u00e4nder in der Pflicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVon europ\u00e4ischer Seite sind die Erwartungen aber nicht all zu hoch. Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron \u00e4u\u00dferte sich skeptisch \u00fcber m\u00f6gliche Friedenspl\u00e4ne Russlands. Er glaube nicht, dass Putin nach Frieden strebt. &#8222;Denke ich, dass Pr\u00e4sident Putin Frieden will? Die Antwort ist Nein&#8220;, sagte Macron. &#8222;Ich glaube, dass er die Kapitulation der Ukraine will.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 18.08.2025 08:18 Uhr Der ukrainische Pr\u00e4sident k\u00f6nne den Krieg &#8222;fast sofort&#8220; beenden &#8211; das behauptet US-Pr\u00e4sident Trump.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":353568,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[13,14,15,12,116,10,8,9,11,113,317],"class_list":{"0":"post-353567","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-selenskyj","13":"tag-top-news","14":"tag-top-meldungen","15":"tag-topmeldungen","16":"tag-topnews","17":"tag-trump","18":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115048482483388827","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/353567","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=353567"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/353567\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/353568"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=353567"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=353567"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=353567"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}