{"id":353614,"date":"2025-08-18T07:30:24","date_gmt":"2025-08-18T07:30:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/353614\/"},"modified":"2025-08-18T07:30:24","modified_gmt":"2025-08-18T07:30:24","slug":"bolivien-steuert-auf-stichwahl-um-praesidentenamt-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/353614\/","title":{"rendered":"Bolivien steuert auf Stichwahl um Pr\u00e4sidentenamt zu"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 18.08.2025 05:06 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Regierungswechsel in Bolivien: Nach 20 Jahren hat es die sozialistische MAS erstmals nicht an die Spitze geschafft. Die konservativen Kandidaten Paz und Quiroga liegen vorn. Eine Stichwahl zeichnet sich ab.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSenator Rodrigo Paz Pereira\u00a0von der Christdemokratischen Partei hat die erste Runde der Pr\u00e4sidentenwahl in Bolivien nach der Ausz\u00e4hlung fast aller Stimmen \u00fcberraschend gewonnen. Er kam demnach auf rund 32 Prozent der Stimmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nHinter ihm landete mit etwa 26 Prozent Ex-Pr\u00e4sident Jorge &#8222;Tuto&#8220; Quiroga Ram\u00edrez von der Freien Allianz. Weil offenbar keiner der beiden die absolute Mehrheit erreichte, findet voraussichtlich am 19. Oktober eine Stichwahl statt.<\/p>\n<p>    Favorti nur auf Rang drei<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer rechtsgerichtete Unternehmer Samuel Doria Medina, der in Umfragen lange vorne lag, kam laut den Meinungsforschungsinstituten Ipsos und Captura mit rund 19 Prozent auf Platz drei. Eigentlich war erwartet worden, dass der Million\u00e4r in die Stichwahl einzieht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie linksgerichtete MAS-Partei des amtierenden Pr\u00e4sidenten Luis Arce und seines Vorg\u00e4ngers Evo Morales wurde nach 20 Jahren an der Macht abgestraft. Arce selbst war nicht mehr angetreten, sondern Eduardo del Castillo &#8211; er kam auf etwa 3 Prozent der Stimmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZu der Wahl waren knapp acht Millionen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in dem s\u00fcdamerikanischen Land aufgerufen &#8211; es galt eine Wahlpflicht. Die W\u00e4hler hatten zwischen acht Kandidaten zu entscheiden und die 166 Mitglieder beider Parlamentskammern zu bestimmen.<\/p>\n<p>    Schwere Wirtschaftskrise und Wunsch nach Wandel<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Wahlen fanden inmitten einer schweren Wirtschaftskrise in dem Andenstaat statt. Die Inflationsrate liegt bei fast 25 Prozent, es herrscht ein Mangel an Treibstoff und ausl\u00e4ndischen Devisen. In der Bev\u00f6lkerung ist der Wunsch nach einem grundlegenden politischen Wandel weit verbreitet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPolitikexperten vergleichen die Situation in Bolivien mit der im Nachbarland Argentinien, wo die W\u00e4hler 2023 inmitten einer schweren Wirtschaftskrise die langj\u00e4hrige Regierung der linksgerichteten Peronisten beendet hatten. Zum Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt wurde dort damals der ultrarechte und radikal marktliberale Javier Milei.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnter Morales &#8211; dem ersten indigenen Pr\u00e4sidenten des Landes &#8211; hatte Bolivien zwar mehr als ein Jahrzehnt lang ein starkes Wirtschaftswachstum erlebt. Der Linkspolitiker verstaatlichte den Gassektor und investierte die Einnahmen in Sozialprogramme, wodurch die extreme Armut im Land halbiert werden konnte.\u00a0Zu geringe Investitionen im Gassektor f\u00fchrten aber dazu, dass die Einnahmen einbrachen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 18.08.2025 05:06 Uhr Regierungswechsel in Bolivien: Nach 20 Jahren hat es die sozialistische MAS erstmals nicht an&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":353615,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,60005,3364,29,30,13,14,15,3350,12],"class_list":{"0":"post-353614","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-bolivien","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-praesidentenwahl","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115048600402446387","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/353614","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=353614"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/353614\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/353615"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=353614"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=353614"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=353614"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}