{"id":353701,"date":"2025-08-18T08:18:11","date_gmt":"2025-08-18T08:18:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/353701\/"},"modified":"2025-08-18T08:18:11","modified_gmt":"2025-08-18T08:18:11","slug":"marktbericht-dax-startet-mit-verlusten-in-ereignisreiche-woche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/353701\/","title":{"rendered":"Marktbericht: DAX startet mit Verlusten in ereignisreiche Woche"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 18.08.2025 09:42 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der DAX geht mit leichten Kursverlusten in die neue Woche. Im Blick haben Anleger dabei nicht nur die Ukraine-Gespr\u00e4che in Washington, sondern auch die Notenbanker-Konferenz in Jackson Hole. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAngesichts der anhaltend gro\u00dfen geopolitischen wie geldpolitischen Unsicherheiten ist der DAX verhalten in die neue B\u00f6rsenwoche gestartet. Im fr\u00fchen Handel geht es f\u00fcr den deutschen Leitindex um 0,3 Prozent nach unten auf 24.295 Punkte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNachdem das Treffen zwischen Russlands Staatschef Putin und dem US-Pr\u00e4sidenten ergebnislos geblieben ist, blicken die Anleger nun gespannt auf das heutige Treffen zwischen Trump, Selenskyj und europ\u00e4ischen Spitzenpolitikern im Wei\u00dfen Haus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie B\u00f6rse erhoffe sich davon einen deutlichen Schritt in Richtung Frieden in der Ukraine, erkl\u00e4rt Kapitalmarktstratege J\u00fcrgen Molnar vom Broker RoboMarkets. Das Treffen k\u00f6nnte dem DAX die n\u00f6tigen Impulse f\u00fcr einen neuen H\u00f6henflug geben, kommentiert Analyst Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades. &#8222;Die Hoffnungen ruhen auf dem Potenzial neuer wirtschaftlicher M\u00f6glichkeiten, die sich nach einem m\u00f6glichen Friedensschluss ergeben k\u00f6nnten.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAngesichts seiner fr\u00fchen Kursverluste entfernt sich der DAX ein St\u00fcck weiter von seinem Rekordhoch von Mitte Juli bei 24.639 Punkten. Bereits vor dem Wochenende war der deutsche Leitindex erneut an seiner Charth\u00fcrde um 24.500 Punkte gescheitert. Erst wenn dieser Widerstand aus dem Weg ger\u00e4umt ist, ist der Weg Richtung Rekordhoch frei.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDen Chartexperten von HSBC zufolge k\u00f6nnte der DAX vor einem neuen Bewegungsimpuls stehen. &#8222;Seit Anfang Juli und dem damaligen Allzeithoch bei 24.639 Punkten tritt das Aktienbarometer in diesem Dunstkreis immer wieder auf der Stelle.&#8220; Auch \u00fcbergeordnet pendle der DAX damit in den letzten Monaten nur noch seitw\u00e4rts, so die HSBC-Experten. &#8222;Die aktuelle Schwankungsarmut ist oftmals der ideale N\u00e4hrboden f\u00fcr den n\u00e4chsten Trendimpuls.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMit Beginn der neuen B\u00f6rsenwoche r\u00fcckt derweil auch die Geldpolitik wieder verst\u00e4rkt in den Fokus der Anleger. Das Notenbanker-Treffen in Jackson Hole vom 21. bis 23. August wirft bereits seine Schatten voraus. Dort wird auch der Chef der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, \u00fcber die Wirtschaftsaussichten und die Geldpolitik sprechen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Powell wird jedoch nicht explizit eine Zinssenkung im September ank\u00fcndigen, sondern die Arbeitsmarkt- und Inflationsberichte f\u00fcr August abwarten&#8220;, betont Andrew Hollenhorst, Chef\u00f6konom bei Citi Research. Die M\u00e4rkte preisen aktuell eine 85-prozentige Wahrscheinlichkeit f\u00fcr eine Zinssenkung um einen Viertelpunkt bei der Fed-Sitzung am 17. September ein. Sie rechnen mit einer weiteren Lockerung bis Dezember.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie wichtigsten asiatischen B\u00f6rsen sind freundlich in die Woche gestartet. Beim Nikkei 225 reichte es sogar f\u00fcr ein weiteres Rekordhoch. Der japanische Leitindex verabschiedete sich mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 43.714 Punkte aus dem Handel. F\u00fcr den CSI-300-Index mit den wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandb\u00f6rsen ging es um weitere 1,0 Prozent auf 4.244 Punkte hoch.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie US-Futures liegen am Morgen leicht im Minus. Am Freitag hatte sich der US-Standardwerteindex Dow Jones kaum ver\u00e4ndert bei 44.946 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&amp;P 500 verlor 0,3 Prozent auf 6.449 Z\u00e4hler, und der technologielastige Nasdaq gab 0,4 Prozent auf 21.622 Stellen nach.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie \u00d6lpreise tendieren kaum ver\u00e4ndert. Am Rohstoffmarkt stagniert die Roh\u00f6l-Sorte Brent aus der Nordsee bei 65,78 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte am Wochenende von Drohungen Abstand genommen, die russischen \u00d6lexporte st\u00e4rker einzuschr\u00e4nken.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnterdessen erholt sich der Goldpreis von einem Zwei-Wochen-Tief. Das Edelmetall verteuert sich am Morgen um 0,7 Prozent auf 3.349 Dollar je Feinunze, nachdem es zuvor den niedrigsten Stand seit dem 1. August erreicht hatte. Marktexperten zufolge sahen K\u00e4ufer offenbar bei Kursen um die 3.300 Dollar eine g\u00fcnstige Kaufgelegenheit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm DAX sind zu Wochenbeginn die im August bislang schwachen Aktien von Rheinmetall wieder gefragt. Ohne eine Waffenruhe in der Ukraine und ohne konkrete Friedensbekundungen seitens des Kremls f\u00fchlen sich Anleger von R\u00fcstungswerten offenbar wieder angelockt. Hensoldt und Renk verbuchen ebenfalls Aufschl\u00e4ge.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Papiere der Commerzbank stehen dagegen im fr\u00fchen Handel unter Druck. Die Deutsche Bank hat nach dem starken Lauf der Commerzbank-Aktien ihre Kaufempfehlung gestrichen und votiert nun mit &#8222;Hold&#8220;. Das Kursziel erh\u00f6hte sie indes leicht von 33 auf 35 Euro.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Berlusconi-Familienholding MFE-MediaForEurope hat im ersten Anlauf die Mehrheit am bayerischen Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 verfehlt. Zum Ablauf der Annahmefrist f\u00fcr das gut 1,8 Milliarden Euro schwere \u00dcbernahmeangebot habe sich MFE knapp 43,6 Prozent der Anteile an der Senderkette aus Unterf\u00f6hring bei M\u00fcnchen gesichert, teilte das Unternehmen mit.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTAG Immobilien will nach einem Zukauf in Polen k\u00fcnftig einen h\u00f6heren Anteil des operativen Gewinns als Dividende direkt an die Aktion\u00e4re weitergeben. Erstmalig f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2026 will der im MDAX notierte Immobilienkonzern mindestens 50 Prozent des operativen Gewinns (FFO I) aussch\u00fctten. F\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr gelte weiter die bisherige Aussch\u00fcttungsquote von 40 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine weitere US-Zulassung f\u00fcr den Gewichtssenker Wegovy treibt die Erholung bei Aktien von Novo Nordisk voran. Wie die D\u00e4nen in der Nacht auf Samstag mitteilten, hat die US-Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA Wegovy zur Behandlung einer moderaten bis fortgeschrittenen nicht-zirrhotische metabolisch-assoziierte Steatohepatitis (MASH) zugelassen. Das ist eine nicht-alkoholische Fettleberentz\u00fcndung.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAustraliens gr\u00f6\u00dfte Fluggesellschaft Qantas ist wegen illegaler Massenk\u00fcndigungen w\u00e4hrend der Corona-Pandemie zu einer Millionenstrafe verurteilt worden. F\u00fcr die Entlassung von rund 1.800 Besch\u00e4ftigten, deren Jobs an externe Dienstleister ausgelagert wurden, muss die Airline 90 Millionen Australische Dollar (umgerechnet etwa 50 Millionen Euro) Strafe zahlen. Experten sprachen von einer Rekordstrafe.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWegen Rassismusvorw\u00fcrfen hat der Schweizer Uhrenhersteller Swatch eine Werbekampagne zur\u00fcckgezogen und sich \u00f6ffentlich entschuldigt. In der Werbung war ein asiatischer Mann zu sehen, der mit den Fingern seine Augen zu Schlitzen zog. Die Bilder f\u00fcr die Kollektion &#8222;Swatch Essentials&#8220; hatten in China f\u00fcr Emp\u00f6rung im Internet gesorgt. Viele Nutzer sahen darin eine Nachahmung rassistischer Gesten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 18.08.2025 09:42 Uhr Der DAX geht mit leichten Kursverlusten in die neue Woche. 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