{"id":353834,"date":"2025-08-18T09:31:10","date_gmt":"2025-08-18T09:31:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/353834\/"},"modified":"2025-08-18T09:31:10","modified_gmt":"2025-08-18T09:31:10","slug":"mfe-verfehlt-vorerst-mehrheit-bei-prosieben-sat1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/353834\/","title":{"rendered":"MFE verfehlt vorerst Mehrheit bei ProSieben.Sat1"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 18.08.2025 10:50 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Trotz seines nachgebesserten Angebots hat der Berlusconi-Konzern MFE bisher keine Mehrheit an ProSiebenSat.1 erlangt. Die Aktion\u00e4re haben aber noch eine weitere Frist, das Angebot anzunehmen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer italienische Medienkonzern MediaForEurope (MFE) hat im ersten Anlauf die Mehrheit am bayerischen Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 verfehlt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZum Ablauf der Annahmefrist f\u00fcr das gut 1,8 Milliarden Euro schwere \u00dcbernahmeangebot habe sich MFE knapp 43,6 Prozent der Anteile an der Senderkette aus Unterf\u00f6hring bei M\u00fcnchen gesichert, teilte das Unternehmen mit.<\/p>\n<p>    Keine kartellrechtlichen H\u00fcrden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMediaForEurope geh\u00f6rt den Kindern des 2023 verstorbenen fr\u00fcheren italienischen Regierungschefs Silvio Berlusconi. Der Konzern will eine paneurop\u00e4ische Sendergruppe aufbauen. Kartellrechtlich gibt es keine H\u00fcrden in Deutschland. Die \u00dcbernahme wurde 2023 der Europ\u00e4ischen Kommission sowie 2024 der Bundeswettbewerbsbeh\u00f6rde zur Pr\u00fcfung vorgelegt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Angebot war an keine Bedingung gekn\u00fcpft. Allerdings k\u00f6nnten die Italiener ProSiebenSat.1 nur mit einer Mehrheitsbeteiligung in der eigenen Bilanz konsolidieren. Vorstand und Aufsichtsrat der ProSiebenSat.1 Media SE hatten Anfang August ihren anf\u00e4nglichen Widerstand gegen die Italiener aufgegeben und den Aktion\u00e4ren das MFE-Angebot <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/prosieben-sat1-uebernahmeangebot-mfe-100.html\" title=\"ProSiebenSat.1-F\u00fchrung empfiehlt Annahme von \u00dcbernahmeangebot\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">als &#8222;angemessen&#8220; zur Annahme empfohlen<\/a>.<\/p>\n<p>    Nachfrist f\u00fcr Annahme des Angebots<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie ProSiebenSat.1-Aktion\u00e4re haben von Dienstag an aber noch einmal zwei Wochen Zeit, ihre Anteile den Italienern anzudienen. Ein Ergebnis des konkurrierenden Kaufangebots des zweiten ProSiebenSat.1-Gro\u00dfaktion\u00e4rs PPF lag zun\u00e4chst nicht vor. Bis kurz vor Ablauf der Frist hatte der tschechische Konzern sich 18,4 Prozent gesichert. Anders als der Berlusconi-Konzern hatte PPF die Offerte zuletzt nicht mehr erh\u00f6ht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nProSiebenSat.1 ist neben der RTL-Familie der zweite gro\u00dfe private Fernsehkonzern in Deutschland. Neben klassischen Sendern wie ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins geh\u00f6rt unter anderem auch der Streaminganbieter Joyn zu der Firmengruppe. Bekannte Formate sind zum Beispiel die Shows &#8222;Germany&#8217;s Next Topmodel&#8220;, &#8222;Joko &amp; Klaas gegen ProSieben&#8220;, &#8222;The Voice of Germany&#8220; sowie die Comedy-Serie &#8222;jerks.&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 18.08.2025 10:50 Uhr Trotz seines nachgebesserten Angebots hat der Berlusconi-Konzern MFE bisher keine Mehrheit an ProSiebenSat.1 erlangt.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":353835,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1773],"tags":[29,214,30,62,471,1780,2910,215],"class_list":{"0":"post-353834","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-serien","8":"tag-deutschland","9":"tag-entertainment","10":"tag-germany","11":"tag-medien","12":"tag-serien","13":"tag-series","14":"tag-uebernahme","15":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115049076088357633","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/353834","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=353834"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/353834\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/353835"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=353834"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=353834"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=353834"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}