{"id":355239,"date":"2025-08-18T22:28:16","date_gmt":"2025-08-18T22:28:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/355239\/"},"modified":"2025-08-18T22:28:16","modified_gmt":"2025-08-18T22:28:16","slug":"ukraine-treffen-in-den-usa-mit-trump-und-selenski-warum-europa-diplomatisch-aufs-ganze-geht-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/355239\/","title":{"rendered":"Ukraine-Treffen in den USA mit Trump und Selenski: Warum Europa diplomatisch aufs Ganze geht &#8211; News"},"content":{"rendered":"<p>  Klicken, um die Teilen-Funktion zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>            Teilen<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat versichert, dass es keine L\u00f6sung f\u00fcr den Ukraine-Krieg gegen den Willen des Landes geben werde. Er wolle die Ukraine weiter unterst\u00fctzen, sagte Trump beim Treffen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodimir Selenski und europ\u00e4ischen Spitzenpolitikern im Weissen Haus in Washington. Doch Europa scheint verunsichert. Der internationale Korrespondent Sebastian Ramspeck ordnet ein. <\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" alt=\"Sebastian Ramspeck\" class=\"image__img\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/a9c7a2.webp.webp\"\/><\/p>\n<p class=\"person-details__name\">\n                Sebastian Ramspeck\n    <\/p>\n<p class=\"person-details__function\" itemprop=\"jobTitle\">\n        Internationaler Korrespondent\n    <\/p>\n<p>    Personen-Box aufklappen<br \/>\n    Personen-Box zuklappen<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Sebastian Ramspeck ist internationaler Korrespondent f\u00fcr SRF. Zuvor war er Korrespondent in Br\u00fcssel und arbeitete als Wirtschaftsreporter f\u00fcr das Nachrichtenmagazin \u00ab10vor10\u00bb. Ramspeck studierte Internationale Beziehungen am Graduate Institute in Genf.<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Hier finden Sie <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/unternehmen\/sebastian-ramspeck\" data-urn=\"urn:srf:landingpage:20210906\" data-title=\"Sebastian Ramspeck\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">weitere Artikel von Sebastian Ramspeck und Informationen zu seiner Person.<\/a><\/p>\n<p class=\"article-paragraph\"><strong>SRF News: Europa wirft diplomatisch gesehen alles in die Waagschale. Ist das ein Zeichen daf\u00fcr, wie besorgt man nach dem \u00abkumpelhaften\u00bb Treffen zwischen Trump und Putin ist?<\/strong><\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Sebastian Ramspeck: Es ist ein Zeichen daf\u00fcr, wie tief besorgt man in Europa ist und wie betroffen man sich auch buchst\u00e4blich f\u00fchlt. Ein Beispiel daf\u00fcr: Finnland hat seinen Pr\u00e4sidenten Alexander Stubb geschickt. Finnland ist ein Land, in dem es viele \u00c4ngste gibt, dass Kremlchef Wladimir Putin sich durch eine Teilkapitulation, also einen f\u00fcr die Ukraine schlechten Deal, nicht bes\u00e4nftigen liesse.<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Man bef\u00fcrchtet, dass Putin im Gegenteil eher angespornt w\u00e4re, vielleicht irgendwann eine weitere milit\u00e4rische Operation gegen ein anderes Land, das einmal unter russischer Kontrolle stand, zum Beispiel gegen Litauen in der N\u00e4he zu Finnland, zu lancieren. L\u00e4nder wie Finnland f\u00fchlen sich direkt bedroht. Da trifft es sich gut, dass der finnische Pr\u00e4sident ein Golffreund von US-Pr\u00e4sident Donald Trump ist und nun versucht, sich bei den Verhandlungen in Washington einzubringen.<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\"><strong>Auf dem Tisch liegen offenbar auch Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine im Stil der Nato, aber keine Mitgliedschaft im B\u00fcndnis. Ist das aus russischer Sicht nicht im Kern dasselbe?<\/strong><\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Im Kern ist es dasselbe. Wenn europ\u00e4ische Staaten und die USA sagen, \u00abwir werden in Zukunft sicher garantieren, dass die Ukraine nicht wieder angegriffen werden kann, weil es einen Friedensvertrag gegeben hat\u00bb und dann vielleicht auch Truppen stationieren in der Ukraine: Dann kann man das Nato nennen oder nicht \u2013 es l\u00e4uft letztlich auf dasselbe hinaus. Russland hat am Montag wieder betont, westliche Truppen in der Ukraine werde man auf keinen Fall akzeptieren. <\/p>\n<blockquote class=\"blockquote \">\n<p>\n        Die Sicherheitsgarantie von 1994 hat Putin nicht davon abgehalten, die Ukraine zu \u00fcberfallen.\n    <\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"article-paragraph\">Es gibt die M\u00f6glichkeit, dass man sich am Schluss einigt auf eine Sicherheitsgarantie \u00ablight\u00bb, einen solchen Vorschlag gab es schon einmal. Dass man zum Beispiel sagt, der UNO-Sicherheitsrat h\u00e4tte da noch etwas mitzureden. Da hat aber Russland ein Vetorecht, das w\u00e4re dann wertlos. Zudem gab es 1994 schon einmal eine solche Sicherheitsgarantie, die vereinbart wurde. Diese Sicherheitsgarantie hat Putin aber nicht davon abgehalten, die Ukraine zu \u00fcberfallen.<\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" alt=\"Selenski, Trump und Macron stehen vor L\u00e4nderfahnen.\" class=\"image__img\" loading=\"lazy\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\"\/><\/p>\n<p>                    Legende:<\/p>\n<p>                Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenski (links) zu Besuch bei Freunden? Beim franz\u00f6sischen Amtskollegen Emmanuel Macron (rechts) d\u00fcrfte das stimmen, im Falle von US-Pr\u00e4sident Donald Trump kann man sich nicht sicher sein.<\/p>\n<p>                    REUTERS\/Alexander Drago<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\"><strong>Trump meinte, der Ball liege nun auf Seiten der Ukraine. Welche Optionen hat das Land \u00fcberhaupt noch?<\/strong><\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Die Ukraine muss nichts zustimmen, was Donald Trump oder Wladimir Putin f\u00fcr sie auf den Tisch legen. Die Ukraine kann \u2013 das ist ein m\u00f6gliches Szenario \u2013 sagen, es gibt zwar einen Vorschlag von Trump und Putin, eine Teilkapitulation, aber wir k\u00e4mpfen weiter. Doch dann hat sie zwei Probleme.<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Das eine Problem ist, dass die USA dann die Ukraine nicht mehr milit\u00e4risch unterst\u00fctzen w\u00fcrden und die Europ\u00e4er nicht in der Lage w\u00e4ren, diese milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung, auch Geheimdienst\u00adinformationen, zu kompensieren. Das Problem Nummer Zwei folgt daraus: Die Ukraine h\u00e4tte am Ende m\u00f6glicherweise noch mehr Territorien, die sie abgeben m\u00fcsste, weil Russland milit\u00e4risch erfolgreich w\u00e4re oder m\u00fcsste am Ende vielleicht sogar ganz kapitulieren. Die Ukraine ist somit in der Tat in einer misslichen Lage.<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\"><strong>Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte Arthur Honegger.<\/strong><\/p>\n<p>  Klicken, um die Teilen-Funktion zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>            Teilen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Klicken, um die Teilen-Funktion zu \u00f6ffnen. 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